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18 von 60
Systemische Therapie
Grundlagen, klinische Theorie und Praxis
VerfasserIn: Ludewig, Kurt
Verfasserangabe: Kurt Ludewig. Mit Vorworten von Helm Stierlin und Heinz von Foerster
Jahr: 2015
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Verl.
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPS Lude / College 3f - Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPS Ludewig / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 13.06.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Kurt Ludewig, einer der Pioniere der systemischen Therapie, schrieb 1992 die erste Monografie zu diesem neuen Psychotherapieverfahren. Sie liegt nun in einer vollständig überarbeiteten und aktualisierten Neuauflage vor. / / / / Nach einer kurzen Einbettung der systemischen Therapie in die Geschichte des Heilens folgt im zweiten Teil eine gründliche Darstellung der biologischen und sozialwissenschaftlichen Voraussetzungen des Verfahrens. Die erkenntnistheoretischen Auffassungen Humberto Maturanas und die kommunikationstheoretischen Konzepte Niklas Luhmanns stehen dabei im Vordergrund; sie werden durch neuere Gedanken des Autors zu psychischen Systemen ergänzt. / / / / Aufbauend auf diesen theoretischen Grundlagen behandelt der dritte Teil des Buches die Theorie der Praxis (Interaktionssystem, Problemsystem, Hilfesysteme) sowie den methodologischen Rahmen und die unterschiedlichen Settings, in denen das Verfahren Anwendung findet. Dieser Rahmen wird durch die ausführliche Darstellung von drei klinischen Konstellationen (kindliche Unruhe, jugendliche Magersucht und psychotische Krise) illustriert. Eine Auseinandersetzung mit der Problematik systemischer Evaluation rundet das Buch ab.
 
Inhaltsverzeichnis / / Vorwort 9 / Danksagung 13 / Geleitworte zur ersten Auflage 15 / Geleitwort von Helm Stierlin 15 / Geleitwort von Heinz von Foerster 17 / I URSPRÜNGE 21 / 1 Heilen im Kontext 22 / 1.1 Der kulturelle Rahmen 22 / 1.1.1 Koevolution von Leiden und Heilen 22 / 1.1.2 Komplementäre Rollen 24 / 1.1.3 Die "Logik des Leidens" 25 / 1.2 Der geistige Rahmen 27 / 1.2.1 Leitdifferenz Sein/Werden 30 / 1.2.2 Leitdifferenz Autonomie/Heteronomie 32 / 1.3 Eine alte Kontroverse: / Die Lehren von Knidos und Kos 33 / 1.4 Orientierungen des Heilens 35 / 2 Heilen durch das Wort 38 / 2.1 Driftende Psychologien 39 / 2.1.1 Ein flüchtiger Gegenstand 39 / 2.1.2 Analytisches und ganzheitliches Denken 41 / 2.1.3 Ordnende Integration 43 / 2.1.4 Innen und Außen 44 / 2.1.5 Hinwendung zur Person 49 / 2.1.6 Über die Person hinaus 52 / 2.1.7 Rückwendimg auf den Beobachter 54 / 2.2 Psychotherapie im Wandel 56 / 2.2.1 Übertragung und Gegenübertragung 57 / 2.2.2 Mut zum Handeln 59 / 2.2.3 Respekt als Grundhaltung 61 / 2.2.4 Zirkularität und Homöostase 63 / II SYSTEMISCHES DENKEN 69 / 3 Biologische Grundlagen 70 / 3.1 Was heißt "systemisch"? 70 / 3.2 Biologie und Erkenntnis 72 / 3.2.1 Erkennen: ein biologisches Phänomen 73 / 3.2.2 Kognition: Hervorbringen einer Einheit 78 / 3.3 Die Organisation des Lebendigen: die Autopoiese 85 / 3.4 Das Humane 90 / 3.4.1 Grundlagen menschlicher Konsensualität 91 / 3.4.2 Erklären: (Objektivität) in Klammern 95 / 3.5 Menschenbild und Ethik 99 / 3.5.1 Akzeptanz und Respekt 99 / 3.5.2 Logische Buchhaltung 102 / 3.5.3 Vernachlässigte Kontexte 103 / 3.6 Kritik am systemischen Denken 105 / 4 Sozialwissenschaftliche Voraussetzungen: / Soziale und psychische Systeme no / 4.1 Soziologische Voraussetzungen: / Umgang mit Komplexität 110 / 4.1.1 Der Systembegriff 111 / 4.1.2 Komponenten und Relationen 113 / 4.1.3 Komplexitätsreduktion 114 / 4.1.4 Systemgrenze 115 / 4.1.5 Systemdefinition 116 / 4.2 Die Theorie sozialer Systeme 118 / 4.2.1 Biologie oder Soziologie? 118 / 4.2.2 Sinn und soziale Komplexitätsreduktion 121 / 4.2.3 Doppelte Kontingenz 125 / 4.3 Kommunikationstheorie 127 / 4.3.1 Dreistellige Selektion 128 / 4.3.2 Kommunikationsprozess 129 / 4.3.3 Sinngrenze 130 / 4.4 Sozialisation im Vergleich 131 / 4.5 Psychische Systeme 132 / 4.5.1 Multiplizität 133 / 4.5.2 Polyphrenie 135 / 4.5.3 Definition 136 / III KLINISCHE THEORIE 141 / 5 Theoretische Voraussetzungen 142 / 5.1 Was heißt "klinische Theorie"? 143 / 5.1.1 Soziale Systeme und Therapie 143 / 5.1.2 Die "Wenden" 145 / 5.2 Das Mitglied-Konzept 147 / 5.2.1 Mensch/Mitglied/Rolle 149 / 5.2.2 Ein systemisches Konzept 150 / 5.2.3 Das Interaktionssystem 153 / 5.3 Der Gegenstand klinischer Theorie 154 / 5.3.1 Individuelle und interaktioneile Probleme 155 / 5.3.2 Lebensproblem/Problemsystem 158 / 5.4 Klinische Systeme 163 / 5.4.1 Hilfesysteme 165 / 5.4.2 Therapiesysteme 168 / 5.5 Systemische Therapie: Definition 171 / 6 Klinische Praxis 173 / 6.1 Der methodologische Rahmen 173 / 6.1.1 Nutzen, Respekt, Schönheit 174 / 6.1.2 Leitsätze 176 / 6.1.3 Irreführende Polarisierungen 178 / 6.2 Die Praxis der Therapie 180 / 6.2.1 Anliegen und Auftrag 180 / 6.2.2 Der therapeutische Dialog 184 / 6.2.3 Interventionen 187 / 6.3 Settings: Von Systemen und Personen 197 / 6.3.1 Familien 197 / 6.3.2 Paare 199 / 6.3.3 Stationäre Behandlung 201 / 6.3.4 Einzeltherapie 203 / 6.3.5 Spezielle Therapien 205 / 6.4 Praxisanleitende Kontexte: Ausbildung, Selbstreflexion, / Supervision 206 / 6.4.1 Ausbildung 206 / 6.4.2 Selbstreflexion 207 / 6.4.3 Supervision 209 / 7 Klinische Konstellationen 211 / 7.1 Kindliche Unruhe 211 / 7.1.1 Das Syndrom Hyperaktivität 212 / 7.1.2 Behandlungsansätze 215 / 7.1.3 Zwei zum Nachdenken anregende Fallbeispiele 216 / 7.1.4 Ein systemisches Konzept 218 / 7.1.5 Hilfestellung 221 / 7.2 Jugendliche Magersucht 222 / 7.2.1 Lieben und Liebe - eine anleitende Unterscheidung 224 / 7.2.2 Die Familien 227 / 7.2.3 Ein alternativer systemischer Ansatz 232 / 7.2.4 Ein Fallbeispiel aus stationärer Behandlung 234 / 7.2.5 Katamnesestudie 240 / 7.3 Psychotische Krise 242 / 7.3.1 Überblick 243 / 7.3.2 Auf dem Weg zur Schizophrenie 246 / 7.3.3 Die Krise 248 / 7.3.4 Ein therapeutisches Konzept 251 / 8 Evaluation 255 / 8.1 Evaluation in der Psychotherapie 255 / 8.1.1 Der Sog der Tradition 255 / 8.1.2 Evaluation in der Familientherapie 260 / 8.2 Klinische Positionsbestimmung 261 / 8.2.1 Evaluation und logische Buchhaltung 262 / 8.2.2 Diskurstypen 263 / 8.3 Systemische Ansätze 267 / 8.3.1 Erste Ergebnisse 270 / 8.3.2 Eigene Studien 272 / Literatur 276 / Über den Autor 299
Details
VerfasserIn: Ludewig, Kurt
VerfasserInnenangabe: Kurt Ludewig. Mit Vorworten von Helm Stierlin und Heinz von Foerster
Jahr: 2015
Verlag: Heidelberg, Carl-Auer-Verl.
Systematik: PI.HPS
ISBN: 978-3-8497-0060-7
2. ISBN: 3-8497-0060-7
Beschreibung: Vollst. überarb. und aktualisierte Neuausg., 1. Aufl., 299 S. : graph. Darst.
Schlagwörter: Systemische Therapie
Beteiligte Personen: Stierlin, Helm; Von Foerster, Heinz
Sprache: Deutsch
Fußnote: Bis 4. Aufl. erschienen im Klett-Cotta Vlg. - Literaturverz. S. 276 - 298
Mediengruppe: Buch