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John Bowlby und die Bindungstheorie
VerfasserIn: Holmes, Jeremy
Verfasserangabe: Jeremy Holmes. Mit einem Vorw. von Martin Dornes. [Aus dem Engl. übers. von Andreas Wimmer [u.a.]]
Jahr: 2006
Verlag: München ; Basel, E. Reinhardt
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.BP Bowlby / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 04.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Welches besondere Band hält Mutter und Kind zusammen? Was passiert, wenn es zu einer Trennung kommt? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen entwickelte der britische Psychoanalytiker John Bowlby (1907 - 1990) die sog. Bindungstheorie. Dabei verknüpfte er den empirisch-wissenschaftlichen Ansatz der Verhaltensforschung mit introspektiven Erkenntnissen der psychoanalytischen Objekttheorie. Heute prägt die Bindungstheorie mehr denn je Forschung und Praxis in Psychologie, Psychotherapie und Pädagogik. Der Autor schildert die biographischen und geschichtlichen Hintergründe der Bindungstheorie. Anschaulich erklärt er einzelne theoretische Elemente und deren thematische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Bindungsforschung: Bindung im Jugend- und Erwachsenenalter, die klinische Anwendung in der Psychotherapie. Ein Ausblick auf die Rolle der Bindungstheorie in der Gesellschaft schließt das Buch ab.
"Ein Fachbuch, das durch seine klare und verständliche Sprache auch Laien zugänglich ist. Da nur wenige Werke von Bowlby ins Deutsche übersetzt wurden, darf dieses Buch in keiner Fachbibliothek fehlen" Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW
"Was dieses Buch wirklich lesenswert macht, ist die getreue Wiedergabe der Bindungstheorie und ihrer Geschichte, zusammen mit der überaus anschaulich-lebendigen Darstellung, die die Verbindung zum Alltagsleben herstellt. (...) Insgesamt gesehen, schließt dieses Buch im deutschen Sprachraum eine Lücke, in dem eine knappe, zusammenhängende, gut verständliche und zugleich korrekte Einführung in die Bindungstheorie fehlt." Psychotherapeut
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort zur deutschen Ausgabe – 9
von Martin Dornes
Einleitung –15
Teil I Die Ursprünge –27
 
Kapitel 1
Biografisches –29
John Bowlbys Leben –30
Der Mensch John Bowlby –48
Ursprünge der Theorie und Praxis –51
 
Kapitel 2
Mutterentbehrung –55
Child Care and the Growth of Love –56
Die feministische Kritik –63
Mutterentbehrung neu bewertet –68
Entwicklungspfade durch die Kindheit –70
Implikationen für die Psychotherapie –71
Schlussfolgerungen –76
Teil II Die Bindungstheorie –79
 
Kapitel 3
Bindung, Angst, interne Arbeitsmodelle –81
Der theoretische und experimentelle Hintergrund der Bindungstheorie –82
Was ist die Bindungstheorie? –87
Definitionen –88
Die Entwicklung des Bindungssystems –94
Interne Arbeitsmodelle –99
Theorien über Neurosen: vermeidende und ambivalente Bindung –101
Bindung im Erwachsenenalter –103
Schlussfolgerung: Mediation und Psychopathologie der Bindung –106
 
Kapitel 4
Verlust, Zorn und Trauer –109
Frühe Studien –109 Langzeitstudien: Kinder im Krankenhaus –111
Eine Anatomie der Trauer –112
Trauer und Psychopathologie bei Erwachsenen –119
Kameradschaft und Bindung: Eine poetische Nachschrift –120
 
Kapitel 5
Bindungstheorie und Persönlichkeitsentwicklung: Die Forschungsergebnisse –127
Mary Ainsworth und die Fremde Situation –128
Die Wurzeln sicherer und unsicherer Bindung –130
Die Fremde Situation als Prädiktor für soziale Anpassung –134
Sprache, Erzählung, Kohärenz –135
Das Erwachsenen-Bindungs-Interview –138
Theoretisches Zwischenspiel –140
Auswirkungen auf die Therapie –148
Teil III Die Implikationen –151
 
Kapitel 6
Bowlby und die innere Welt: Die Bindungstheorie und die Psychoanalyse –153
Die Geschichte: Die Britische Psychoanalyse von 1935 bis 1960 –154
Bowlby und die Post-Freudianer: Die Nachkriegszeit –162
Bowlby und die moderne psychotherapeutische Theorie –170
 
Kapitel 7
Bindungstheorie und die Praxis der Psychotherapie –177
Bindung und die sichere Basis in der Psychotherapie –180 Realität und Trauma –190 Affektive Verarbeitung –191
Kognitionen in der Therapie –200
Freundschaftliche Interaktion –202
Bowlby und die Familientherapie –204
 
Kapitel 8
Bindungstheorie und psychische Störung –208
Verlust –210 Bindungsstile und Anfälligkeit für psychiatrische Störungen –211
Autobiografische Kompetenz –213
Abnorme Trauer –214
Depression –216
Platzangst –220
Bindungsstile und Emotionsausdruck bei Schizophrenie –222
Borderline-Syndrom –224
Bindungstheorie und Gemeindepsychiatrie –229
 
Kapitel 9
Die Bindungstheorie und die Gesellschaft –234
Epilog –244
Danksagungen –251
Glossar –253
Biografische Daten –261
Literatur –263
Register –274
 
 
 
Details
VerfasserIn: Holmes, Jeremy
VerfasserInnenangabe: Jeremy Holmes. Mit einem Vorw. von Martin Dornes. [Aus dem Engl. übers. von Andreas Wimmer [u.a.]]
Jahr: 2006
Verlag: München ; Basel, E. Reinhardt
Systematik: PI.BP
ISBN: 3-497-01598-9
2. ISBN: 978-3-497-01598-6
Beschreibung: 2. Aufl., 278 S. : graph. Darst.
Beteiligte Personen: Dornes, Martin
Originaltitel: John Bowlby & attachment theory <dt.>
Fußnote: Bibliogr. und Literaturverz. S. [263] - 273
Mediengruppe: Buch