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EMDR bei Sozialen Angststörungen
Verfasserangabe: Anna-Konstantina Richter ; unter Mitarbeit von Mira-Lynn Chavanon, Hanna Christiansen und Sabine Röcker ; mit einem Vorwort von André Maurício Monteiro
Jahr: 2019
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HKA Rich / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 19.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Mit EMDR lassen sich Soziale Angststörungen schnell und wirkungsvoll behandeln. Dieses stark anwendungsorientierte Praxisbuch erläutert, wie sozial ängstliche Patient/-innen sicher diagnostiziert werden können. Es zeigt anhand ausführlicher Fallbeispiele, wie Therapeut/-innen effizient und sicher vorgehen können.
»Als ich das Manuskript bekomme, dauert es nicht lange, um zu erkennen, dass Konstantinas Werk ein geborener Klassiker über das Thema ist.«
André Maurício Monteiro, EMDR-Trainer´s Trainer, Brasilia
Die Sozialen Angststörungen stellen die dritthäufigste psychische Störung dar und gelten aufgrund der hohen Nonresponderquote als schwer behandelbar. Wissenschaftliche Studien belegen, dass EMDR einen direkten Effekt auf soziale Ängste hat. Das Buch erläutert das therapeutische Vorgehen mit der EMDR-Methode und gibt einen Überblick über wichtige neue Befunde zum Störungsbild. Es verbindet eine theoretische Fundierung mit aktuellen Erkenntnissen über eine gut umsetzbare, praxistaugliche Diagnostik samt Materialsammlung. PsychotherapeutInnen werden mittels praktischer Fallbeispiele gut auf die Anwendung in Klinik oder eigener Praxis vorbereitet.
Dies Buch leistet einen einzigartigen Beitrag zur Schließung der seit Jahren bestehenden Forschungslücke bei Sozialen Angststörungen und gibt den weltweit ersten Überblick über die Forschungslage zu EMDR bei Sozialen Angststörungen, der von Frau Richter als führender Forscherin auf dem Gebiet zusammengetragen wurde. Außerdem leistet das Buch einen führenden konzeptionellen Beitrag zur psychologischen Modellentwicklung, wie eine Verbesserung der Heilungschancen gelingen kann durch das neu vorgestellte Konzept der Neokonsolidierung von belastenden Erinnerungen.
 
Inhalt / Abkürzungsverzeichnis 15 / / Vorwort 17 / / 1 Einleitung: Warum es dieses Buch gibt - Anliegen, Zielgruppen und Spoiler 19 / 1.1 Danksagung 24 / / 2 Was sind Soziale Angststörungen (SAS)? 34 / 2.1 Bezeichnung 34 / 2.2 Definition 35 / 2.3 Differenzialdiagnosen 37 / 2.4 Epidemiologie, Verlauf und Prognose 38 / 2.5 Ätiologie . 39 / 2.6 Risikofaktoren 39 / 2.7 Komorbidität 40 / 2.8 Einsatz diagnostischer Verfahren 40 / 2.9 Zusammenfassung 42 / / 3 Wie SAS entstehen und was sie ausmacht: Gemeinsamkeiten der Modelle der anderen Richtlinientherapien mit dem EMDR- Störungsmodell, neuere Erkenntnisse aus der Forschung 43 / 3.1 Angstnetzwerk-Hypothese von Tillfors: Gehirne sozial ängstlicher Patient/-innen reagieren anders unter Erwartungsangst als die einer nichtklinischen Population 44 / 3.2 Das AIP-Modell von Shapiro: »The Past is Present« 45 / 3.3 Das Arbeitsgedächtnismodell von Baddeley: Über Konsolidierung zur Rekonsolidierung von Erinnerungen und mittels EMDR zur Neokonsolidierung 51 / 3.4 Das Flashforward-Modell nach Engelhard: Erwartungs ängste bezüglich potenzieller zukünftiger Katastrophen 59 / / 3.5 Informationsverarbeitungsverzerrungen nach Clark und McManus und was die kognitive Verhaltenstherapie zu Bildern und Erwartungsängsten bei sozial ängstlichen Patient/-innen erforscht hat 62 / 3.6 Das NSI-Konzept nach Hackmann sowie Schreiber und Steil und Imagery Rescripting nach Arntz und Weertman 65 / 3.7 Psychoanalytischer Blickwinkel zur strukturellen Entstehung von Schamgefühlen und einem beobachtenden Selbst aus Sicht der Alteritätstheorie nach Seidler 71 / 3.8 Psychodynamisches Manual für die Kurzzeitbehandlung sozialer Phobien nach Leichsenring et al 76 / 3.9 Zusammenfassung 79 / / 4 Die Störung erkennen: Bewährte und neue Möglichkeiten der Diagnostik 82 / 4.1 Erhebung der biographischen Anamnese bzw. der lerngeschichtlichen Entwicklung 83 / 4.2 Interviews: SKID-I bzw. SKID-II, DIPS Open Access und Mini-DIPS Open Access 84 / 4.2.1 Strukturiertes Klinisches Interview für DSM-IV: SKID-I und SKID-II 85 / 4.2.2 DIPS Open Access: Diagnostisches Interview bei psychischen Störungen 86 / 4.2.3 Mini-DIPS Open Access 98 / 4.3 Tests: Die SOZAS-Skalen 99 / 4.3.1 Beurteilung durch Interviewer/-innen mittels Liebowitz- Soziale-Angst-Skala (LSAS) 100 / 4.3.2 Selbstbeurteilung mittels Soziale-Phobie-Inventar (SPIN) zum Screening von SAS 101 / 4.3.3 Selbstbeurteilung mittels Soziale-Interaktions-Angst-Skala (SIAS) und Soziale-Phobie-Skala (SPS): Überprüfung von Bewertungs- oder Interaktionsängsten 102 / 4.4 Ergänzende Diagnostik wegen der hohen Rate an Komorbidität 103 / 4.4.1 Lübecker Alkoholabhängigkeits- und -missbrauchs- Screening-Test (LAST) 103 / 4.4.2 Beck Depressions-Inventar (BDI-II), Allgemeine Depressions-Skala (ADS) 104 / / / 4.5 Explorationsmöglichkeiten zur Erfassung eines negativ verzerrten Selbstbildes 105 / 4.5.1 Die Negatives-Selbstbild-Skala (NSBS) von Richter 105 / 4.5.2 Das Waterloo Images and Memories Interview (WIMI) von Moscovitch 108 / 4.5.2.1 Über die Entwicklung des WIMI 108 / 4.5.2.2 Was für Anwender/-innen in der klinischen Praxis aus dem WIMI hilfreich ist 111 / 4.6 Das Berner Inventar für Therapieziele (BIT) 113 / 4.7 Soziale Angststörung - Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen (von Mira-Lynn Chavanon und Hanna Christiansen) 114 / 4.7.1 Angst und soziale Angst im Entwicklungsverlauf 114 / 4.7.2 Warum sollten wir aufmerksam sein für kindliche Ängste? 116 / 4.7.3 Diagnostik sozialer Angststörungen im Kindes- und Jugendalter . 117 / 4.7.4 Erstgespräch und Exploration 119 / 4.7.5 Störungsübergreifende Diagnostik . 124 / 4.7.6 Strukturierte Interviews 126 / 4.7.7 Störungsspezifische und therapierelevante Fragebögen 127 / 4.7.8 Verhaltensbeobachtung und Wochenprotokolle 128 / 4.8 Strukturierung der Diagnostikergebnisse nach dem dreigliedrigen Behandlungsansatz des EMDR mittels EMDR-Arbeitsbogen für SAS 134 / 4.9 Fallvignette der Diagnostikphase einer Patientin mit SAS 137 / 4.10 Zusammenfassung 140 / / 5 Wie kann man Soziale Angststörungen mit EMDR behandeln? 143 / 5.1 Prozessfaktor Aktivierung von Patient/-innenressourcen mit EMDR 144 / 5.2 Behandlungsplanung mit dem EMDR-Arbeitsblatt bei SAS 150 / 5.3 Ableitung des EMDR-Erklärungsmodells 153 / 5.4 Bewährte Vorgehensweise: Der dreigliedrige Behandlungsansatz des EMDR 154 / 5.4.1 Der Ablauf von EMDR Phase 3 ¿ 8: 155 / 5.4.1.1 Die störungsspezifische Besonderheit in Phase 3 155 / / 5.5 Störungsspezifische Ergänzung I: Auflösung des NSI mit dem EMDR-Standardprotokoll in Phase 3 161 / 5.6 Störungsspezifische Ergänzung II: Auflösung des Flashforwards der Erwartungsangst mit EMDR mit der Flashforward-Prozedur nach Logie und De Jongh 163 / 5.7 EMDR mit Einsatz der »Working Memory Bomb«: Praktische / Umsetzung nach dem Baddeley-Modell zur Verhinderung der Rekonsolidierung belastender Inhalte und zur Ermöglichung von Neokonsolidierung 166 / 5.8 Fallvignette der Behandlung eines Patienten mit SAS ausschließlich mit EMDR 168 / 5.9 Implementierung der EMDR-Behandlungsphase in die Psychotherapie: Weitere Fallbeispiele und Überlegungen 169 / 5.9.1 EMDR vor der Verhaltenstherapie: Fallvignette EMDR vor GSK-Training, kognitiven Interventionen und Verhaltensexperimenten (am Beispiel Depressionen, Leistungsängsten und selbstunsicherer Persönlichkeitsstörung) 170 / 5.9.2 EMDR inmitten der verhaltenstherapeutischen Behandlung: Patientin mit Anpassungsstörungen und SAS . 173 / 5.9.3 Überlegungen zur Implementierung von EMDR in psychoanalytische oder psychodynamische Psychotherapie 177 / 5.9.4 EMDR in der stationären Behandlung eines Patienten mit SAS (von Sabine Röcker) 178 / 5.10 Zusammenfassung 183 / / 6 Was weiß man über die Wirkung von EMDR durch Studien, insbesondere bei Sozialen Angststörungen? 184 / 6.1 Anerkennung von EMDR bei der ISTSS und der APA 185 / 6.1.1 Befunde zum Wirkmechanismus von EMDR 185 / 6.2 Historie von EMDR in Deutschland 186 / 6.2.1 Einführung von EMDR in Deutschland 1994 an der Klinik Hohe Mark in Hessen 186 / 6.2.2 Metaanalyse von Seidler & Wagner: EMDR so wirksam bei PTBS wie KVT 190 / 6.2.3 Anerkennung von EMDR in Deutschland als Richtlinienbehandlung 193 / / 6.3 Zum besseren Verständnis bisher vorliegender EMDR-Studien zu SAS: Evidenzgrade klinischer Studien, Phasen der Psychotherapieprüfung und Effektstärke von traumafokussierter Psychotherapie 194 / 6.3.1 Suchprocedere der vorgestellten EMDR-Studien bei SAS 197 / 6.3.2 Studien über EMDR in Leistungssituationen 198 / 6.3.2.1 Studie von Bauman & Melnyk (1994): EMD und Fingerklopfen bei Prüfungsangst . 198 / 6.3.2.2 Studie von Gosselin & Matthews (1995) 199 / 6.3.2.3 Studie von Hampel (1997) 199 / 6.3.2.4 Studie von Ten Cate (1998) 201 / 6.3.2.5 Studie von Stevens & Florell (1999) 202 / 6.3.2.6 Studie von Maxfield (1999), Veröffentlichung von Maxfield & Melnyk (2000) 203 / 6.3.2.7 Studie von Enright, Baldo & Wykes (2000) 204 / 6.3.2.8 Studie von Cook-Vienot & Taylor (2012) 205 / 6.3.2.9 Studie von Munshi & Mehrotra (2014) 206 / 6.3.3 Studien über EMDR bei Vortrags- und Auftrittsängsten 206 / 6.3.3.1 RCT von Foley & Spates (1995) 206 / 6.3.3.2 RCT von Carrigan und Levis (1999) 208 / 6.3.3.3 Studie von Aslani, Miratashi & Aslani (2014) 210 / 6.3.3.4 RCT von Brooker (2017) 210 / 6.3.3.5 Drei Fallbeschreibungen über EMDR bei Auftrittsängsten von Carni (2001) 213 / 6.3.4 Einzelfallstudie über EMDR bei sozialen Phobien von Sun & Chiu (2005) 214 / 6.4 Warum wir die Behandlung mit EMDR erwägen sollten: Die hohe Nonresponderquote bei verhaltenstherapeutischer oder psychodynamischer Behandlung und die hohe Effektstärke von Psychotraumatherapie 216 / 6.5 Konsequenzen für Forschung und Lehre: Empfehlungen bezüglich EMDR bei SAS 216 / 6.5.1 Erweiterung der Diagnosekriterien für SAS im DSM-5 und ICD-10 217 / 6.5.2 Erweiterung diagnostischer Interviews in den SAS-Teilen 217 / 6.5.3 Zukünftige Studien bei SAS und EMDR: Verschiedene Überlegungen aus der Psychotherapieforschung 217 / / / 6.5.3.1 Müssen Studienleiter/-innen EMDR-Therapeut/-innen sein? 217 / 6.5.3.2 Mögliche Fragestellungen und Designs für Studien zu EMDR bei SAS 218 / 6.5.3.3 Prävention sozialer Traumatisierung - mehr als eine Utopie 219 / 6.5.4 Weshalb es sich lohnt: Der Feuertiger in eigenen Worten 220 / / 7 Supervisorische Hinweise für die Anwendung von EMDR 225 / / 8 Anhang 227 / 8.1 Anamnesebogen von Gravemeier Version A 227 / 8.2 Anamnesebogen von Gravemeier (Version A.2) 231 / 8.3 Berner Inventar für Psychotherapieziele: Zielcheckliste von Grosse Holtforth und Grawe 232 / 8.4 EMDR-Arbeitsblatt bei SAS von Richter (2018) 237 / 8.5 EMDR-Worksheet Social Anxiety Disorder (SAD) by Richter (2018) 239 / 8.6 NSBS von Richter (1. Arbeitsversion) 242 / 8.7 Ermittlung des Flashforward 244 / 8.8 Ansteuern des NSI mit EMDR 245 / / Literaturverzeichnis 248 / Literaturverzeichnis zur Diagnostik von Kindern und Jugendlichen 259 / / Stichwortverzeichnis 265 / / Die Autorinnen 267
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VerfasserInnenangabe: Anna-Konstantina Richter ; unter Mitarbeit von Mira-Lynn Chavanon, Hanna Christiansen und Sabine Röcker ; mit einem Vorwort von André Maurício Monteiro
Jahr: 2019
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HKA
ISBN: 9783608963885
2. ISBN: 3-608-96388-X
Beschreibung: 1. Auflage, 269 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 248-264
Mediengruppe: Buch