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Die Geschlechterlüge

die Macht der Vorurteile über Mann und Frau
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Fine, Cordelia
Verfasser*innenangabe: Cordelia Fine. Aus dem Engl. von Susanne Held
Jahr: 2012
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

(I-12/11-C3) (GMK ZWs / PL)Viele bekannte populärwissenschaftliche Bestseller behaupten auf der Basis neurowissenschaftlicher Untersuchungen: Männer und Frauen haben unterschiedliche Gehirne und daher unterschiedliche Begabungen. Vermeintliche natürliche Unterschiede werden aufgebaut und dienen als Erklärung für gesellschaftliche Rollenstereotype. Cordelia Fine entlarvt, wie unter dem Deckmantel der Wissenschaft schlampige Untersuchungen, oberflächlich gedeutete Forschung und vage Beweise zu angeblichen Tatsachen gemacht wurden. Sie zeigt, wie unser Leben als Mann und Frau stark von geschlechtertypischen Erwartungen und Vorurteilen beeinflusst wird, selbst wenn wir sie nicht gut heißen. Und welch subtile Macht Stereotype ausüben können. Das Einzige, was wissenschaftlich bewiesen ist: Es gibt eine neuronale Plastizität. Unser Gehirn entwickelt sich vor allem durch psychologische Einflüsse, Erfahrungen und Tätigkeiten. Und für Männer und Frauen gilt: Alles ist möglich! Eine witzige und scharfsinnige Entlarvung unserer allgegenwärtigen Geschlechterlügen
 
"Ich kann mit diesem Buch nichts anfangen. Ich weiß nicht, wozu und für wen es gut sein soll. Frau Fine hat sich gewiss viel Arbeit gemacht, all´ die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen zusammenzutragen und aufzuschreiben. Obwohl sie sich um eine ´leichte´ Sprache bemüht, ist das Buch doch sehr zäh. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein Forschungsergebnis an das andere gereiht wird und dass sich die Autorin mit einer eigenen logischen Gedankenführung deutlich zurückhält. Der von Fine thematisierte Trend, Hauptursachen für Geschlechterunterschiede nicht in der Gesellschaft, sondern im Gehirn zu lokalisieren, ist es sicherlich wert, beschrieben und kritisiert zu werden. Aber mit ihrer pseudowissenschaftlich-jovialen Art und Weise, dies zu tun, greift Frau Fine in Sprache und Inhalt daneben. Nicht empfehlenswert.
Rezensent Prof. Dr. Joachim Thönnessen
© socialnet.de  
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Fine, Cordelia
Verfasser*innenangabe: Cordelia Fine. Aus dem Engl. von Susanne Held
Jahr: 2012
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HG, I-12/11
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ISBN: 978-3-608-94735-9
2. ISBN: 3-608-94735-3
Beschreibung: 1. Aufl., 475 S.
Schlagwörter: Geschlechterforschung, Geschlechtsunterschied, Geschlechterstereotyp, Gender Studies, Gender-Forschung, Genderstudie, Geschlecht / Unterschied, Geschlechterdifferenz, Geschlechterfrage, Geschlechtertheorie, Geschlechterunterschied, Geschlechtsdimorphismus, Geschlechtsspezifisch ..., Geschlechtsspezifische Differenz, Geschlechtsunterschiede, Sexualdimorphismus, Geschlechterrolle / Stereotyp, Geschlechtsstereotyp
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Sprache: Deutsch
Originaltitel: Delusions of gender : the real science behind sex differences <dt.>
Fußnote: Literaturverz. S. 424 - 462
Mediengruppe: Buch