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Psychoanalyse - Familientherapie - systemische Therapie
Entwicklungslinien, Schnittstellen, Unterschiede
VerfasserIn: Stierlin, Helm
Verfasserangabe: Helm Stierlin
Jahr: 2001
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPS Stie / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Nestor der deutschen Familientherapie durchschreitet anlässlich seines 75. Geburtstages noch einmal seinen Schaffensweg, der schlaglichtartig als der von der Psychoanalyse über die Familientherapie zur systemischen Therapie bezeichnet werden kann. 12 der 16 Kapitel sind jetzt mit Kommentaren versehene, aber ansonsten unveränderte Übernahmen aus Stierlins 1975 erstmals erschienenem Band "Von der Psychoanalyse zur Familientherapie". Die letzten 4 Kapitel stammen aus den vergangenen 5 Jahren und loten die Tragfähigkeit des systematischen Ansatzes bei der Therapie von psychotischen und psychosomatischen Beschwerden aus. Insgesamt also ein reflektierender Rückblick auf ein Stück Wissenschafts- und Therapiegeschichte, immer festgemacht an Fällen. - Auch neben Stierlins Einführung in die systemische Therapie: "Ich und die anderen". Das Werk geht bis an die Wurzeln der gegenwärtigen Therapieformen zurück, und der Leser erkennt die Entwicklungslinien von den Anfängen bis zum heutigen Tag. In Deutschland ist es vor allem Helm Stierlin gewesen, der vor mehr als einem Vierteljahrhundert die Ideen der Psychoanalyse konsequent auf die Familiendynamik übertragen hat und dadurch ganz entscheidend mithalf, die Familientherapie hier als eigenes Konzept zu etablieren. Ausgebildet bei Karl Jaspers, Alexander Mitscherlich und Viktor von Weizsäcker hat Stierlin lange in den USA gearbeitet, wo er mit dieser neuen Richtung in Berührung kam. Erstmals dokumentierte er diese Entwicklung im Jahre 1975 in dem Buch "Von der Psychoanalyse zur Familientherapie", und bald wurde klar, daß das, was im Laufe der Jahrzehnte aus der Beschäftigung mit dem familiären Umfeld des Patienten geworden war, nur noch wenig Ähnlichkeit mit Psychoanalyse aufwies, sondern daß es zu einer völlig neuen Orientierung sowohl in theoretischer als auch in methodischer Hinsicht gekommen war. In den letzten Jahrzehnten ist es in der Familientherapie zu einer Erweiterung des Gesichtsfeldes über die Familie hinaus zur Betrachtung des gesamten "Systems" gekommen, und in Verbindung mit der Übernahme von Erkenntnissen aus der modernen Kommunikationswissenschaft ist das entstanden, was wir heute systemische Therapie nennen. Stierlin verfolgt in dem vorliegenden Werk die genannten Entwicklungslinien bis zu ihren Ursprüngen zurück, wodurch heutige systemisch arbeitende Therapeuten die Wurzeln ihrer Theorie erkennen und verstehen lernen. Zahlreiche Fallvignetten sorgen für eine hohe Praxisnähe, so daß das Werk nicht nur für Ärzte und Psychotherapeuten, sondern auch für Sozialarbeiter, Eheberater und Pädagogen bedeutsam ist. "Bestechend sind seine intellektuelle Brillanz, sein klarer Stil und die Reichhaltigkeit seines philosophischen, familientheoretischen, systemischen und therapeutischen Wissens. Die jetzt erschienene Ausgabe des Buches ist immer noch bzw. wieder ein Gewinn für Familientherapeuten und systemische Therapeuten." systemagazin.de / AUS DEM INHALT: / / / Einleitung 7 I. Anstoß zur Familientherapie Das Problem der Schizophrenie 1 Die Begegnung von Existenzialismus und Psychotherapie 13 2 Bleulers Begriff der Schizophrenie. Ein verwirrendes Erbe 44 3 Die Anpassung an die Realität der "stärkeren Persönlichkeit". Einige Aspekte der symbiotischen Beziehung des Schizophrenen 55 4 Hölderlins dichterisches Schaffen im Lichte seiner schizophrenen Psychose 73 5 Die Objektbeziehungen im Lebenslauf eines schizophrenen Vierlings 93 6 Die Funktion innerer Objekte 114 II. Familiendynamik und Trennungsprozesse 7 Die Gestaltung und Übermittlung des Wahns in der Familie 135 8 Wie sehen Eltern ihre sich von ihnen lösenden Kinder? Vorstellungen als formende Kräfte 151 9 Gruppenphantasien und Familienmythen: Theoretische und therapeutische Aspekte 169 10 Scham- und Schuldgefühle in der Familienbeziehung: Theoretische und klinische Aspekte 185 Inhalt III. Zur Theorie und Praxis der Familientherapie 11 Familientherapie mit Adoleszenten im Lichte des Trennungsprozesses 231 12 Die Gegenübertragung in der Familientherapie mit Adoleszenten 226 13 Überlegungen zu Übertragung und Beziehung 244 14 Welche Rolle spielt die Diagnostik in der systemischen Psychotherapie? 257 15 Ressourcen - die Kräfte des Systems 269 16 Ein systemischer Zugang zum Rätsel Schizophrenie 288 Quellennachweise 298 Bibliographie 299 Sachregister 316
Details
VerfasserIn: Stierlin, Helm
VerfasserInnenangabe: Helm Stierlin
Jahr: 2001
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HPS
ISBN: 3-608-94036-7
Beschreibung: 317 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 299 - 315
Mediengruppe: Buch