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Schnelligkeit als Grundvoraussetzung für große Weiten im Spitzensport

ein theoretisch fundiertes sowie praktisch orientiertes Diagnosekonstrukt der leistungsbedingenden Schnelligkeitsvoraussetzungen im Speerwurf
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Meyer, Guido
Verfasser*innenangabe: Guido Meyer
Jahr: 2013
Verlag: Berlin, Lehmanns Media
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Im Hochleistungssport steht der Erfolg an erster Stelle, weshalb neue sport­wissenschaftliche Erkenntnisse von der Trainingspraxis gefordert werden. Der Wissens­transfer verläuft dennoch nicht unproblematisch. Beispielsweise werden in den Schnellkraftsportarten, wie im leichtathletischen Speerwurf, die Effekte der elementaren und der komplexen Schnelligkeitsleistungen auf die spezifischen Leistungsausprägungen einerseits theoretisch postuliert und andererseits prak­tisch angezweifelt.
In der untersuchten leichtathletischen Disziplin Speerwurf existieren kaum Erkennt­nisse über die Zusammenhänge zwischen den Schnelligkeitsfähigkeiten und der sportlichen Leistung. So war es das Ziel dieser Arbeit, den Ursache-Wirkungs-Prozess der Schnelligkeitsleistung im relevanten Sektor des Hochleistungssports anhand einer Einzelfallanalyse zu ergründen. Dafür wurde ein Forschungskonstrukt entwickelt, mit dessen Hilfe gleichgerichtete Tendenzen zwischen den Wurfleistungen, den individuellen Belastungskennziffern und den jeweiligen Leistungsfaktoren im Längsschnitt ermittelt werden können. Weiterhin konnten differenzierte Belastungsauswirkungen auf die Schnelligkeitsleistungen anhand intra- und interindividueller Unterschiede in den zyklischen und azyklischen Schnelligkeitsleistungen nachgewiesen werden.
Im Resultat stellt der gewählte Untersuchungsansatz eine Variante der Schnelligkeitsüberprüfung dar, mit dessen Hilfe die sportmotorischen Stärken und Schwächen, unter den Aspekten der elementaren und komplexen Schnelligkeit, identifiziert werden können, sodass methodische Handlungsregulative resultieren, die der Leistungssteuerung im Trainingsprozess dienlich sind.
(Verlagstext)
 
Inhaltsverzeichnis:
1 Einleitung 11
2 Theorie der Schnelligkeit 13
3 Neuronale und tendomuskuläre Faktoren der motorischen
Schnelligkeit 19
3.1 Zentrales und peripheres Nervensystem 19
3.2 Frequenzierung, Rekrutierung und Synchronisation 21
3.3 Nervenleitgeschwindigkeit und neuromuskuläre Übertragung 22
3.4 Reflexmechanismen 24
3.5 Sonderstellung der Ilb-Muskelfasern 25
3.6 Energetische Versorgung 27
4 Elementare Schnelligkeit und Zeitprogramme 29
4.1 Zeitprogrammtheorie 29
4.2 Azyklische Zeitprogramme 30
4.3 Zyklische Zeitprogramme 32
4.4 Kontroverse Ansätze zur Zeitprogrammtheorie 33
4.5 Bedeutung des Schnelligkeitsquotienten 35
5 Komplexe Schnelligkeit und Schnellkraft 37
6 Physiologie, Schnelligkeit und Speerwurf 41
7 Der Speerwurf 43
7.1 Physikalische Aspekte, Regularien und Besonderheiten 43
7.2 Phasen des Speerwurfes 46
7.2.1 Beschreibung der Speerwurftechnik 46
7.2.2 Zyklische Anlaufphase 47
7.2.3 Azyklische Anlaufphase 49
7.2.4 Impulsschritt 50
7.2.5 Druckbeinarbeit 51
7.2.6 Stemmschritt 53
7.2.7 Abwurf 55
7.2.8 Anstell-, Abwurf und Verkantungswinkel 57
7.2.9 Brems- und Flugphase 60
8 Speerwurf - Eine Schnelligkeitsleistung 63
8.1 Kraft und Geschwindigkeit im Speerwurf 63
8.2 Drucksituation und Impulsschritt 67
8.3 Schnelligkeitsquotient im Speerwurf 70
9 Konstrukt der SIS-Forschung 73
10 Forschungsproblem im Speerwurf 77
11 Zielsetzung der Forschung 78
12 Fragestellungen zur Schnelligkeitsleistung im Speerwurf 79
13 Indikatoren der Schnelligkeits- und Speerwurfleistung 80
14 Hypothesen 81
15 Forschungsmethodologie 83
15.1 Forschungsmethodologisches Vorgehen 83
15.2 Personenstichprobe 84
15.3 Untersuchungsdesign 85
15.4 Methoden der Datenerfassung 87
15.5 Methoden der Datenauswertung 95
15.6 Gütekriterien 98
15.7 Kritische Betrachtung der angewandten Methodik 100
16 Illustration der Ergebnisse 105
16.1 Beiastungs-und Leistungsstruktur 105
16.1.1 Beiastungs- und Leistungsstruktur von Proband A 105
16.1.2 Beiastungs- und Leistungsstruktur von Proband B 109
16.2 Ergebnisse der elementaren Schnelligkeitsleistungen 113
16.2.1 Elementare Schnelligkeitsleistungen von Proband A 113
16.2.2 Elementare Schnelligkeitsleistungen von Proband B 122
16.3 Ergebnisse der komplexen Schnelligkeitsleistung 130
16.3.1 Komplexe Schnelligkeitsleistungen von Proband A 130
16.3.2 Komplexe Schnelligkeitsleistungen von Proband B 133
16.4 Regressionsmodelle 136
17 Interpretation der Ergebnisse 139
17.1 Beantwortung der ersten Fragestellung 139
17.1.1 Ergebnisinterpretation für Proband A 139
17.1.2 Ergebnisinterpretation für Proband B 141
17.1.3 Ergebnisinterpretation für Proband A 143
17.1.4 Ergebnisinterpretation für Proband B 145
17.2 Beantwortung der dritten Fragestellung 148
17.3 Zusammenfassende Beantwortung der Fragestellungen 152
18 Fazit 156
19 Literaturverzeichnis 159
Anhang 169
I. Abbildungsverzeichnis 169
II. Tabellenverzeichnis 172
III. Abkürzungsverzeichnis 176
IV. Bilder der Messungen 178
V. Zyklenplan und Dokumentationsbogen 183
VI. Trainingsdaten 184
VII. Diagramme 188
VIII. Ergebnisse der qualitative Technikbewertung im Speerwurf 200
IX. Testergebnisse 202
X. Korrelationstabellen 211
XI. Regressionsmodelle 226

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Meyer, Guido
Verfasser*innenangabe: Guido Meyer
Jahr: 2013
Verlag: Berlin, Lehmanns Media
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ISBN: 978-3-86541-542-4
2. ISBN: 3-86541-542-3
Beschreibung: 229 Seiten : Illustrationen, graph. Darstellungen
Schlagwörter: Koordinative Fähigkeit, Schnelligkeitstraining, Speerwurf, Sportliche Leistungsfähigkeit, Speerwerfen
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Sprache: Deutsch
Fußnote: Zugl.: Magdeburg, Univ., Diss., 2013
Mediengruppe: Buch