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2 von 892
Das Gehirn - ein Beziehungsorgan
eine phänomenologisch-ökologische Konzeption
Verfasserangabe: Thomas Fuchs
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HLG Fuchs / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 10.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Denkt das Gehirn? Ist es der Schöpfer der erlebten Welt, der Konstrukteur des Subjekts? Dieser verbreiteten Deutung der Neurowissenschaften stellt das Buch eine ökologische Konzeption gegenüber: Das Gehirn ist vor allem ein Vermittlungsorgan für die Beziehungen des Organismus zur Umwelt und für unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Diese Interaktionen verändern das Gehirn fortlaufend und machen es zu einem biographisch, sozial und kulturell geprägten Organ. Fazit: Es ist nicht das Gehirn für sich, sondern der lebendige Mensch, der fühlt, denkt und handelt. / Mit der 5. Auflage legt der Autor eine erneut aktualisierte Fassung seines wegweisenden Werkes vor, das von der Fachwelt und Presse begeistert aufgenommen wurde.
 
AUS DEM INHALT: / / Vorwort . 9 / / Prolog 13 / / Einleitung 16 / Umsturz der Lebenswelt. 16 / Kampf um die Zitadelle . 18 / Vom Kopf auf die Füße 20 / / Teil A: Kritik des neurobiologischen Reduktionismus. 25 / / 1 Kosmos im Kopf? 25 / 1.1 Das idealistische Erbe der Hirnforschung. 27 / 1.2 Erste Kritik: Verkörperte Wahrnehmung. 30 / 1.2.1 Wahrnehmung und Selbstbewegung 30 / 1.2.2 Koextension von Leib und Körper 33 / 1.3 Zweite Kritik: Die Objektivität der phänomenalen W elt 41 / 1.3.1 Der Raum der Wahrnehmung 41 / 1.3.2 Die objektivierende Leistung der Wahrnehmung 42 / 1.4 Dritte Kritik: Die Realität der Farben. 44 / 1.5 Zusammenfassung 47 / / 2 Das Gehirn als Erbe des Subjekts? 51 / 2.1 Erste Kritik: Die Irreduzibilität von Subjektivität 53 / 2.1.1 Phänomenales Bewusstsein 53 / 2.1.2 Intentionalität 56 / 2.2 Zweite Kritik: Kategorienfehler 65 / 2.2.1 Mereologischer Fehlschluss 65 / 2.2.2 Lokalisatorischer Fehlschluss. 68 / 2.3 Dritte Kritik: Ohnmächtiges Subjekt?. 76 / / / 2.3.1 Die Einheit der Handlung 76 / 2.3.2 Die Rolle des Bewusstseins. 80 / 2.4 Zusammenfassung: Der Primat der Lebenswelt. 85 / / Teil B: Gehirn - Leib - Person 93 / / 3 Grundlagen: Subjektivität und Leben 95 / 3.1 Verkörperte Subjektivität 95 / 3.1.1 Der Leib als Subjekt. 96 / 3.1.2 Der Doppelaspekt von Leib und Körper 99 / 3.1.3 Biologischer und personaler Doppelaspekt 103 / 3.2 Ökologische Biologie 110 / 3.2.1 Selbstorganisation und Autonomie . 111 / 3.2.2 Kommunikation von Organismus und Umwelt 113 / 3.2.3 Subjektivität 117 / 3.2.4 Zusammenfassung 119 / 3.3 Zirkuläre und integrale Kausalität von Lebewesen 121 / 3.3.1 Vertikale zirkuläre Kausalität 121 / 3.3.2 Horizontale zirkuläre Kausalität. 125 / 3.3.3 Vermögen als Grundlage integraler Kausalität 126 / 3.3.4 Zusammenfassung. 131 / / 4 Das Gehirn als Organ des Lebewesens 135 / 4.1 Das Gehirn im Organismus 136 / 4.1.1 Das innere Milieu 136 / 4.1.2 Das Lebensgefühl 138 / 4.1.3 Höhere Bewusstseinsstufen. 141 / 4.1.4 Körper und Gefühle . 145 / 4.1.5 Zusammenfassung 147 / 4.2 Die Einheit von Gehirn, Organismus und Umwelt. 148 / 4.2.1 Lineare versus zirkuläre Organismus-Umwelt- / Beziehung 148 / 4.2.2 Bewusstsein als Integral . 156 / 4.2.3 Neuroplastizität und die Inkorporation von Erfahrung 161 / 4.2.4 Transformation und Transparenz: Das Gehirn als Resonanzorgan . 168 / 4.2.5 Information, Repräsentation und Resonanz. 178 / 4.2.6 Zusammenfassung: Vermittelte Unmittelbarkeit . 188 / / / 5 Das Gehirn als Organ der Person 192 / 5.1 Primäre Inter Subjektivität. 195 / 5.1.1 Pränatale Entwicklung 195 / 5.1.2 Zwischenleiblichkeit und Interaffektivität. 196 / 5.1.3 Zwischenleibliches Gedächtnis 200 / 5.2 Neurobiologische Grundlagen 202 / 5.2.1 Das Bindungssystem . 204 / 5.2.2 Das soziale Resonanzsystem ("Spiegelneurone") 207 / 5.3 Sekundäre Inter Subjektivität . 208 / 5.3.1 Die Neunmonatsrevolution 214 / 5.3.2 Die verkörperte Entwicklung der Sprache. 216 / 5.3.3 Ausblick: Sprache, Denken und / Perspektivenübernahme. 221 / 5.4 Zusammenfassung: Gehirn und Kultur 225 / / 6 Der Doppelaspekt der Person . 229 / 6.1 Mentales, Physisches und Lebendiges. 229 / 6.2 Abgrenzung von Identitätstheorien 236 / 6.2.1 Das Problem der Einheit des Referenten 236 / 6.2.2 Diachrone Einheit der Subjektivität . 241 / 6.3 Abgrenzung von Emergenztheorien 244 / 6.3.1 Emergenz versus Primat der Funktion. 244 / 6.3.2 Kausalität und Doppelaspekt. 248 / 6.4 Schlussfolgerungen: Psychophysische Beziehungen. 255 / 6.4.1 Intentionale und psychologische Bestimmung / von physiologischen Prozessen 256 / 6.4.2 Verkörperte Freiheit . 260 / 6.4.3 "Psychosomatische" und "somatopsychische" Zusammenhänge. 267 / 6.5 Zusammenfassung 270 / / 7 Konsequenzen für die psychologische M edizin. 275 / 7.1 Welche Theorie wählen? . 275 / 7.2 Psychisches Kranksein als zirkuläres Geschehen 280 / 7.3 Zirkuläre Kausalität in der Pathogenese 284 / 7.4 Therapeutische Ansätze unter dem Doppelaspekt. 290 / 7.4.1 Somatotherapie . 292 / 7.4.2 Psychotherapie . 294 / 7.4.3 Vergleich der Therapieansätze 296 / / / 7.5 Zusammenfassung: Die Rolle der Subjektivität 298 / / Schluss 301 / Gehirn und Person. 301 / Die Reichweite neurobiologischer Erkenntnisse . 306 / Naturalistisches oder personalistisches Menschenbild? 308 / / Literatur 316 / / Sachregister 339 / / Personenregister 343
Details
VerfasserInnenangabe: Thomas Fuchs
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Systematik: PI.HLG
ISBN: 3-17-029793-7
2. ISBN: 978-3-17-029793-7
Beschreibung: 5., aktualisierte und erweiterte Auflage, 343 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 316-338
Mediengruppe: Buch