X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


1 von 5
Die Roten Ritter
zwischen Medici, Habsburgern und Osmanen ; die Orden und Auszeichnungen des Großherzogtums Toskana
Verfasserangabe: Gregor Gatscher-Riedl ; Mario Strigl
Jahr: 2014
Verlag: Wien, Neue-Welt-Verl.
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GE.EMI Gats / College 2d - Geschichte Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Die „Roten Ritter“ des Stefansordens operierten von 1561 bis 1773, als sie sich letztmalig an einer Flottenaktion gegen marokkanische Piraten bei Gibraltar beteiligten, in den Gewässern des Mittelmeers. Dabei sind laut den Aufzeichnungen im erhalten gebliebenen Archiv des Ordens 44 Schiffe der Osmanen und ihrer nordafrikanischen Verbündeten versenkt, sowie 270 aufgebracht und gekapert worden. Die Truppen des Ordens nahmen in diesem Zeitraum 14.870 Gefangene, befreiten 4.840 Christen aus der Sklaverei und brachten sich in den symbolträchtigen Besitz von 350 feindlichen Fahnen und Feldzeichen. Der Orden unter dem roten, achtspitzigen Kreuz hat seine Wurzeln in der Entstehung eines modernen Staatskonzepts für das Großherzogtum Toskana. Trotz oder gerade wegen des rationalen Charakters dieses Regimes, das zu Beginn noch innerhalb scheinrepublikanischer Formen operierte, versuchte der Ordensgründer und erste Großherzog Cosimo ?I. de’ Medici später, sich eine dynastische Legitimation in traditionell-monarchischen Bahnen zurechtzulegen. Ein wesentliches Element in dieser Strategie bildete der Stefansorden, dem nach dem Vorbild des Malteserordens die Aufgabe einer christlichen „Seepolizei“ im Mittelmeer zufallen sollte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich der Stefansorden zu einem dynastischen Verdienstorden, dem von Seiten der habsburgischen Großherzöge 1807 noch der Verdienstorden vom Hl. Joseph und 1853 der Orden für Zivil- und Militärverdienst an die Seite gestellt wurden. Dieses Buch leuchtet erstmalig die Geschichte der toskanischen Ordenslandschaft aus. Damit wird nicht nur eine Lücke in der historisch-hilfswissenschaftlichen Literatur geschlossen, sondern auch ein Kapitel österreichisch-habsburgischer Geschichte in Italien dargestellt. (Verlagstext)
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Grußwort 7 / Vorwort des Herausgebers 8 / Einleitung 13 / Der Aufstieg der Medici in der florentinischen Republik 17 / They never come back? Die florentinische "First Family" in Exil und Restauration 27 / Cosimo Ide' Medici: "Magnus Dux Primus" 33 / Die toskanische Seepolitik und die islamische Herausforderung 37 / im westlichen Mittelmeer / Die Gründung des Ritterordens vom HlStefan, Papst und Märtyrer 43 / Zur Gestalt und inneren Organisation des Ordens 51 / Der Ausbau der Ordensresidenz in Pisa 59 / Erste militärische Bewährungsproben 67 / Sieg um Sieg: Von Malta 1565 nach Lepanto 1571 73 / Umfang und Kampfkraft der stefanianischen Flotte im 16und 17Jahrhundert 83 / Wiederbelebung der Kreuzfahreridee in der Levante 91 / Erfolge an Land: 95 / Fusion mit den Jakobsrittern von Altopascio und der Ausbau des Hafens Livorno / Der Seeheld Jacopo Inghirami an der Spitze der Ordensmarine 103 / Redimensionierung der militärischen Initiativen 113 / Schwanengesang der Medici 121 / "Noi, Francesco Stefano, per grazia di Dio duca di Lorena" 131 / Das lothringische Interregnum / Päpstliche Bestätigung und Reform des toskanischen Adels 135 / Die Ära des "Sovrano filosofo" Peter Leopold 143 / Die Auflösung der Ordensmarine und neue Aufgaben für den Stefansorden 151 / Vom aufgeklärten Reformabsolutismus zur Französischen Revolution 155 / ,,L' Ordre de StEtienne de Toscane est definitivament aboli ..." 161 / Der Stefansorden in der habsburgischen Restauration 165 / "Addio, Babbo Leopoldo" - Das Großherzogtum im "Risorgimento" 175 / Eine "Geschenkauszeichnung" im Exil der Großherzöge 181 / Der Stefansorden in der Zwischenkriegszeit 189 / Die Wiederbelebung des Stefansordens in der Toskana 193 / Die heute gebräuchlichen Ordensdekorationen 199 / Der Orden vom HlJoseph - Von Würzburg nach Florenz 203 / Der "Ordine del merito civile" als Traditionsträger des / Militär- und Zivilverdienstordens 223 / Weitere Auszeichnungen im Großherzogtum Toskana 239 / Die Großmeister der toskanischen Ritterorden 249 / Quellen und Literatur 251 /
 
 
 
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Gregor Gatscher-Riedl ; Mario Strigl
Jahr: 2014
Verlag: Wien, Neue-Welt-Verl.
Systematik: GE.EMI, GE.B
ISBN: 978-3-9503061-5-6
2. ISBN: 3-9503061-5-3
Beschreibung: 1. Aufl., 270 S. : Ill.
Fußnote: Quellen- und Literaturverz. S. [251] - 270. -
Mediengruppe: Buch