Das Geheimnis glücklicher Paare ist das gelungene Gespräch. Nach dem europaweit erfolgreichsten Paarkommunikationstraining (EPL) lernen die Leser anhand dieses Buches, wie man richtig spricht und zuhört, Gefühle und Wünsche ausdrückt statt in Vorwürfen stecken zu bleiben, und wie man Probleme und Meinungsverschiedenheiten in konstruktiver Weise löst. Wo Partner ihre Gefühle offenlegen, einander aktiv zuhören und sich positive Rückmeldung und auch negativen Gefühlen Raum geben, haben sie gute Aussichten, eine glückliche Partnerschaft zu führen.
Inhalt
Vorwort der Autoren 11
Eröffnung 15
1. Grundmuster und Konsequenzen
misslungener Paar-Kommunikation 19
1.1. Die ersten Konflikte:
vertraute, verfehlte Lösungsversuche 19
1.1.1. Verdrängen, totschweigen, unter den
Teppich kehren, der Harmonie zuliebe? 19
1.1.2. Vorwürfe statt Klärung
oder Schuld statt Gefühl 32
1.1.3. Versöhnung ohne Klärung
oder »Schwamm drüber« 51
1.2. Die erste Konsequenz:
Nebeneinander statt Miteinander oder
der Wattebausch der funktionalen Distanz 60
1.3. Die zweite Konsequenz:
Gegeneinander statt Füreinander oder
»Dir werd’ ich’s zeigen« 63
1.4. Die Bedeutung nonverbaler Signale 65
2. Ein bisschen Theorie - auch Fehler
haben ihre Ordnung 69
2.1. Belohnung und Bestrafung -
Mechanismus der Liebe? 69
2.2. Bestrafende Kommunikation -
Keine Chance für die Liebe! 73
2.2.1. Die verhängnisvolle Kunst des indirekten
Sprechens oder: Alles was ich sage,
könnte gegen mich verwendet werden 75
- Erste Verschleierungsregel:
Sag niemals »ich« zu dir! 76
- Zweite Verschleierungsregel: Wie es in dir
aussieht, geht niemanden etwas an! 80
- Dritte Verschleierungsregel:
Sag’s weder klipp noch klar! 83
2.2.2. Die verhängnisvolle Kunst des Nichtrichtig-Zuhörens
oder: Solange ich nicht aufden anderen
eingehe, bin ich der »Stärkere« 87
- Erste Weghör-Regel: Das Pokerface 88
- Zweite Weghör-Regel: Immer schön »cool«
bleiben 90
- Dritte Weghörregel: Ich weiß eh’ schon,
was du sagen willst 92
2.3. Partnerschaftliche Kommunikation ist lernbar 97
2.3.1. Zehn wichtige Kommunikationsregeln 98
2.3.2. Der kleine Unterschied im Gespräch oder
Was macht man(n)/ffau anders? 104
2.3.3. Können Kommunikationsregeln auch
missbraucht werden? 107
3. Das EPL (Ein Partnerschaftliches
Lernprogramm) 113
3.1. Inhalte und Durchführung 113
3.2. Derzeitige Verbreitung des EPL 121
3.3. Warum wirkt EPL? 122
3.4. Das EPL in der wissenschaftlichen Begleitung 124
3.5. Der präventive Ansatz des EPL 126
3.6. Nachfolgeprogramme KEK und KOMKOM 127
4. Drei Paare, wie sie jede(r) kennt, zwei
Trainerinnen, wie wir sie kennen, in einem
EPL-Kurs, wie Sie ihn vielleicht kennenlernen 131
4.1. Drei »typisch riskante« Paarkonstellationen 131
4.1.1. Friedemann Heger und Clementia Pfleger
und die Idealisierung 13 5
4.1.2. Karl Nudel und Diana Holz und die
einseitige Dominanz 13 8
4.1.3. Viktor Hick und Viktoria Hacker und
die zweiseitige Dominanz 141
4.2. Individuelle Schwierigkeiten (und Stärken)
dieser Paare im Kurs und ihre Fortschritte 144
4.2.1. Karl und Diana im EPL-Paargespräch 145
4.2.2. Friedemann und Clementia
im EPL-Paargespräch 153
4.2.3. Viktor und Viktoria im EPL-Paargespräch 161
4.3. Möglichkeiten und Grenzen des EPL 168
Links und Adressen 171
Interaktive DVDs 172
Literatur 173
Register 175