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György Kurtág; 02

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Jahr: 2026
Opernwelt 2026
Zählung: 02
Mediengruppe: Zeitschrift
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Inhalt

Im Focus
Kunst und Begehren
Geniestreich eines Frühvollendeten: Bonn holt Peter Ronnefelds Oper «Die Ameise» aus der Versenkung, Kateryna Sokolova inszeniert kongenial
 
Die Sonne leuchtet allen
Ein außerordentliches Stück in einer ebenbürtigen Inszenierung: Dresden zeigt Hans Abrahamsens Klangwunder «The Snow Queen»
 
Edle Einfalt, nicht ganz so stille Größe
Nach 55 Jahren gibt es an der Wiener Staatsoper wieder eine Neuinszenierung von Beethovens «Fidelio». Nikolaus Habjan lässt Puppen tanzen und inszeniert naiv im besten Sinne, Franz Welser-Möst wird wie ein verlorener Sohn empfangen
 
Todesschatten im Traumraum
Claus Guth deutet Mozarts frühen Geniestreich «Mitridate, re di Ponto» an der Oper Frankfurt als Theater des Unbewussten, Leo Hussain liefert dazu sublime Töne
 
Und dann geht das Leben einfach vorüber
Tatjana Gürbaca beweist in ihrer Amsterdamer Inszenierung von Bellinis «I Capuleti e i Montecchi», wie schmerzvoll Erinnerungen sein können
 
Der ganz normale Wahnsinn
Rossini ist en vogue: Warschau und Wuppertal zeigen neue Lesarten des «Barbiere», am Theater Bielefeld ist eine kluge Deutung von «La gazza ladra» zu erleben, Mainz bemüht sich um «La Cenerentola»
 
Auf Sturmes Höhen free
Donizettis Dramma lirico «Lucia di Lammermoor» wird in Erl zum Ereignis – wegen der packenden Regie von Louisa Proske, dem feinnervigen Dirigat Sesto Quatrinis und einer sensationellen Sara Blanch in der Titelpartie
 
Alles oder nichts
Cherubinis «Medea» ist in Neapel musikalisch eine Offenbarung, szenisch allerdings von überschaubarem Niveau
 
Glücklich ist, wer das vergisst
Vier Opernhäuser – Zürich, Innsbruck, Liège und Braunschweig – unternehmen anlässlich des 200. Geburtstags von Johann Strauß (Sohn) den Versuch, seine «Fledermaus» zum Fliegen zu bringen. Leider vergeblich
 
Medien
Fesselndes Hörtheater
Stéphane Fuget schließt mit «Poppea» seinen Monteverdi-Opernzyklus ab
 
Aristokratische Revoluzzerin
Autofiktional: Wilhelmine von Bayreuths «Argenore»
 
Black voices matter
CD des Monats: Der afroamerikanische Countertenor Reginald Mobley berührt mit Liedern der Einsamkeit und der Sehnsucht
 
Irre gut
Lisette Oropesa überzeugt mit Donizettis «Lucia di Lammermoor»
 
Rundum beglückend
Ann Hallenberg bringt Arien des frühen Gluck in Erinnerung
 
Manifest des Menschlichen
Viel mehr als eine Hommage: Benjamin Appl würdigt Fischer-Dieskau
 
Tod auf Kredit
Johannes Martin Kränzle deutet Schuberts «Winterreise» als Endspiel
 
Die eine Farbe Rot
Eva Resch und Eric Schneider mit Liedern aus vier Jahrhunderten
 
Szenen einer Hassliebe
Christian Dammann untersucht Wagner-Parodien im französischsprachigen Raum
 
Schwärmerische Angst free
Buch des Monats: Ein Bild deutsch-russischer Beziehung: Eckart Kröplin beleuchtet das empfindliche Verhältnis zwischen Wagners Person und Kunst zu Russland
 
Interview
«Ich will Geschichten zeigen»
Sie begann als Sängerin und wurde Regisseurin – zum Glück: Barbora Horáková zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen ihrer Zunft. Im Interview spricht sie über ihre Prager Kindheit, ihre Art zu arbeiten und über Wagner
 
Panorama
Appetitmacher
Abraham: Märchen im Grand-Hotel ERFURT | THEATER
 
Chance vertan
Donizetti: Lucrezia Borgia MANNHEIM | NATIONALTHEATER
 
In der Summe flach
Gluck: Orfeo ed Euridice GELSENKIRCHEN | MUSIKTHEATER IM REVIER
 
Travestie-Revue
Kreisler: Sissy BREMEN | THEATER
 
Trösterin Natur
Janácek: Das schlaue Füchslein DETMOLD | LANDESTHEATER
 
Ans Herz gegriffen
Puccini: La Bohème KAISERSLAUTERN | PFALZTHEATER
 
Unerbittlich präzise
Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk MAILAND | TEATRO ALLA SCALA
 
Geschnippelt und geklebt
Strauss: Die Frau ohne Schatten BONN | THEATER
 
Ein Hoch auf die Untreue!
Steffani: Der in seiner Freiheit vergnügte Alcibiades SCHWETZINGEN | ROKOKOTHEATER
 
Reportage
Im Rhythmus der Zeiten
Im Sommer feiert das Landestheater Neustrelitz sein 250-jähriges Bestehen. Auch deswegen thematisiert man dort aktiv und mit politisch wachem Sinn Geschichte und Gegenwart des Dreispartenhauses
 
Porträt
Mutter Courage
Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Auch wenn sie singt. Und nicht nur Partien aus Wagners Opern, wie etwa die «Rienzi»-Irene, die sie bei den Bayreuther Festspielen im kommenden Sommer verkörpert. Gabriela Scherer zählt zu den vielseitigsten Sängerinnen unserer Zeit. Ein Porträt
 
Service
Personalien, Meldungen 2/26
TV, Streams, Kino 2/26
Spielpläne 2/26
Hier finden Sie alle Termine (Premieren sowie Repertoirevorstellungen) der Opernhäuser in Deutschland. Von allen anderen Häusern weltweit bilden wir die Daten zu den Premieren ab.
 
Essay
Aufleuchtende Details
Sein Œuvre ist schmal, es besteht aus Splittern und Spuren, aus Floskeln und Fetzen, aus vielen Moments musicaux. Aber es besitzt eine Konsistenz, wie sie zuvor nur Anton von Weberns Musik zeitigte. Am 19. Februar feiert György Kurtág seinen 100. Geburtstag. Anmerkungen zu Werk und Leben eines außergewöhnlichen Komponisten
 
Magazin
Heimatlos und (fast) vergessen
Zwei Publikationen erinnern an den jüdischen Dirigenten Joseph Rosenstock
 
Gefährliche Seilschaften
Berlins Off-Musiktheater bebt: Nico and the Navigators verknüpfen Müllers dystopisches Endspiel «Quartett» mit Janáceks Streichquartetten, Hauen & Stechen üben sich in phantasievoller Kapitalismusschelte
 
Der Kongress tanzt
Philip Ther sucht in seiner Studie über das Verhältnis von Musik und Politik im Habsburger Riesenreich nach dem «Klang der Monarchie»
 
Ein bedeutender Augenblick
Ein Bildband dokumentiert die historische Begegnung zwischen John Cage und Karlheinz Stockhausen 1972 in München
 
Marathonmann free
Er war ein Unerschrockener und nicht nur als Göttervater Wotan eine Bank. Zum Tod des Baritons Thomas Johannes Mayer
 
Erfahrbare Zeit
«Kassandra» von Matthias Nitschke und Stefan Behrisch
 
Impressum
Was kommt - Impressum 2/26

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Jahr: 2026
Übergeordnetes Werk: Opernwelt 2026
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ISSN: 0030-3690
Zählung: 02
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