Die Familie ist der primäre Bezugsrahmen eines Kindes und somit sowohl Ursache der meisten kidnlichen Probleme als auch Mittel und Weg zur Heilung. Die Therapie oder Beratung eines Kindes sollte die Famlie daher nie unberücksichtigt lassen. In vielen - jedoch nicht allen - Fällen bietet es sich an, die Familie - oder zumindest Teilsysteme - zu den Therapiesitzungen hinzuzubitten. Das Buch beschreibt ausführlich, wie mit Hilfe der kreativen und kindgerechten Methoden des Psychodramas, Einzel- und Familientherapie mit Kindern in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann. Aus dem Inhalt: Psychodramatische Grundlagen der Einzel- und Familientherapie mit Kindern - Arbeit mit Kindern, die sich verweigern - Erstgespräch und Auftragserarbeitung - Die Settingfrage: Einzel- oder Familientherapie? - Therapie mit Familien - Therapie mit Teilsystemen - Trennung und Scheidung - Einzeltherapie bei Angst-, Aggressions- und Bindungsstörungen bzw. Traumata
Inhalt
1 Einleitung 11
2 Teilearbeit in der Kindertherapie 15
3 Zugangsweisen zur Begegnung mit Kindern 23
3.1 Teilearbeit in schwierigen Situationen 29
4 Die Inszenierungen des Kindes verstehen
und ins Spiel überführen 37
5 Das Erstgespräch 45
6 Settingdesign 55
7 Arbeit mit dem sozialen Atom des Kindes 59
7.1 Das Symbolspiel mit Tierfiguren und anderen
Intermediärobjekten in der Familientherapie 62
7.1.1 Ablauf 62
7.1.1.1 Aufstellung der Figuren, die im Erstgespräch
gewählt wurden 62
7.1.1.2 Themenfindung 62
7.1.1.3 Rollenwahl 63
7.1.1.4 Aufbau der Szenerie 63
7.1.1.5 Spiel 65
7.1.1.6 Abschluss 66
7.1.2 Psychodramatische Interventionen 67
7.1.2.1 Spiegeln 67
7.1.2.2 Doppeln, Doppelgänger 69
7.1.2.3 Außenfeind 70
7.2 Arbeit mit unterschiedlichen Settings 71
7.2.1 Spiel mit einem Teilsystem 71
7.2.2 Teilearbeit mit Geschwistern 76
7.2.3 Teilearbeit mit einem Elternteil 77
7.2.4 Teilearbeit mit dem Paar 78
7.2.5 Familienspieltherapie 82
7.2.5.1 Vorbereitung 83
7.2.5.2 Initialphase 84
7.2.5.3 Spielphase 85
7.2.5.4 Interventionen 86
7.2.5.5 Abschlussphase 99
7.2.6 Arbeit mit dem System Kindergarten und Schule 100
8 Einzeltherapie des Kindes 105
8.1 Szenenaufbau 106
8.2 Rollenwahl 108
8.3 Spiel 108
8.4 Interventionen 109
8.4.1 Rollenwechsel 109
8.4.2 Spiegeln 110
8.4.2.1 Affektspiegelung und Mentalisierung 110
8.4.2.2 Bewunderndes Spiegeln 114
8.4.3 Stützendes Doppeln und Doppelgänger 115
8.4.3.1 Das einfühlende Doppeln 116
8.4.3.2 Stützendes Doppeln und Doppelgänger 116
8.4.3.3 Explorierendes Doppeln 117
8.5 Teilearbeit bei Regelspielen 118
9 Teilearbeit bei unterschiedlichen Störungsbildern 121
9.1 Ängste 122
9.1.1 Familienspieltherapie 124
9.1.2 Einzeltherapie 130
9.1.3 Psychoedukation 140
9.2 Aggressionen 142
9.2.1 Familienspieltherapie 146
9.2.2 Einzeltherapie 152
9.3 Trauma 166
9.3.1 Einzeltherapie mit Handpuppen 171
9.3.2 Traumabezogenes Rollenspiel 175
9.3.3 Teilearbeit mit traumatisierten Jugendlichen 186
9.4 Bindungsstörungen 190
9.4.1 Ambivalent-unsicher gebundene Kinder 190
9.4.2 Unsicher-vermeidend gebundene
und bindungsdesorganisierte Kinder 193
9.5 Schulprobleme 201
9.6 Enkopresis und Enuresis 205
9.6.1 Enkopresis 205
9.6.2 Enuresis 212
10 Teilearbeit mit Kindern in derTrennungs-/
Scheidungssituation 217
10.1 Die Lebenssituation dieser Kinder: Risiken und Ressourcen 217
10.2 Methode 226
10.3 Setting 228
10.3.1 Teilearbeit mit der gesamten Familie 228
10.3.2 Teilearbeit mit einem Teilsystem 232
10.3.3 Teilearbeit bei hochstrittigen Familien 236
10.3.4 Teilearbeit mit Geschwistern 245
10.4 Ablauf 246
10.5 Prozess 249
10.6 Differenzierung der Anteile 254
10.7 Einzelarbeit mit einem Elternteil oder Kind 256
10.8 Teilearbeit mit Kindergartenkindern 259
10.9 Teilearbeit bei Problemen wie Gewalt, Sucht,
psychische Krankheit eines Elternteils 263
10.10 Teilearbeit bei Patchwork-Familien 268
10.11 Spieltherapie 270
11 Zu guter Letzt 277
Literatur 279