X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


38 von 1586
Washingtons Söldner
verdeckte US-Interventionen im Kalten Krieg und ihre Folgen
VerfasserIn: Voß, Klaas
Verfasserangabe: Klaas Voß
Jahr: 2014
Verlag: Hamburg, Hamburger Ed.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.UMA Voß / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / / Die Privatisierung des Krieges ist in den letzten Jahren stetig vorangeschritten, nicht zuletzt durch den Einsatz von privaten "Söldnerfirmen" wie Blackwater in Afghanistan und im Irak. Doch es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass Söldner erst mit dem Aufstieg der großen Militärdienstleister nach dem Ende des Kalten Krieges wieder zu einem wichtigen Konfliktakteur wurden. Tatsächlich fanden sie im Konflikt der Supermächte mit seinen verdeckten Operationen und Stellvertreterkriegen einen idealen Nährboden. Während man in Washington glaubte, dass Söldner risikofreie Interventionen in der "Dritten Welt" ermöglichten, brachte ihr Einsatz in Wirklichkeit eine erhebliche politisch-moralische Hypothek mit sich und bot eine ideale Angriffsfläche für kommunistische Propaganda. / Dieses Buch erzählt die wenig beachtete Vorgeschichte der aktuellen Rückkehr des Söldnertums und führt die Leser dabei über die Schlachtfelder halb vergessener Konflikte in Afrika (Simba-Rebellion in Kongo, angolanischer Bürgerkrieg, rhodesischer "Buschkrieg") und Lateinamerika (Contra-Krieg in Nicaragua) in die Welt der Geheimdienste, Karrieresöldner, antikommunistischen Kreuzfahrer und kühl kalkulierenden Geostrategen des Kalten Krieges. / Weit verbreitete Annahmen zu Geheimdiensten, verdeckten Operationen und dem Management öffentlicher Meinung werden hinterfragt: Der Einsatz von Söldnern verweist darauf, dass echte Geheimhaltung weitaus weniger wichtig war, als die Möglichkeit für die amtierende US Administration, zumindest formal die Verantwortung für die verdeckten Kriege im Ausland abstreiten zu können. / /
 
AUS DEM INHALT: / / Einleitung / Teil I: Die Wiege des modernen Söldnertums - / der Kongo in den 1960er Jahren / Wie der Adler in den Kongo kam: kongolesische Krisen und amerikanische Interessen / Die Simba-Rebellion und Washingtons Entscheidung zum Söldnerprogramm / Joint Mercenary Warfare: Organisation, Struktur und Einsatz der Söldner im Kongo / Erfolgsstory Kongo? Der Krieg der Söldner und seine Folgen / Teil II: Die weißen Bastionen - Angola und Rhodesien in den 1970er Jahren / Auf der Suche nach Strategien: die USA und die Konflikte in Angola und Rhodesien / Das letzte Aufgebot: Söldner in Angola, November 1975 bis Februar 1976 / "Wo man den Kommunismus mit Kugeln bekämpft": US-Söldner in Rhodesien / Politik der Dementierbarkeit und die Folgen der Söldnerkonflikte in Angola und Rhodesien / Teil III: Krise im Hinterhof: Nicaragua und die Söldnerszene in den USA / Tod der Revolution: Washingtons Strategien und Interessen in Nicaragua / Der Bedarf an "nicht-offiziellen Assistenten" im Contra-Krieg / Krisen im Management: Kontrolle und Kontrollverlust über die Söldnerszene in den USA / "The overt nature of covert action": politische Kollateralschäden / Resümee: Lerneffekte und Institutionen / Danksagung / Quellen und Literatur / Personen- und Sachregister
Details
VerfasserIn: Voß, Klaas
VerfasserInnenangabe: Klaas Voß
Jahr: 2014
Verlag: Hamburg, Hamburger Ed.
Systematik: GE.UMA
ISBN: 978-3-86854-274-5
2. ISBN: 3-86854-274-4
Beschreibung: 1. Aufl., 589 S. : graph. Darst., Kt.
Mediengruppe: Buch