Spielen ist der wichtigste Motor für kindliches Lernen. Trotzdem rutscht es im Kita-Alltag oft an den Rand: Förderangebote verdrängen das Freispiel, Sicherheitsbedenken bremsen wichtige Erfahrungen, und manchmal fehlt die Spielfreude – auch bei den Fachkräften. Michael Fink lädt mit prägnanten Beispielen aus der Praxis dazu ein, den Alltag in der Kita neu zu betrachten: Wo verliert das Spiel – ungewollt – seine Kraft? Wie werden Fachkräfte zu Spielbegleiterinnen und Spielbegleitern, die Kindern echte Entdeckungen ermöglichen? Gestützt von solidem Fachwissen gibt dieses Buch zahlreiche Praxisimpulse, die die Spielfreude im Kita-Alltag wecken und wachhalten. Damit Kinder wieder frei, mutig und voller Freude lernen dürfen – genau dort, wo Lernen beginnt: im Spiel.
Inhalt
Einleitung
Spielend leicht? Kinder Im Spiel lernen lassen
1 „Ich setz mich an den Rand und schau zu..."
Bindung: Warum Zusammenspielen Verbindung schafft
2 „Manche Kinder können einfach nicht mehr spielen!“
Wiederholung: Warum Kinder Dinge tausendmal tun
3 „Ich will auch mal das Barble-Pferd!“
Alltagsmaterlal: Warum unstrukturierte Splelmaterlallen Kinder guttun
4 „Das wird mir jetzt zu wild!“
Beschämung: Warum respektlose Sprüche nicht welterhelfen
5 Jetzt Ist Angebot! Spielen könnt Ihr den ganzen Tag!“
Flow: Wie Kinder Im Spiel versinken können
6 „Nach dem langen Sitzen müssen die sich austoben...“
Toben: Was hinter einem beliebten Begriff stecken könnte
7 „Stöcke sind tabu, Ihr tut euch nur weh!“
Rlsky Play: Warum brauchen Kinder Gefahren?
8 „Das bleibt hier Im Raum!“
Funktionsräume: Wie Raumgestaltung Lust auf Aktivitäten macht
9 „Wir haben hier ein klares Waffenverbot!“
Waffen: Welchen pädagogischen Wert Gewaltsplele haben
10 „Die Jungs sind Heber Pirat, die Mädchen Prinzessin...“
Medlenheld:lnnen: Warum es gut Ist, die „virtuellen“ Freundfinnen
der Kinder zu kennen
11 „Hier ist leider kein Platz mehr!“
Spiel-Sets: Wie Materialien kreatives Spiel anregen
12 „Lasst ihr bitte die Cäcilie mitspielen?“
Inklusion: Warum Spiel Vielfalt fördert
13 „Bis einer heult!“
Teilnehmende Beobachtung: Wann dabei sein alles ist
14 „Achtet ihr ein bisschen auf eure Sachen?“
Zusammenarbeit mit Familien: Warum es besser miteinander geht
15 „Bevor ihr was Neues spielt: erst mal aufräumen!“
Ordnung: Was Kinder an Ordnung schätzen
16 „Was, mein Kind hat den ganzen Tag nur mit Matsche gespielt?“
Dokumentation: Welche Momente vom Kita-Tag erzählenswert sind
17 „1,2,3, die Spielzeit ist vorbei!“
Mikrotransitionen: Warum Übergänge sensibel gestaltet
werden sollten
Schlusswort
Literatur
Impressum