(I-21/06-C3) (GM ZWs / PL)
Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der markttaugliche Feminismus verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung bedeutet. Der Feminismus hat in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Imagewandel hingelegt. Superstars und Influencer verleihen sich mit kämpferischen Ansagen gegen Sexismus eine politische Note. Für Werbekampagnen gehören Erzählungen über weibliche Selbstbestimmung und Body Positivity zum Standardwerkzeug, der Ruf nach "Empowerment" prägt die Karriereliteratur mit feministischem Anstrich. Was hat es mit diesem Hype auf sich? Welche Gefahren bergen Social Media und Influencer für den Diskurs über Gleichberechtigung?
Inhalt
Einleitung
Die pseudofeministische Warenwelt
Feminismus und Konsum - eine alte Freundschaft
Feminist-Washing und Femvertising Leicht gemacht
Body Positivity: Liebe dich selbst wie deine Beautyprodukte
Vom Produkt zur Bewegung
Medien: Feminismus auf Quote und Klicks optimiert
Quote, Quote über alles
Frauenmagazine: Alte Werte neu verpackt
Feminismus in »Serie«
Social Media: Von wegen Freiheit
Feminismus, markttauglich gemacht
Die trügerische Welt der Frauennetzwerke
Die Individualismus-Falle
Epilog
Verfasser*innenangabe:
Beate Hausbichler
Jahr:
2021
Verlag:
Salzburg ; Wien, Residenz Verlag
Aufsätze:
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ISBN:
978-3-7017-3526-6
2. ISBN:
3-7017-3526-3
Beschreibung:
219 Seiten
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Sprache:
Deutsch
Fußnote:
Enthält Literaturangaben
Mediengruppe:
Buch