In seinem philosophisch-literarischen Großessay führt Bailly die Beobachtungen und Reflexionen aus seinen Reisen auch in entlegene Gegenden Frankreichs zusammen, immer mit dem Ziel, die Identität der Republik zu erfassen und die in ihr gespiegelte Landschaft und Gesellschaft auf seine Weise zu kartografieren. Landschaftsbuch, Soziogramm und Reportage in einem, führt er uns von einer Fabrik für Fischernetze im alten Bordeaux zu Rodins Atelier in Meudon, von einem Karpfenteich in Fontainebleau, an dem Franz I. schon spielte, bis zu einem Gehöft in Roche, das 1918 von Deutschen gesprengt worden war. Bailly lässt sich führen und verführen von Leuten und Flüssen, Geschichten und Geschichte und legt ein buntes Mosaik des heutigen Frankreich. (Verlagstext)
INHALT
1. Einführung 5
2. Reusen, Flaken, Elger usw. 12
3. Le Bazacle 19
4. Die Reise der Feve 22
5. Culoz 34
6. Die Transparente von Carmontelle 40
7. Leichte Gärten, noch nicht einmal 51
8. Frankreich beginnt in Gentilly, Portugal 61
9. Passerelle du Cambodge 75
10. Rodins Atlantis 80
11. Karpfenteich, Cour des Adieux 96
12. Varennes oder Buzancy 106
13. Rimbaud davongestürmt 122
14. All gone into the world of light 137
15. Wie klein sie ist, die Leihe! 153
16. Der Friedhof von Toul, die Synagoge von Delme 162
17. Noch mehr Grenzen 172
18. Diesseits die Wahrheit, jenseits ein Irrtum 188
19. Vorstoß in den Ozean 208
20. In Lorient ist das Ende der Welt eine Straße 216
21. Beaugency, Vendöme, Vendöme 227
22. Drac oder Tarasque? 243
23. Castellum Aquae 259
24. Resurgenzen der Loue 275
25. Eine Reise entlang der Vezere 296
26. Origny-Sainte-Benoite: »... jedoch das Boot, es gleitet weiter« 316
27. Das Familisterium und der Tanz 331
28. Der Norden? 347
29. Groß war das Land der Häduer 366
30. Auf der Seite der Tiere (1) 378
31. Auf der Seite der Tiere (2), gefolgt von einer Anmerkung über Bäume 394
32. Sequenzen 407
33. Die Bariol-Hypothese 430
34. Fluchtpunkt 439
Anmerkungen 444
Bibliografie 448
Filmografie 454
Hanns Zischler - Nachwort 455