(I-25/13-C3) (GMK ZWs / SC)
Parteien und Bewegungen der radikalen und extremen Rechten sind auf Erfolgskurs. Sie gewinnen Wahlen, bilden Regierungen und beeinflussen öffentliche Debatten. Rechtspopulistische Parteien, die vordergründig die Demokratie bejahen, ebnen Themen und Akteuren der äußersten Rechten den Weg in Institutionen und Diskurse. Dort, wo sie an der Macht sind, werden die Demokratie und der Rechtsstaat in Mitleidenschaft gezogen. Der Politikwissenschaftler Marcel Lewandowsky zeichnet die Geschichte der Rechten nach dem Zweiten Weltkrieg nach, erläutert die Ursachen für ihre neuerlichen Erfolge und erörtert ihre Auswirkungen auf die Demokratie.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 7
I. «Rechts»: Entwirrung eines Begriffs 12
1. Ungleichheitsideologien............................................. 14
Rassismus, Xenophobie, Ethnozentrismus................ 14
Antisemitismus ......................................................... 18
Antifeminismus......................................................... 22
2. Nationalismus............................................................. 24
3. Konservatismus......................................................... 27
4. Rechtsradikalismus, Rechtsextremismus,
Rechtspopulismus................................................ 30
II. Von der «alten» zur «neuen» Rechten 37
1. Nostalgien und Utopien................................................ 37
2. Nach dem Zusammenbruch ...................................... 42
3. Neue Parteien und alte Netzwerke............................. 45
4. Die Neue Rechte......................................................... 46
III. Die globale Rechte heute 53
1. Bewegungen ................................................................ 54
2. Digitale Plattformen ................................................... 58
3. Rechte Parteinetzwerke in Europa............................. 62
4. Rechte Akteure im globalen Vergleich ...................... 66
IV. Erfolgsbedingungen 85
V. Auswirkungen 94
1. Justiz............................................................................. 97
2. Medien......................................................................... 101
3. Gesellschaft......................................................................104
4- Rechtsterrorismus und Gewalt......................................107
5. Parteipolitische Gegenstrategien ...................................113
VI. Zusammenfassung und Ausblick 117
Anmerkungen..................................................................... 120
Bibliographie..................................................................... 133