Ein neues Modell zur therapeutischen Arbeit mit Scham und Selbstablehnung
»Die Scham, die du fühlst, hat nichts mit dem zu tun, der du bist.« Dr. Laurence Heller
Chronische Scham und Schuld liegen vielfältigen Problemen zugrunde, die Menschen in Beruf und Beziehungen erleben – und verursachen sogar körperliche Symptome. Innere Beschämung, Selbstabwertung und Selbstsabotage sind Dynamiken, die unser Leben massiv einschränken: Sie mindern unsere Fähigkeit zu Liebe und Intimität, sind die Basis von Angst und Depression und tragen zu Burn-out bei.
In diesem Buch zeigen Dr. Laurence Heller, der Begründer der NARM™-Methode, und Stephan Konrad Niederwieser praxisnah, wie chronische Scham und Selbstablehnung mithilfe des NeuroAffective Relational Models (NARM™) erkannt, verstanden und aufgelöst werden können – und sie stellen den »NARM™ Emotional Completion Process« vor. Sie unterstützen Leser*innen dabei, sich zunehmend als die Person zu erleben, die sie wirklich sind. Mit dieser Rückverbindung wachsen Lebendigkeit, Selbstvertrauen, Akzeptanz und die Möglichkeit, das eigene Leben selbst zu gestalten.
Inhalt
Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
TEIL I: Befreie dich von chronischer Scham und Schuld
1 Chronische Scham und Schuld sind keine Emotionen 19
Der Unterschied zwischen Scham und Schuld . . . . . . 22
2 Als Erwachsene halten wir chronische Scham
und Schuld selbst aufrecht . . . . . . . . . . . . . . . 27
Kinder erleben sich als den Mittelpunkt des Universums . . . . . . . 33
Beschämt- oder Beschuldigtwerden . . . . . . . . . . . 37
Belastende Kindheitserfahrungen . . . . . . . . . . . . 42
Der Kreislauf von Ablehnung, Scham und
Selbstablehnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Die Scham im Narzissmus . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Scham und die Spaltungsdynamik . . . . . . . . . . . . 55
Die verborgene Dimension von Scham . . . . . . . . . . 62
Agency bei chronischer Scham und Schuld . . . . . . . 65
3 Der Preis, den wir für Scham bezahlen . . . . . . . . 69
Eingeschränkte innere Fähigkeit Liebe und Sexualität
zu erleben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Eingeschränkte innere Fähigkeit zu Autonomie . . . . . 77
Eingeschränkte innere Fähigkeit zu Vertrauen . . . . . . 82
Eingeschränkte innere Fähigkeit zu Einstimmung . . . . 88
Eingeschränkte innere Fähigkeit zu Kontakt . . . . . . . 93
Der Preis, den wir bezahlen, um Scham und Schuld
zu vermeiden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Die Schamdynamik in Kürze . . . . . . . . . . . . . . . . 104
TEIL II: Klinischer Leitfaden für die Auflösung von
chronischer Scham und Schuld
4 Menschen darin unterstützen, chronische Scham
und Schuld aufzulösen . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Die vier Säulen von NARM . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Säule 1: Vereinbarung. Klären, was Klienten wirklich
für sich möchten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Säule 2: Erkunden. Fragen stellen, mit deren Hilfe
Klienten jene Dynamiken entdecken, die ihre Scham
und Schuld antreiben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
Säule 3: Agency. Klienten darin unterstützen, ihren
Beitrag zu den Schamdynamiken zu erkennen . . . . . . 164
Säule 4: Spiegeln von Veränderungen hin zu mehr
Selbstakzeptanz und Verkörperung . . . . . . . . . . . 176
Wie man die vier Säulen nutzt . . . . . . . . . . . . . . 183
Das NARM-Modell zur emotionalen Vervollständigung . . 185
Wie man chronische Scham durcharbeitet . . . . . . . 221
Wie man chronische Schuld durcharbeitet . . . . . . . . 255
Über das Erleben von Ausdehnung . . . . . . . . . . . . 257
5 Scham und Sexualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
Funktionen der Sexualität . . . . . . . . . . . . . . . . 261
Der NARM-Ansatz im Umgang mit der Herausforderung
Sexualität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 263
Scham in der kindlichen Entwicklung . . . . . . . . . . . 270
Wie Scham in Bezug auf Sexualität zu weiterer
Scham führt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Wie man Scham in Bezug auf Sexualität durcharbeitet . 278
»Dysfunktionen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
Sexueller Missbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
»Sexsucht« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 288
Sex und das Herz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 290
Nachwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 295
Danksagungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Zu den Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303