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62 von 66
Koreanische Musik und Transkulturalität
im Spannungsfeld zwischen Verwestlichung und Koreanisierung
VerfasserIn: Kim, Jieun
Verfasserangabe: Jieun Kim
Jahr: 2022
Verlag: Baden-Baden, Tectum Verlag
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: KM.MM5 Kim / College 5b - Musik / Startseite Status: Entliehen Frist: 21.12.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Fokus der vorliegenden Studie ist darauf gerichtet, koreanische Musik, die in europäischer Tradition komponiert, gleichzeitig jedoch von koreanischer Kultur geprägt wurde, anhand des Diskurses ihrer transkulturellen Aspekte zu präsentieren. Dafür wird zu Beginn anhand von Wolfgang Welschs Konzept der Transkulturalität eine neue Forschungsmethode zur Analyse koreanischer Musik entworfen. Der zweite Teil befasst sich mit den Tendenzen der Verwestlichung und Koreanisierung und analysiert auf der Makroebene die transkulturellen Überformungen von weit verbreitetem Liedgut. Auf der Mikroebene wird im dritten Teil untersucht, wie sich Transkulturalität am Beispiel ausgewählter Werke des zeitgenössischen Komponisten Young Jo Lee darstellt. (Verlagstext)
 
Der Fokus der vorliegenden Studie ist darauf gerichtet, koreanische Musik, die in europäischer Tradition komponiert, gleichzeitig jedoch von koreanischer Kultur geprägt wurde, anhand des Diskurses ihrer transkulturellen Aspekte zu präsentieren. Dafür wird zu Beginn anhand von Wolfgang Welschs Konzept der Transkulturalität eine neue Forschungsmethode zur Analyse koreanischer Musik entworfen. Der zweite Teil befasst sich mit den Tendenzen der Verwestlichung und Koreanisierung und analysiert auf der Makroebene die transkulturellen Überformungen von weit verbreitetem Liedgut. Auf der Mikroebene wird im dritten Teil untersucht, wie sich Transkulturalität am Beispiel ausgewählter Werke des zeitgenössischen Komponisten Young Jo Lee darstellt.
 
Inhalt
 
Dank
Vorbemerkung
 
Teil l: Transkulturalität und Musikforschung
 
Kapitel 1
Einleitung: Koreanische Musik und Transkulturalität
1.1 Motivation der Forschung
1.2 Probleme in den Studien zu koreanischer Musik
1.3 Das Konzept derTranskulturalität nach Wolfgang Welsch
1.4 KonzeptyorschlagzurTranskulturalität in der Musikforschung
1.5 Zielsetzung und Aufbau der vorliegenden Studie
1.6 Forschungsmethoden, Forschungsstand und Quelle
 
Kapitel 2
Methode: Leitfaden zur Analyse von Musik unter koreanischem Einfluss
2.1 Drei Musikbereiche in Korea: Yangak, Cugak und Daejungeumak
2.2 Transkulturalität als Konzept der Musikforschung
2.3 Kategorien des koreanisch-transkulturellen Ansatzes
2.4 Schlussfolgerung
 
Teil 2: Verwestlichung und Koreanisierung. Beginn der musikalischen Transkulturalität am Anfang des 20. Jahrhunderts in Korea
 
Exkurs: Einführung westlicher Musik in Korea
 
Kapitel 3
Patriotische Lieder (1896): Erste schriftliche Bearbeitung evangelischer Lieder durch Koreaner
3.1 Historische Betrachtung: Erstes Gesangbuch mit Notenausgabe Chanyangga (1894) und Umdichtung Nogaba
3.2 Hwangjetansingyunchukga (1896): Die erste medial erwähnte Nogaba und Aegukga (Nationalhymne) Koreas
3.3 Drei patriotische Lieder bei der Zeremonie zur Grundsteinlegung des Unabhängigkeitsbogens (1896)
3.4 Schlussfolgerung
 
Kapitel 4
Aegukchangga (1916): Erstes patriotisches Liederbuch mit Noten der koreanischen Diaspora in Hawaii
4.1 Allgemeine Angabe
4.2 Zweck von Aegukchangga
4.3 Zielgruppe von Aegukchangga
4.4 Analyse
4.5 Schlussfolgerung
 
Kapitel 5
Chyanggajip (1915): Erstes von Missionarsfrauen herausgegebenes Gesangbuch in Korea
5.1 Allgemeine Angaben
5.2 Herausgeberinnen und Mitwirkende
5.3 Für Koreaner „geeignetes Liederbuch" Zielgruppe und Zweck
5.4 Analyse: Koreanisierung von Texten, Musik und Bildern
5.5 Schlussfolgerung: Kulturelle Bedeutung von Chyanggajip
 
Kapitel 6
Yeonkyeongjwadam (1923): Gesungene Evangelien im Pansori-Stil
6.1 Allgemeine Angabe
6.2 James Scarth Gale und die traditionelle koreanische Musik
6.3 Yeonkyeongjwadam als Pansori
6.4 Schlussfolgerung
 
Teil 3: Young Jo Lee (* 1943) und seine Musik
 
Exkurs: Biografie von Young Jo Lee
 
Kapitel 7
Kyung (1975): Das „eigentliche Erstlingswerk"
7.1 Einleitung
7.2 Identitätsfindung als koreanischer Komponist durch persönlicheBegegnungen
7.3 Werkbesprechung
7.4 Analyse
7.5 Thematisierung des Buddhismus durch einenevangelischen Komponisten
7.6 Schlussfolgerung
 
Kapitel 8
Korean Requiem (2004): Kombination unterschiedlicher Religionen
8.1 Einleitung
8.2 Zusammensetzung der Texte und Materialien verschiedener Religionen
8.3 Analyse
8.4 Religiöse Elemente als musikalische Bestandteile und kulturelles Erbe
8.5 Schlussfolgerung
 
Kapitel 9
Mehrsprachige Volksliedbearbeitungen
9.1 Einleitung
9.2 Volks- und Kinderlieder im Werk Lees
9.3 Musikalische Merkmale
9.4 Werkbesprechung
9.5 Schlussfolgerung
 
Kapitel 10
Die koreanischen Opern
10.1 Einleitung
10.2 Lees Opern mit koreanischen Themen
10.3 Analyse von Tcheoyong (1987/2013) - Oper in drei Akten
10.4 Schlussfolgerung: Betrachtung von Tcheoyong mit transkulturellem Ansatz
 
Fazit: Wege zum Gesamtbild koreanischer Musik
 
Zusammenfassung
Ausblick
Epilog
Literaturverzeichnis
Primärquellen
Sekundärquellen
Persönliche Interviews
Verzeichnis der koreanischen Termini
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Verzeichnis der Notenbeispiele
Stichwortverzeichnis
Details
VerfasserIn: Kim, Jieun
VerfasserInnenangabe: Jieun Kim
Jahr: 2022
Verlag: Baden-Baden, Tectum Verlag
Systematik: KM.MM5
ISBN: 978-3-8288-4746-0
2. ISBN: 3-8288-4746-3
Beschreibung: 1. Auflage, XIII, 371 Seiten : Illustrationen, Notenbeispiele
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch