(I-26/14-C3) (GM ZWs / BG)
Franz-Joseph Huainigg hat ein erfülltes und ereignisreiches Leben: als Nationalratsabgeordneter, Journalist, Autor, Kabarettist, Inklusionsbeauftragter, Ehemann und Vater. Seit einer Impfung im Kleinkindalter ist er gehbehindert, im Laufe seines Lebens verlor er weitere Körperfunktionen. Doch davon ließ er sich nie aufhalten. Die vergangenen Jahrzehnten lebt er mit Beatmung und Assistenz.
In seinem Buch teilt er Episoden aus seinem Leben in Beruf und Familie, erzählt von Notfällen, Hindernissen und abenteuerlichen Reisen – immer mit Humor und positiver Kraft. Seine Erlebnisse und Gedanken werfen grundlegende ethische Fragen auf: nach Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Vorurteilen, dem Umgang mit Sterbehilfe.
INHALT
Vorbemerkung................................................................... 9
Zum Geleit............................................................................ 11
I
Verletzlich sein............................................... 15
Überlebenstanz im Regen.................................................. 17
Das Wunder, sprechen zu können .................................... 21
New York, I’m coming........................................................ 30
Als es eines Morgens nicht an
der Haustür klingelte........................................................... 33
Vom Schwimmenlernen in der Salzach ............................ 39
Blauer Pudding und der Krümel der Demut...................... 41
II
Einen Weg finden .......................................... 45
Dabei sein können.............................................................. 47
Mitleidstango...................................................................... 49
Du musst nur daran glauben!
Der Wunderheiler, das Medium und der Schamane .... 53
Nicht arbeitsfähig? Das kann ja nicht wahr sein................. 60
Einzug ins Parlament........................................................... 66
Jenseits des Protokolls. Anekdoten aus dem Parlament. . . 71
Abschied aus dem Parlament............................................. 79
Das Buch tief unten in der Flohmarktkiste......................... 85
Meine Morgenroutine mit Paula....................................... 88
III
Wut, die Kraft gibt.......................................... 93
Rendezvous fatal................................................................. 95
Wer ist hier mehr behindert?............................................. 99
Ein vorsorglicher Rausschmiss..............................................102
Heilpädagogische Gedankenlosigkeit..................................... 105
Von gerupften Hühnern, ungültigen Unterschriften
und fliegenden Händen.........................................................107
Bitte nicht ins Dunkel!............................................................112
IV
Über die Würde und den Wert des Lebens . . 119
Aus Scham schwieg ich............................................................121
Lernen S’ Geschichte.............................................................. 125
Am Ende unserer Tage
Erinnerung an Hildegard Teuschl...........................................131
Janusz Switaj und sein Kampf für ein Euthanasiegesetz . . 133
Selbstbestimmter Tod oder
Wow, das beatmete Leben ist schön!..................................... 136
Mit vollem Karacho in die Haltestange.................................. 141
V
Motiviert bleiben............................................... 149
Schneckengeheimnis...............................................................151
Es ist nie zu spät! - Schwedische Pädagogik..........................154
Ein Herz voller Sorgen in San Francisco................................177
Ohrenschmaus....................................................................... 188
Blinde Richter oder Justitia urteilt mit
verbundenen Augen...............................................................191
VI
Verzeihen können.............................................195
Judit oder Tränen am Sonntag................................................ 197
Nächtliche Panik................................................................... 202
Yoga - Da geht noch was........................................................ 206
Die Ameisenstraße.................................................................211
VII
Dankbar sein..................................................... 215
Meine Schildkrötenfreundin ................................................217
Ich glaub an dich! - Eine besondere Lehrerin.......................220
Vater und Tochter wohlauf!...................................................223
Katharinas kleiner Bruder..................................................... 226
Abschied von meinem Vater...................................................230
Begegnung in Nicaragua........................................................ 234
Resümee. Sich zu Ende wundern.......................................... 237
Wer seine Meilen rollt.............................................................241
Dank....................................................................................... 244