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Kaffeehaus als Menschenrecht
Aufsätze zur österreichischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
Verfasserangabe: Herausgegeben von Edward Bialek, Krzysztof Huszcza und Jaroslav Lopuschanskyi
Jahr: 2017
Verlag: Dresden, Neisse Verlag
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PL.OZ Kaff / College 1d - Literaturwissenschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Dieses Sammelwerk ist als eine Hommage für die vor 25 Jahren eröffnete Österreich-Bibliothek in Wroclaw gedacht. Vertreten sind 16 Literaturwissenschaftler aus Kraków, Lublin, Olsztyn, Poznán, Warszawa, Wroclaw und Zielona Góra, die den Herausgebern die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit zur Verfügung stellten und damit das Jubiläum dieser wichtigen Kultureinrichtung und eines wissenschaftlichen Zentrums in einem mitfeiern wollten. Die Aufsatzsammlung ist aber zugleich ein Indiz dafür, dass die österreichische Literatur einen wichtigen Gegenstand des Interesses von Mitarbeitern germanistischer Institute in ganz Polen darstellt. Neben den literaturwissenschaftlichen Beiträgen sind Texte von vier österreichischen Schriftstellern und ein Interview zu lesen. (Verlagstext)
 
 
AUS DEM INHALT:
Inhalt
Vorwort
 
I
 
Agnieszka Zakrzewska-Szostek:
"Liebe Schwester meiner reinsten Träume" oder "wilde Dirne meiner schwärzesten Begierden". Anna Mildenburg in den Brieftagebüchern Hermann Bahrs
Andrzej Pilipowicz:
Mystische Abwege der Weiblichkeit. Die Sakralisierung von Normverstößen in Die Sanfte von Fjodor Dostojewski und Tonka von Robert Musil
Aneta Jachimowicz:
Gegen die Republik schreiben. Der völkische historische Roman der 1. Republik
Michael Sobczak:
Die österreichische Dichterin Paula von Preradovic vor dem Hintergrund der Kontroverse um die "Innere Emigration"
Maciej Walkowiak:
Der deutsche (und sowjetische) Angriff auf Polen 1939 in der Perspektive eines Österreichers. Zum Wesen der Kriegsnarrative in Franz Theodor Csokors autobiographischem Text Als Zivilist im Polnischen Krieg
Marcin Marek:
Unter Freunden. Franz Theodor Csokor und seine polnischen Begegnungen
Andriej Kotin:
"Ich stand als Augenzeuge neben dem Häftling: Das Schicksalsmotiv in Ernst Weiß` Der Augenzeuge
Dorota Tomczuk:
Alfred Polgars Bemerkungen zum Wesen des Theaters und der Theaterkritik
 
II
 
Slawomir Piontek:
Österreichische Kriegsnarrative in der Prosa der frühen Nachkriegszeit am Beispiel von Letzte Ausfahrt von Herbert Zand
Dobroslawa Szadkowska:
"Auf dem Erfolg sitzt man so eiskalt, so einsam wie auf dem Nordpol". Zum Leben und Werk von Vicki Baum
Andrzej Denka:
Peter Handke und "Wahn von Blut und Boden"? Eine systemtheoretische Analyse zum Streit um Peter Handke in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts und danach
Roman Dziergwa
Peter Handke und Botho Strauß als Literaturstreiter nach 1989
Dorota Tomczuk:
"Die humorvolle Erzählung von Schrecken". Das künstlerische Credo von Peter Turrini in seiner Publizistik und seinen Interviews
Agata Mirecka:
"Ich entschloß mich sitzen zu bleiben und zu phantasieren." Peter Turrinis Dramen - kleine Dekonstruktionen (dargestellt an ausgewählten Beispielen)
Szymon Gebus:
Ein geschrumpftes Universum. Geschichtskonstruktionen im Prosawerk von Martin Pollack. Themenkomplexe und Darstellungstechniken
Joanna Malgorzata Banachowicz:
Das Burgtheater als Schauplatz der Geschichte. Zur Rolle des theatralen Raumes im Prozess der Dekonstruktion des Opfermythos im Stück Heldenplatz von Thomas Bernhard und im Projekt Die letzten Zeugen von Doron Ravinovici und Matthias Hartmann
 
Interview
Der Erfolg ist etwas prinzipiell Negatives
Erich Hackl im Gespräch mit Artur Robert Bialachowski
 
Literarisches
Doron Rabinovici:
Kaffeehaus als Menschenrecht
Doron Rabinovici:
Der Letzte
Doron Ravinovici:
Die Ausgeburt
Christian Teissl:
Die schlafenden Brüder. Ein Märchen in der ersten Person
Hannes Vyoral:
Gedichte
 
Details
VerfasserInnenangabe: Herausgegeben von Edward Bialek, Krzysztof Huszcza und Jaroslav Lopuschanskyi
Jahr: 2017
Verlag: Dresden, Neisse Verlag
Systematik: PL.OZ
ISBN: 978-3-86276-234-7
2. ISBN: 3-86276-234-3
Beschreibung: 426 Seiten
Mediengruppe: Buch