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Entwurf zu einer Psychiatrie auf psychoanalytischer Grundlage
VerfasserIn: Schilder, Paul
Verfasserangabe: Paul Schilder. Vorw. von Helm Stierlin
Jahr: 1973
Verlag: Frankfurt am Main, Surhkamp
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
In diesem im Jahr 1925 erstmals erschienenen Buch, das seit langem nur noch in Biblotheken vorhanden ist, versuchte der in Wien geborene Paul Schilder als einer der ersten Neurologen die Frage zu beantworten: Was leistet die psychoanalytische Theorie von Sigmund Freud für die Erklärung von organischen Störungen und Psychosen, das heißt, wie ist das Wechselverhältnis von organischen und psychogenen Erkrankungen? Diese Frage wird anhand vieler Falldarstelungen aus der Therapie durchgespielt. Die Bedeutung dieses bahnbrechenden Versuchs würdigt Helm Stierlin in seinem Vorwort. / / Paul Ferdinand Schilder (* 15. Februar 1886 in Wien; † 7. Dezember 1940 in New York) war ein österreichischer Psychiater, Psychoanalytiker und Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. Schilder hat wesentliche Verdienste für den Einsatz der Psychoanalyse im psychiatrischen Bereich und er gilt als Vorfahre der Ich-Psychologie und - gemeinsam mit Joseph H. Pratt und Trigant Burrow - als einer der Gründungsväter der Gruppenanalyse. / / 1919 trat Schilder der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung (WPV) bei. 1925 wurde er zum Professor ernannt und es erschien sein Entwurf zu einer Psychiatrie auf psychoanalytischer Grundlage. Wegen seines analytischen Engagements wurde Schilder im akademischen Establishment angefeindet, 1928 verließ er die Klinik und ging für ein Semester als Gastdozent an die Johns Hopkins University in Baltimore. / / 1929 übernahm Paul Schilder die Leitung der Psychosenbehandlung am Ambulatorium der WPV, übersiedelte jedoch noch im selben Jahr nach New York. Er lehrte an der New York University und wurde zum Clinical Director am Bellevue Hospital bestellt. Mit Lauretta Bender, seiner zweiten Ehefrau, arbeitete er mit psychotischen Kindern, er implementierte Gruppenanalyse und schrieb rund 300 wissenschaftliche Arbeiten zu verschiedensten Themenbereichen. Im Dezember 1940, nachdem er seine Frau und die neugeborene Tochter in der Klinik besucht hatte, starb er bei einem Autounfall. / / "Schilder gilt als unorthodoxer Analytiker, er war ein Gegner der in den 1920er Jahren obligatorisch gewordenen Lehranalyse, hatte abweichende Auffassungen in Bezug auf die Triebtheorie und das Unbewusste. Seine philosophischen Ansätze sind von der Phänomenologie Edmund Husserls, seine psychologischen Arbeiten von Karl Bühler beeinflusst worden." / / / / Inhalt / / Helm Stierlin, Vorwort / / I. Das Ideal-Ich i / II. Die Ichtriebe 8 / III. Die feinere Struktur des Ideal-Ichs und das / Wahrnehmungs-Ich 14 / IV. Phänomenologie des Icherlebens 23 / V. Die Selbstbeobachtung und die Hypochondrie 26 / VI. Die Depersonalisation 34 / VII. Verdrängung und Zensur, Symbol und / Sphäre, Sprachverwirrtheit 41 / VIII. Narzißmus und Außenwelt 58 / IX. Identifizierung in der Schizophrenie. Die Genese der Schizophrenie 66 / X. Die Symptomatologie der Schizophrenie. Die / Schizophrenie als Krankheit und der Krankheitsbegriff in der Psychiatrie 79 / XI. Schizophrenie - Paranoia 90 / XII. Amentia, Aphasie und Agnosie 99 / XIII. Die Epilepsie 112 / XIV. Manisch-depressives Irresein 129 / XV. Die Demenz - Die progressive Paralyse 155 / XVI. Korsakoff 173 / XVII. Intoxikationen 177 / XVIII. Therapie 184 / Literaturverzeichnis 188 /
Details
VerfasserIn: Schilder, Paul
VerfasserInnenangabe: Paul Schilder. Vorw. von Helm Stierlin
Jahr: 1973
Verlag: Frankfurt am Main, Surhkamp
Systematik: PI.HPP
ISBN: 3-518-07272-2
Beschreibung: 1. Aufl., 192 S.
Beteiligte Personen: Stierlin, Helm
Fußnote: Lizenz d. Internat. Psychoanalyt. Verl.-Ges., Wien. - Literaturverz. S. 188 - 192.
Mediengruppe: Buch