Cover von Neue Institutionenökonomik wird in neuem Tab geöffnet

Neue Institutionenökonomik

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Erlei, Mathias; Leschke, Martin; Sauerland, Dirk
Verfasser*innenangabe: Mathias Erlei ; Martin Leschke ; Dirk Sauerland
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Schäffer-Poeschel
Mediengruppe: Buch
verfügbar

Exemplare

AktionZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.VS Erle / College 6x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0

Inhalt

 
Verlagstext:
 
Gesetze, Verträge, Unternehmensleitsätze, Umgangsformen ? Das Zusammenspiel von Regeln gestaltet Wirtschaft und Gesellschaft. Doch mit welchen Regeln ist wirtschaftliches Handeln am besten zu koordinieren? Und welche Mechanismen sorgen für die Durchsetzung? Das erfolgreiche Lehrbuch liefert Antworten und fächert das gesamte Themenspektrum der Neuen Institutionenökonomik von der Prinzipal-Agent-Theorie bis zur Ökonomischen Verfassungstheorie auf. In der 2. Auflage umfassend erneuert.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
KAPITEL 1: GRUNDLAGEN 1
1Ökonomik als Wissenschaft 1
1.1Das Homo-oeconomicus-Modell 2
1.2Das Satisficing-Modell 7
1.3Maximizing versus Satisficing - Ein Vergleich der Positionen 10
1.4Experimente, Anomalien und das Homo-oeconomicus Modell 12
1.5Aufgaben der Ökonomik: Positive und normative Theorie 15
1.6Analytische Instrumente der Ökonomik: Formale und nichtformale Theorie 19
2Institutionen als Gegenstand ökonomischer Analysen 22
3Die Geschichte der Institutionenökonomik 26
3.1Die Deutsche Historische Schule 27
3.2Die Österreichische Schule 30
3.3Die Freiburger Schule 34
3.4Der Amerikanische Institutionalismus 37
3.5Beurteilung der "alten" Institutionenökonomik 39
3.6Ursprünge der Neuen Institutionenökonomik 40
4Zum Verhältnis von Neoklassik und Neuer Institutionenökonomik 43
4.1Die Modellwelt der Neoklassik 43
4.2Anknüpfungspunkte der Neuen Institutionenökonomik 46
5Charakterisierung der Institutionenökonomik als Forschungsprogramm 50
6Zum Aufbau dieses Buches 54
Literatur 55
TEIL 1: INSTITUTIONEN IM MARKT 65
KAPITEL 2: TRANSAKTIONSKOSTEN I:
MESSKOSTEN, PRINZIPAL UND AGENT 69
1Teamproduktion, Messkosten und Eindämmung des Agenturproblems 70
1.1Teamproduktion 70
1.2Agenturkosten, Kapitalstruktur und Verfügungsrechte 74
1.2.1Finanzierung, Agenturkosten und die optimale Kapitalstruktur 76
1.2.2Organisationsform, Agenturkosten und Residualeinkommensrechte 91
1.3Die Kumulation von Messkosten 98
2Die formale Prinzipal-Agent-Theorie als Risiko-Anreiz-Problem 103
2.1Technische Vorbemerkungen: Entscheidungen unter Unsicherheit 103
2.2Varianten des Agentur-Problems 109
2.3Moralisches Wagnis mit versteckter Handlung 112
2.3.1Das Grundmodell moralischen Wagnis mit versteckter Handlung 112
2.3.2Die Einbeziehung von Messaktivitäten 118
2.3.3Konkurrierende Prinzipale 122
2.4Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 124
2.4.1Das Grundmodell der Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie 124
2.4.2Eine Mehraufgaben-Prinzipal-Agent-Theorie
des Eigentums am Sachkapital 128
2.5Moralisches Wagnis bei beschränkter Haftung 133
2.6Moralisches Wagnis in Teams 140
2.6.1Das Trittbrettfahrerproblem im Team 140
2.6.2Lösungsmöglichkeiten für das Teamproblem 144
2.6.3Ein Beispiel 146
2.7Adverse Selektion, Signalisierung und Filterung 148
2.7.1Der Prinzipal als Monopolist 150
2.7.1.1Modellstruktur und Gleichgewicht bei symmetrischen
Informationen 150
2.7.1.2Die Monopollösung bei asymmetrischen Informationen 152
2.7.2Wettbewerbliche Gleichgewichte bei asymmetrischen Informationen.158
2.7.2.1Unterschiedliche Kosten des Agenten 159
2.7.2.2Unterschiedliche Outputqualität bei gleichen Kosten
des Engagements für alle Agententypen 161
2.7.2.3Ein Signalisierungsgleichgewicht 163
2.8Weitere Aspekte des Prinzipal-Agent-Problems 167
2.9Experimentelle Evidenz 170
2.9.1Experimentelle Ergebnisse zum Problem des moralischen Wagnis 172
2.9.2Experimentelle Evidenz zur adversen Selektion 180
2.9.3Exkurs: Ungleichheitsaversion - ein Beispiel für soziale Präferenzen.183
3Ein kritischer Rückblick 188
Literatur 191
Anhang : Die Ableitung des Signalling-Gleichgewichts als Nutzenmaximum
der Agenten unter Berücksichtigung der Selbstselektionsbedingung 196
KAPITEL 3: TRANSAKTIONSKOSTEN II:
GOVERNANCEKOSTEN UND DIE GRENZEN DER FIRMA 199
1Faktorspezifität und Organisationsform 201
1.1Vorüberlegungen und Annahmen 201
1.2Kosten der Marktbenutzung 206
1.3Kosten der Organisationsbenutzung 208
1.4Die Ermittlung der optimalen Organisationsform 212
1.5Die Integration des Messkosten und des Governancekostenansatzes 214
2Die formale Governancekostentheorie 217
2.1Eine vereinfachte Darstellung des Hold-up-Problems 219
2.2Ein umfassenderer Ansatz: Das Property-Rights-Modell 223
2.2.1Aufbau des Modells 223
2.2.2Investitionen und Gewinne in den drei Organisationsalternativen 226
2.2.3Die optimale Wahl der Organisationsform 228
2.2.4Die Bedeutung der Modellierung der Verhandlung 233
2.2.5Experimentelle Evidenz 235
2.2.6Ein kritischer Rückblick auf die vollständig formale
Governancekostentheorie 237
2.3Beeinflussungskosten 240
KAPITEL 4: TRANSAKTIONSKOSTEN III:
WEITERE ASPEKTE UND ANWENDUNGEN 251
1Reputation 251
2Institutionen zur Beschränkung des Wettbewerbs 257
3Institutionen und Marktphasen 263
4Regulierung 271
Literatur 281
Anhang : Das Modell zur Regulierung eines Monopolisten
mit unbekannten Kosten 284
TEIL 2: INSTITUTIONEN IM POLITISCHEN SEKTOR 289
KAPITEL 5: DIE INSTITUTION DES RECHTS 293
1Grundlagen der Property-Rights-Theorie 294
1.1Die grundlegende Bedeutung von Property Rights 294
1.2Das Eigentumsrecht als Grundlage marktwirtschaftlicher Ordnungen 297
1.3Die optimale Bestrafung 300
1.4Die Änderung von Verfügungsrechten 301
2Eigentumsrechte, Externalitäten und die Theorie von Coase 304
2.1Coases Kritik an dem "naiven" Verursacherprinzip 304
2.2Transaktionskosten und die Lehren der Coaseschen Theorie 309
2.3Gesetzesfolgenabschätzung: Eine Maßnahme im Sinn der
Coaseschen Theorie 311
2.4Ein "Erbe" von Coase: Die ökonomische Analyse des Vertragsrechts 313
3Grundlegende schadensrechtliche Haftungsregeln im Vergleich 317
3.1Verschuldungs- und Gefährdungshaftung bei Monokausalität 318
3.2Haftungsregeln bei Multikausalität 321
4Die Bedeutung des Wettbewerbsrechts 325
4.1Wettbewerb als erwünschte Dilemmasituation 326
4.2Grundlegende Gestaltungen des Wettbewerbsrechts 329
5Zusammenfassung 331
Literatur 332
KAPITEL 6: NEUE POLITISCHE ÖKONOMIK 339
1Aufgaben des Staates: Ökonomische Theorie und politische Realität 339
1.1Die Allokation in der Theorie: Kollektivgüter und ihre Bereitstellung 340
1.1.1Das Kriterium: Exkludierbarkeit 345
1.1.2Das Kriterium: Extensionsniveau 348
1.2Staatsversagen als Analogon zum Marktversagen 350
2Grundlagen der Neuen Politischen Ökonomik 352
2.1Der Ansatz der Neuen Politischen Ökonomik 352
2.1.1Direkte und indirekte demokratische Verfahren 353
2.1.2Die Akteure im politischen Prozess 356
2.1.2.1Ziele der politischen Akteure 357
2.1.2.2Restriktionen der politischen Akteure 361
2.2Eine Theorie der indirekten Demokratie 364
2.2.1Einige Modellvarianten im Überblick 364
2.2.2Ein einfaches 2-Parteien-Modell 365
2.2.2.1Ergebnisse des idealen Parteienwettbewerbs 368
2.2.2.2Relativierung der Modellergebnisse 374
Exkurs: Der politische Konjunkturzyklus 375
2.3Eine Theorie der Bürokratie 376
2.3.1Ein einfaches Bürokratiemodell 377
2.3.2Ergebnisse des Modells 379
2.4Eine Theorie der politischen Interessengruppen 381
2.4.1Die Logik kollektiven Handelns und der Niedergang von Nationen 382
2.4.2Die Theorie des Wettbewerbs zwischen Interessengruppen 388
2.4.3Becker versus Olson - ein Resümee 396
3Zusammenfassung 400
Literatur 401
KAPITEL 7: WETTBEWERB UND KOOPERATION
IN POLITISCHEN SYSTEMEN 405
1Charakteristika dezentralisierter Systeme 405
2Wettbewerb zwischen Jurisdiktionen 410
2.1Grundstruktur der Modelle 410
2.2Einige Wettbewerbsmodelle im Überblick 411
2.3Ergebnisse des (idealen) Wettbewerbs der Jurisdiktionen 417
2.4Relativierung der Modellergebnisse 418
3Die Kosten der Kontrolle politischer Anbieter 419
3.1Die Kosten des Exit 420
3.1.1Kosten der Raumüberwindung 420
3.1.2Such- und Informationskosten 420
3.1.3Kosten aus der Entwertung spezifischen Humankapitals 421
3.1.4Folgen für den Wettbewerb der Jurisdiktionen 426
3.2Die Kosten des Voice 427
3.2.1Informationskosten 427
3.2.2Individuelle Kosten der Wahlteilnahme 428
3.2.3Kollektive Kosten des Wählens 428
3.2.4Individuelle Anreize zur Wahlteilnahme 432
3.3Die Entscheidung: Exit oder Voice? 433
4Die Kosten der dezentralisierten Bereitstellung 435
4.1Die Kosten der Produktion 436
4.2Die Transaktionskosten der Bereitstellung 438
4.2.1Kosten der Administration 439
4.2.2Kosten der Koordination 441
5Der Zusammenhang zwischen Kontroll- und Bereitstellungskosten 443
6Zusammenfassung 448
Literatur 449
KAPITEL 8: ÖKONOMISCHE THEORIE DER VERFASSUNG 453
1Das Interdependenzkostenkalkül 454
2Verfassungsregeln 458
2.1Die Grundrechte 458
2.2Gemeinwohlprinzipien politischen Handelns 460
2.2.1Die ökonomischen Basisprinzipien 460
2.2.2Die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft 465
2.3Die Trennung der Staatsgewalt 477
2.3.1Die horizontale Gewaltenteilung 478
2.3.2Die vertikale Gewaltenteilung: Der Föderalismus 485
3Konstitutionelle Demokratie als Legitimationskonzept 491
4Fallstudie Deutschland: Staatsversagen als Verfassungsversagen 494
4.1Das Grundgesetz und die Staatsform der Bundesrepublik Deutschland 494
4.1.1Der Aufbau des Grundgesetzes und die staatlichen Prinzipien 495
4.1.2Der Schutz durch die Grundrechte 498
4.1.3Zwischenergebnis 503
4.2Die Fehlanreize der Gewaltenteilung in Deutschland 504
4.2.1Zur horizontalen Gewaltenteilung 504
4.2.2Zur vertikalen Gewaltenteilung 507
4.2.3Ergebnis: Staatsversagen als Verfassungsversagen 514
5Fallstudie Europa: Zur institutionellen Gestaltung der Europäischen Union 517
5.1Grundlegende Voraussetzungen eines Standortwettbewerbs in Europa 517
5.2Der institutionelle Status quo in Europa 521
5.2.1Die wichtigsten Organe der EU 521
5.2.2Die Anreize der ziel- und gesetzgebenden Organe 527
5.3Vorschläge zur institutionellen Ausgestaltung der Europäischen Union 532
5.4Resümee 537
KAPITEL 9: INSTITUTIONEN UND WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG 547
1Zur Rolle formeller und informeller Institutionen in der Gesellschaft 547
2Eine Theorie der wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung 550
2.1Zur wirtschaftlichen Entwicklung 551
2.2Zur institutionellen Entwicklung 553
2.3Zusammenfassung der Thesen zur wirtschaftlichen
und institutionellen Entwicklung 558
3Sozialkapital und wirtschaftliche Entwicklung 559
3.1Sozialkapital und Institutionenökonomik 560
3.2Empirie: Sozialkapital und wirtschaftliche Entwicklung 563
4Freiheitliche Marktverfassung und Wohlstand der Nationen 564
4.1Grundlagen 564
4.2Der Freiheitsindex des kanadischen Fraser-Instituts 566
4.3Kritik aus institutionenökonomischer Sicht 569
5Reform- und Entwicklungshemmnise 571
6Zusammenfassung und Ausblick: Die gesellschaftliche Bedeutung
von Institutionen und die Aufgabe der Ökonomik als Wissenschaft 576
Literatur 579
 
 
 
 
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Erlei, Mathias; Leschke, Martin; Sauerland, Dirk
Verfasser*innenangabe: Mathias Erlei ; Martin Leschke ; Dirk Sauerland
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Schäffer-Poeschel
opens in new tab
Systematik: Suche nach dieser Systematik GW.VS
Suche nach diesem Interessenskreis
ISBN: 3-7910-2296-2
2. ISBN: 9783791022963
Beschreibung: 2., überarb. und erw. Aufl., XX, 591 S. : graph. Darst.
Schlagwörter: Institutionenökonomie, Lehrbuch, Neue Institutionenökonomie, Ökonomische Theorie der Institution
Suche nach dieser Beteiligten Person
Mediengruppe: Buch