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Lise Meitner

ein Leben für die Physik ; Biographie
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Sime, Ruth Lewin
Verfasser*innenangabe: Ruth Lewin Sime. Aus dem Amerikan. von Doris Gerstner und Shankat Khan
Jahr: 2001
Verlag: Frankfurt am Main [u.a.], Insel-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Lange Zeit haben (feministische) Klagen über die Abwesenheit der Frauen in der Wissenschaftsgeschichte gleichsam zum guten Ton gehört. Ruth Lewin Sime, Professorin für Chemie an der California State University in Sacramento, sieht die Angelegenheit differenzierter. Hypatia, Laura Bassi, Caroline Herschel, Anne-Marie Lavoisier, Marie Curie, Sofia Kowalewskaja: Das sind die wenigen berühmten unter den vielen unbekannt gebliebenen Naturwissenschafterinnen. Die Gesetze des Prominentwerdens halten sich nicht an die Physik; ein verzerrtes Geschichtsbild und der sogenannte «Matthäus-Effekt» (gemäss dem die bereits Berühmten in eine exponentielle Aufmerksamkeitsspirale hineingeraten) tun ein Übriges, um zwischen «Stars» und «Randfiguren» zu polarisieren. Beinahe, aber nur beinahe, hätte es die Physikerin Lise Meitner geschafft, dieses Muster zu durchbrechen. Ruth Lewin Sime hat sich, wissenschaftshistorisch sattelfest, über Jahre mit dem frühen Erfolg und den jähen Brüchen im Leben der Lise Meitner beschäftigt. Sie zeigt die Wissenschafterin in ihrem fulminanten Werdegang: das Forschen und die Freundschaft mit Otto Hahn am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut, wo die doktorierte Physikerin ohne Bezahlung arbeitet, dies aber klaglos akzeptiert, denn sie kann zum ersten Mal frei experimentieren. Ihr Gebiet: die Radioaktivität. In den zwanziger Jahren erhält sie eine eigene Professur, Lise Meitners Ruf als Physikerin ersten Ranges ist unbestritten. 1938, nachdem sie als Jüdin in letzter Minute aus Berlin nach Holland hatte fliehen können, gelingt ihr in Stockholm der erste Nachweis der Kernspaltung – wofür Otto Hahn dann, acht Jahre später und allein, den Nobelpreis erhält (nur schon das vierzehnte Kapitel, in dem Ruth L. Sime die politischen Deliberationen des Nobelkomitees schildert, ist ein Wissenschaftskrimi erster Güte). 1968, wenige Tage vor ihrem 90. Geburtstag, stirbt Lise Meitner, vergessen, in den USA. (upj ; Neue Zürcher Zeitung)Detaillierte Informationen zur Autorin siehe Link:http://www.chemie.de/lexikon/Lise_Meitner.html/ AUS DEM INHALT: / / / Vorwort und Danksagung 7 1. Kindheit und Jugend in Wien 17 2. Anfänge in Berlin 42 3. Der Erste Weltkrieg 69 4. Professorin am Kaiser-Wilhelm-Institut 103 5. Experimentelle Kernphysik 144 6. Im Dritten Reich 173 7. Auf dem Weg zur Kernspaltung 209 8. Die Flucht 237 9. Im Exil in Stockholm 269 10. Die Entdeckung der Kernspaltung 294 11. Prioritätsansprüche 333 12. Der Zweite Weltkrieg 357 13. Krieg gegen das Erinnern 396 14. Verdrängung der Vergangenheit 419 15. Es gibt kein Zurück 448 16. Letzte Reisen 468 Anhang Anmerkungen 497 Literaturhinweise 625 Abkürzungen 635 Tabellen 638 Personenregister 644 Bildnachweis 662

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Sime, Ruth Lewin
Verfasser*innenangabe: Ruth Lewin Sime. Aus dem Amerikan. von Doris Gerstner und Shankat Khan
Jahr: 2001
Verlag: Frankfurt am Main [u.a.], Insel-Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik NN.EN
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ISBN: 3-458-17066-9
Beschreibung: 1. Aufl., 662 S. : Ill.
Schlagwörter: Biographie, Meitner, Lise, Berühmte Persönlichkeit / Biographie, Biografie, Biographien, Biographisches Nachschlagewerk, Lebensbeschreibung, Meitner, Lisa
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Gerstner, Doris [Übers.]; Khan, Shankat [Übers.]
Mediengruppe: Buch