X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


40 von 179
Unterrichtsrezepte
Verfasserangabe: Jochen Grell ; Monika Grell
Jahr: 2010
Verlag: Weinheim [u.a.], Beltz
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.T Grell / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.T Grell / College 3e - Pädagogik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Mit diesen bewährten »Unterrichtsrezepten« können angehende und erfahrene Lehrer/innen ihr eigenes Unterrichtsverhalten reflektieren und ihr Repertoire erweitern. Seit vielen Jahren ein Standardwerk in der Lehrerausbildung.
 
Hinweis: Da dieser Band auf Basis eines Typoskripts entstand, liegt er aus technischen Gründen nicht rechtschreibreformiert vor. Der Aktualität des Inhalts tut dies aber keinen Abbruch.
 
Das Hauptthema dieses Buches ist: Wie lernt man das Unterrichten? "Unter 'Unterrichten' verstehen wir: Ein Mensch (genannt "Lehrer", "Dozent", "Leiter" u.a.) versucht einer größeren Gruppe anderer Menschen (Schüler, Studenten, Kursusteilnehmer u.ä.) etwas beizubringen, was diese Menschen von sich aus und auf sich allein gestellt voraussichtlich nicht lernen würden. Wir gebrauchen übrigens den Ausdruck "Menschen" weil wir es wichtig finden, daß Lehrer nicht auf die Idee verfallen, sie hätten es in der Schule mit irgendwelchen Spezialwesen (sog. "Kindern") zu tun, die sich von anderen Menschen grundlegend unterscheiden und ganz anders funktionieren. Gleichzeitig wollen wir daran erinnern, daß auch Lehrer zu den Menschen gehören, und nicht zu irgendeiner Sklavenkaste, deren Mitglieder verpflichtet sind, die Schmutzarbeit zu machen, ohne dafür irgendwelchen Dank erwarten zu dürfen. Ich muß lernen, Schüler als Menschen zu respektieren, und meine Schüler müssen lernen, mich als Menschen zu respektieren." Aus der Einleitung von Jochen und Monika Grell.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 11
Einleitung 13
Kapitel 1: Die Komplexität des Unterrichts und das Vorurteil
gegen Rezepte 20
Was Rezepte nicht sind 21
Was sind Rezepte? 28
Interpretationsrezepte helfen uns, geeignete Handlungsrezepte
zu finden 30
Theoretische Interpretationen können das Handeln hemmen
34
Die Aufgabe der Erziehungswissenschaft 36
Probleme beim Umgang mit Rezepten 37
Welche Funktionen hat das Vorurteil gegen Rezepte? . . . . 45
Kapitel 2: Die Tradition des Erarbeitungsmusters 49
Die ungeliebte Instruktionsfunktion 49
Das Erarbeitungsmuster und seine Mängel 53
Einwände gegen das Erarbeitungsmuster 59
Zur Informationsvermittlung ungeeignet 59 - Die Schüler behalten
wenig 60 - Kein direkter Kontakt mit dem Lernstoff 63 - Reduktion
des potentiellen Lernstoffs 65 - Tendenz zu kognitiven Lernzielen
der untersten Ebene 67 - Inzidentielles Lernen und heimlicher
Lehrplan 70 - Der Erarbeitungsunterricht basiert auf einer
Fiktion 72 - Ignorieren von Lernschwierigkeiten 74 - Das Erarbeitungsmuster
liefert den Unterrichtsverlauf vielen Zufälligkeiten aus
77 - Das Erarbeitungsmuster fördert selten Können 99 - Beim
Erarbeitungsunterricht wird den Schülern der Lerngegenstand oft
bedeutungslos präsentiert 100
Kapitel 3: Rezept für die Ausführung einer Unterrichtsstunde:
Übersicht 103
Rezept für die Ausführung einer Unterrichtsstunde: Kurzfassung
104
Phase 0: Direkte Vorbereitung 104 - Phase 1: Auslösen positiver
reziproker Affekte 105 - Phase 2: Informierender Unterrichtseinstieg
106 - Phase 3: Informationsinput 107 - Phase 4: Anbieten
von Lernaufgaben 108 - Phase 5: Selbständige Arbeit an Lernauf-
gaben: Lernerfahrungen machen 109 - Phase 6: Auslöschung 110
- Phase 7: Feedback und Weiterverarbeitung oder Rendezvous mit
Lernschwierigkeiten 110 - Phase 8: Verschiedenes oder Gesamtevaluation
114
Kapitel 4: Positive reziproke Affekte senden 117
Was sind reziproke Affekte? 117
Lehrer sind Stimmungsmacher 118
Lernziele 120
Lehrer können lernen, absichtlich positive reziproke Affekte
zusenden 121
Vorschläge zur Realisierung des Rezepts 123
Warum es besonders wichtig ist, zum Unterrichtsbeginn positive
reziproke Affekte zu senden 125
Wie Sie am Unterrichtsbeginn positive reziproke Affekte senden
können 128
Was Sie vermeiden müssen 130
Überprüfen Sie, ob Sie mit dem Rezept erfolgreich arbeiten
können! 132
Kapitel 5: Das Rezept des Informierenden Unterrichtseinstiegs
134
Exkurs: Warum eignen sich Motivationstheorien nicht für die
Konstruktion von Handlungsrezepten? 135
Schlechte Gewohnheiten von Lehrern, die sich mit dem Namen
"Motivation" schmücken 141 - Varianten von Motivierungsbräuchen
146 - Wie Sie sich selbst überzeugen können, daß das Motivationsrezept
nicht hilft 151
Annahmen, die dem Rezept "Informierender Unterrichtseinstieg"
zugrunde liegen 151
Das Rezept "Informierender Unterrichtseinstieg" und was es
vorhersagt 152
Wie sieht ein Informierender Unterrichtseinstieg aus? . . . . 153
Argumente gegen das Rezept "Informierender Unterrichtseinstieg",
die wir häufig hören 157
Vorteile des Informierenden Unterrichtseinstiegs und Erfahrungen
159
Indikation und Kontraindikation für das Rezept 162
Hinweise für die Gestaltung informierender Einstiege und
Warnung vor möglichen Fehlern 164
So können Sie das Rezept trainieren 166
Checkliste "Informierender Unterrichtseinstieg" 169
Inhalt
Kapitel 6: Das Grundgesetz des Lernens 172
Lernziele: Fachliche oder erzieherische? 177
Such- und Prüfschema zur Identifizierung sinnvoller Lernziele
180
Kapitel 7: Das Rezept des Informationsinputs 184
Vorbereitung eines Informationsinputs: Bestimmen bedeutsamer
erzieherischer Lernziele 185
Beispiel für einen Informationsinput vom Typ "Erklären" . . 189
Informationsinputs vom Typ "Vormachen" 191
Informationsinputs vom Typ "Set zu einem (vieldeutigen)
Informationsreiz" 194
Machen Sie Set-Experimente! 197
Kapitel 8: Erklären und Lehrervortrag 199
Einfachheit 203
Kürze oder Redundanz oder Kürze statt Redundanz? . . . . 204
Wie kann man den Stoff für einen Lehrervortrag bearbeiten
und aufbereiten? 208
Beispiel "Auswählen" 213 - Beispiel "Ordnen und Gliedern" 215
- Beispiel "Informationen auffüllen" 215
Kontakt zwischen Redner und Zuhörern 217
Elemente eines Lehrervortrags 218
Kurze Erklärungen geben 226
Trainingsvorschläge zu "Erklären" 229
Kapitel 9: Das Rezept "Lemaufgaben" 232
Prinzipien für die Gestaltung von Lernaufgaben 232
Elemente von Lernaufgaben 255
Beispiele für Lernaufgaben 259
Trainingsmöglichkeiten: Lernaufgaben über Lernaufgaben . 265
Weitere Möglichkeiten, wie Sie das Erfinden, Beurteilen und Gestalten
von Lernaufgaben üben können 271
Kapitel 10: Das Rezept der Auslöschungsphase und die Feedback-
Weiterverarbeitungsphase 274
Die Feedback-Weiterverarbeitungsphase 275
7
Inhalt
Kapitel 11: Rezepte für das Lernen von Rezepten 278
Operationalisierungsdilemma und individuelle Operationalisierungsforschung
278
Das schlechte didaktische Feedback 282
Regeln für die Interaktion in Feedback- und Trainingsgruppen
286
Die Interaktionsregeln 289
Kommentare zu diesen Interaktionsregeln in Unterricht und
Lehrerausbildung 291
Beobachten lernen und präzises, bedeutsames Feedback geben
können 295
Objektives und subjektives Feedback geben können 299
Sich auf Rezepte einigen und im Zeitraffer unterrichten . . . 304
Unterrichten im Zeitraffer 306
Schreiben Sie uns einen Brief ! 311
Bücher mit brauchbaren Rezepten 313
Zitierte Literatur 317
Namenverzeichnis 321
Sachverzeichnis 324
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Jochen Grell ; Monika Grell
Jahr: 2010
Verlag: Weinheim [u.a.], Beltz
Systematik: PN.T
ISBN: 978-3-407-25541-9
2. ISBN: 3-407-25541-1
Beschreibung: 12., neu ausgestattete Aufl., 330 S. : Ill.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. 313 - 320
Mediengruppe: Buch