Social Media verbieten? Klingt erstmal nach einer klaren Sache. Doch halt – einfach „Verbieten!" rufen, wenn dir etwas nicht gefällt, ist keine nachhaltige politische Forderung. Genau das macht dieses Buch deutlich. Denn Verfechter wie Verbieter von Social Media wollen eigentlich dasselbe: eine offene, lebenswerte Gesellschaft, die ihre Kinder vor den Geschäftsinteressen und Tricks der Tech-Monopolisten schützt. Dirk von Gehlen zeigt, wie das gelingen kann – und beginnt genau da, wo die meisten Debatten enden: Welche digitale Welt wollen wir bauen? Was können wir tun, um nicht die Kinder zu drangsalieren, sondern die Big-Tech-Unternehmen, denen wir die digitalen Ökosysteme bisher überlassen haben? Und wie werden wir gute Vorbilder für die nächste Generation? Der Journalist und Autor plädiert für demokratischen Optimismus: einen selbstbestimmten, reflektierten Umgang mit digitalen Medien, der auf Aufklärung statt auf Abschottung setzt. Mit der einprägsamen Metapher der Zuckerwatte macht er klar: Social Media ist keine Droge, die man verbieten muss. Das Problem ist nicht die Nutzung selbst, sondern ein unausgewogenes Verhältnis dazu. Das Buch eröffnet Wege aus der erlernten Hilflosigkeit gegenüber der Macht der Algorithmen – auf privater Ebene in Familien und politisch in der Regulierung. Interviews mit Fachleuten aus Medienpädagogik, Digitalpolitik und Zivilgesellschaft ergänzen die Argumentation. Am Ende steht ein konkreter Zehn-Punkte-Plan für ein gesundes Medien-Menü. Ein Ratgeber für die Aufklärung der Aufmerksamkeit – mit konkreten Anleitungen für demokratische Bürgerinnen und Bürger jeden Alters.
Stimmen zum Buch:
Bob Blume (Bildungs-Publizistik, Lehrer und Autor): »Ich empfehle die Bücher von Dirk von Gehlen, wo ich nur kann. Und das hat mehrere Gründe: Den Grundoptimismus, der so vielen Debatten fehlt. Die gelassen-pragmatische Sicht auf die Dinge. Und die neugierig differenzierte Perspektive auf Themen, die zu oft in ein Ja oder Nein aufgelöst werden sollen. Dies gelingt auch hier. Insofern: Lesen Sie dieses Buch!«
Annekathrin Kohout (Autorin): »Dirk von Gehlen zeigt sich einmal mehr als passionierter Anwalt des ‚guten neuen Internets‘. Sie fühlen sich gerade angesichts der politischen und technologischen Großwetterlage ohnmächtig, vielleicht sogar ein klein wenig verzweifelt? Dann lesen Sie unbedingt dieses Buch.«
Eva Schulz (Journalistin und Fernsehmoderatorin): »Wer sich Sorgen um seine Kinder macht, sollte dieses Buch lesen – gerade, wenn man ein Verbot für vernünftig hält. Dirk von Gehlen nimmt die Sorgen ernst und zeigt dennoch, warum die einfachste Lösung nicht immer die beste ist.«
- Klare Gegenposition zur Verbotsdebatte – fundiert, konstruktiv und mit Augenzwinkern
- Raus aus der Hilflosigkeit: Selbstwirksamkeit gegenüber Algorithmen und Big Tech
- Mit konkretem Zehn-Punkte-Plan für einen gesunden Medienumgang
(Verlagstext)
Verfasser*innenangabe:
Dirk von Gehlen
Jahr:
2026
Verlag:
Bonn, Rheinwerk Computing
Aufsätze:
Zu diesem Aufsatz wechseln
opens in new tab
Links:
Diesen Link in neuem Tab öffnen
Inhaltsverzeichnis
Mehr...
Systematik:
Suche nach dieser Systematik
NT.ECI
Suche nach diesem Interessenskreis
ISBN:
978-3-367-11763-5
2. ISBN:
3-367-11763-3
Beschreibung:
1. Auflage, 216 Seiten : Illustrationen
Suche nach dieser Beteiligten Person
Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
Buch