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Zur Biologie der Kognition
ein Gespräch mit Humberto R. Maturana und Beiträge zur Diskussion seines Werkes
Verfasserangabe: Hrsg. v. Volker Riegas u. Christian Vetter
Jahr: 1990
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Humberto R. Maturanas Einsichten in die Funktionsweise des Gehirns haben den Anstoß gegeben zu einem Novum in der neuzeitlichen Philosophie, nämlich zur Etablierung einer empirisch fundierten Erkenntnistheorie, die ohne Ontologie auskomt: zu einer konstruktivistischen Kognitionstheorie. Aufgrund seiner Struktur und Arbeitsweise ist das menschliche Gehirn nicht darauf gerichtet, eine objektive Realität als solche abzubilden. Unsere Erlebnis-Wirklichkeit (phänomenale Welt) beruht allein auf kognitiven, erfahrungs- und lernabhängigen Selbstdifferenzierungsprozessen des Gehirns. Unser reales Gehirn konstruiert also eine kognitive Welt, die aus Körper, Subjekt und Umwelt besteht. Diese kognitive Welt ist in sich abgeschlossen, nur in ihr gibt es Raum und Zeit, Außen und Innen, Ursache und Wirkung. Die reale Welt ist zwar eine kognitiv notwendige regulative Idee, aber keine erfahrbare Wirklichkeit. Mit anderen Worten: die "Realität" kommt in unserer phänomenalen Wirklichkeit nicht vor.
Details
VerfasserInnenangabe: Hrsg. v. Volker Riegas u. Christian Vetter
Jahr: 1990
Verlag: Frankfurt am Main, Suhrkamp
Systematik: PI.LN
ISBN: 3-518-28450-9
Beschreibung: 340 S.
Mediengruppe: Buch