Souverän bleiben bei herausfordernden Patientinnen und Patienten
• Einen neuen Blickwinkel auf schwierige Therapieverläufe finden
• Problematische Faktoren schneller erkennen und verstehen
• Eigene Schuldzuweisungen vermeiden
Auf Nonresponse und mangelnden Therapieerfolg angemessen reagieren
Es ist ein Mythos: »Psychotherapie hilft, wenn man nur die Techniken richtig anwendet.« Es gibt aber Patient:innen, bei denen auch bewährte Interventionen nicht funktionieren, die bestimmte Vorgehensweisen abwehren oder denen man es einfach nicht recht machen kann.
Diese Patient:innen, die entweder in der Therapie schwer erreichbar sind oder nicht von ihr profitieren, sind sehr herausfordernd. Die Materialien dieses Therapie-Tools-Bandes bieten konkrete Hilfestellungen, die Patient:innen zu identifizieren, bei denen wenig Response auftritt, und angemessen auf sie einzugehen. Das heißt, unter Umständen auch zu akzeptieren, dass Psychotherapie nicht erfolgreich sein wird und nach alternativen Angeboten zu suchen.
• Mehr Sicherheit im therapeutischen Alltag
• Mit zahlreichen Checklisten, Übungen, Psychoedukation
Inhalt
Verzeichnis der Arbeits- und Informationsblätter 6
Vorwort 8
1 Einführung 9
2 Problematische Faktoren analysieren 11
3 Problematische Muster thematisieren: Konfrontation 48
4 Wenn Psychotherapie nicht funktioniert 75
5 Psychotherapie beenden 87
6 Training und Selbsterfahrung 101
Literatur 132
Verzeichnis der Arbeits- und Informationsblätter
2 Problematische Faktoren analysieren 11
AB 1 Checkliste: Risikofaktoren für TherapieNonresponse 14
INFO 1 Nonresponse in Studien 17
AB 2 Checkliste: Therapiefortschritt 18
AB 3 Checkliste: geringe Ressourcen 19
AB 4 Checkliste: hohe Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten 21
INFO 2 Bedeutung des Alters für die Therapieresponse 23
INFO 3 Analyse von fehlender Verantwortungsübernahme und Dependenz 25
INFO 4 Analyse von Verbitterung 27
INFO 5 Analyse von erfolglosem oder gescheitertem Narzissmus 29
AB 5 Checkliste: destruktive Überkompensation 31
INFO 6 Analyse von Red Flags 33
AB 6 Checkliste: primärer Krankheitsgewinn 35
AB 7 Checkliste: sekundärer Krankheitsgewinn durch finanzielle Aspekte 37
AB 8 Checkliste: sekundärer Krankheitsgewinn durch soziale und praktische Aspekte 39
INFO 7 Medizinische/Biologische Gründe für Nonresponse 41
INFO 8 Vor und Nachteile der Veränderung 42
AB 9 Was spricht für, was gegen eine Veränderung? 44
INFO 9 Hinderliche Faktoren mit der Patientin ansprechen 46
3 Problematische Muster thematisieren: Konfrontation 48
INFO 10 Grundprinzipien der Gesprächsführung bei der
Konfrontation mit schwierigen Mustern 50
INFO 11 Konfrontationsstrategien im therapeutischen Gespräch 52
INFO 12 Generelle Hinweise zur Gesprächsführung bei
intensiv dysfunktionalen Mustern 55
INFO 13 Stuhldialoge als Technik für die Konfrontation von hartnäckigen Mustern 57
INFO 14 Stuhldialoge zur Konfrontation: Einstiege 59
INFO 15 Stuhldialoge zur Konfrontation: Ziele 62
INFO 16 Stuhldialoge zur Konfrontation: Steuerung des Prozesses 64
INFO 17 Arbeit mit Ambivalenz bei CoAbhängigkeit / geringer Verantwortungsübernahme 67
INFO 18 Arbeit mit Verbitterung 69
INFO 19 Arbeit mit Narzissmus 70
AB 10 Vor und Nachteile meiner problematischen Muster 72
AB 11 Kurzfristige und langfristige Folgen meiner problematischen Muster 73
INFO 20 Die Entwicklung des Patienten über die Zeit beurteilen 74
4 Wenn Psychotherapie nicht funktioniert 75
INFO 21 Verbesserung der Verstärkerbilanz 76
INFO 22 Bedeutung von Sport und Bewegung für die psychische Gesundheit 78
INFO 23 Sozialpsychiatrische, beraterische und rehabilitative Angebote 79
INFO 24 Selbsthilfegruppen 83
INFO 25 Angebote der beruflichen Reha 84
INFO 26 Nichtmedizinische Wege zur Heilung und Weiterentwicklung 86
5 Psychotherapie beenden 87
INFO 27 Die Therapie beenden: generelle Überlegungen 89
AB 12 Die Therapie beenden: typischen Einwänden des Patienten begegnen 91
AB 13 Die Therapie beenden oder gar nicht erst aufnehmen bei
Patienten mit »Red Flags« 93
INFO 28 Die Therapie begrenzen oder beenden bei erfolglosen Narzissten 96
INFO 29 Die Therapie begrenzen oder beenden bei sehr dependenten Patienten 98
INFO 30 Spezialfall stationäre Aufenthalte verhindern mit ambulanter Psychotherapie 99
6 Training und Selbsterfahrung 101
INFO 31 Kompetenzen, die gelernt und ins berufliche Selbstkonzept
integriert werden müssen 104
AB 14 Merkmale erfolgreicher Therapeutinnen 106
INFO 32 Üben, üben, üben: Stuhldialoge und Konfrontation 109
AB 15 Vorbereitung mit imaginativem Probehandeln 111
INFO 33 Nutzung von Modellen und inneren Vorbildern 112
INFO 34 Selbstverstärkende Prozesse initiieren mit Wiederholung und Feedback 113
AB 16 Imagination: Welche Gefühle hindern Sie daran,
die Patientin zu konfrontieren? 114
AB 17 Imaginatives Überschreiben gegen Angstgefühle 116
AB 18 Imaginatives Überschreiben gegen Schuld und übermäßige Verantwortungsgefühle 117
AB 19 Imagination »Tierübung« gegen Ängste und Unsicherheit 120
AB 20 Imagination zur Transformation von negativen Gefühlen 121
AB 21 Imagination »Verantwortung wegschicken« gegen Schuldgefühle und übermäßige Verantwortungsübernahme 122
AB 22 Kognitive Arbeit mit übermäßiger Schuld und Verantwortung: Pro und Contra 123
AB 23 Stuhldialog bei übermäßiger Schuld und Verantwortungsübernahme 125
AB 24 Stuhldialog bei CoAbhängigkeit zur Aufgabe von Illusionen 127
AB 25 Umgang mit dem Thema »eigene Grandiosität« (Stuhldialog) 128
INFO 35 Umgang mit realer eigener therapeutischer Abhängigkeit 130
INFO 36 Umgang mit Scheitern und hoffnungslosen Fällen 131