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Die Geldgesellschaft

aus der Finanzkrise lernen
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Reifner, Udo
Verfasser*innenangabe: Udo Reifner
Jahr: 2010
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

 
Verlagstext:
 
Was ist das Finanzsystem? Was leistet es? Was sind Hedgefonds und wie funktionieren Leerverkäufe, was haben amerikanische Verbraucher mit unseren Steuergeldern zu tun? Die Analyse der Finanzkrise ist Anlass für eine systematische allgemein verständliche Darstellung der modernen Geldgesellschaft, in der sich das Geld vom Mittel der weltweiten Kooperation zur Richtschnur politischen Handelns aufgeschwungen hat. Verbrauchersicht und soziologische Perspektive verändern das Verständnis von der Anleger- zur Kreditkrise, stellen das Verhältnis von Geld- und Realwirtschaft vom Kopf auf die Füße. Dass auch die finanztechnischen Details übersetzt und verstanden werden können, zeigt dieser bisher einmalige Versuch finanzieller Allgemeinbildung zur Förderung von Wirtschaftsdemokratie.
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Vorwort 9 / 1 Geldkollaps: Was ist passiert? 15 / 1.1 Geld oder Wirtschaft - was ist zerstört? 15 / 1.2 Die Finanzkrise macht Klima-, Umwelt- und Sozialstaatskrise unlösbar 17 / 1.3 Gewinner und Verlierer 21 / 2 Geldpolitik: Wie wird reagiert? 27 / 2.1 Das Vertrauen ist weg, musste der Staat eingreifen? 27 / 2.2 Der Staat zahlt 31 / 2.2.1 Finanzmarktstabilisierungsgesetz und Rettungsgesetz 31 / 2.2.2 Der Staat bürgt 35 / 2.2.3 Bad Bank - staatliche Subvention für wertlose Anlagen 37 / 2.2.4 Langfristige Effekte kurzfristiger Hilfe 43 / 2.3 Weiß der Staat, was er tut? 48 / 2.3.1 Abgeordnete unter Druck 48 / 2.3.2 Man löst Probleme, die es nicht gibt 51 / 2.3.3 Wer macht die Gesetze? 54 / 2.4 Was machen die anderen? 56 / 2.4.1 Was macht die USA? 56 / 2.4.2 Frankreich: verantwortliche Kreditvergabe 59 / 2.4.3 England: Wucherkredite und Selfhelp62 / 2.4.4 Die Dritte Welt: Fluch und Segen der Diskriminierung 64 / 2.4.5 Wo steht Deutschland? 66 / 2.5 Was wollen die Banken? 69 / 3 Geldsystem: Wie funktioniert es? 77 / 3.1 Das Bewässerungssystem der Wirtschaft ist gestört 77 / 3.1.1 Banken gehen nicht Konkurs? 79 / 3.1.2 Sind die Banken denn nicht reich? 83 / 3.1.3 Das Geld der Banken ist nur so viel wert wie deren Schuldner 85 / 3.2 Geldgeschäfte sind Kredite - manche verbrieft 88 / 3.2.1 Banken geben und nehmen Kredite - manche werden verbrieft 88 / 3.2.2 Das Finanzsystem ist Kreditsystem 93 / 3.2.3 Kredit verbindet die Menschen 100 / 3.2.4 Wir brauchen eine verantwortliche Kreditvergabe 101 / 3.2.5 Banker statt Bankiers 105 / 3.2.6 Geldwirtschaft und Realwirtschaft - was haben sie miteinander / zu tun? 107 / 3.2.7 Kredit und Darlehen - Vertrauen oder Anvertrauen? 116 / 3.2.8 Geld muss man mieten! 121 / 3.3 Kredit ist gekaufte Zeit 125 / 3.3.1 Zeit kostet Geld 125 / 3.3.2 Wofür stehen Zinsen? 133 / 3.3.3 Geld bildet Wachstum ab 140 / 3.3.4 Geld kann wuchern 143 / 3.4 Kreditrisiken sind zum Geschäft geworden 157 / 3.4.1 Warum Verbriefungen mehr Finanzrisiken produzieren 158 / 3.4.2 Was wir mit Risiken machen, entscheiden wir und nicht das Geld 166 / 3.4.3 Risiken lassen sich versichern 169 / 3.4.4 Mit Risiken lässt sich auch spielen 171 / 3.4.5 Kann man Finanzrisiken nicht anders bewältigen? 178 / 3.5 Finanzinstrumente zwischen Risikoabsicherung, Glücksspiel / und Betrug 184 / 3.5.1 Abgespaltene Finanzrisiken werden zu eigenständigen Wertpapieren .185 / 3.5.2 Verbriefte Risiken als Handelsware 191 / 3.5.3 Differenzgeschäft und Glücksspiel - begrenzte Chancen 198 / 3.6 Fünf Thesen zum Testen201 / 4 Geldprobleme: Wie kam es zur Krise? 207 / 4.1 Subprime in den USA und England 208 / 4.1.1 Hypothekenkredite 208 / 4.1.2 Kreditkartenkredite 219 / 4.2 Subprime in Deutschland 223 / 4.2.1 Subprime-Hypothekenkredite 224 / 4.2.2 Subprime-Ratenkredite 230 / 4.2.3 Subprime-Banken - drei Beispiele 239 / 4.3 Der Verkauf verbriefter (fauler) Kredite 256 / 4.3.1 Pools für faule Kredite - Wertgewinn für die Banken? 256 / 4.3.2 Der Wertverlust für die Verbraucher 259 / 4.3.3 Rechtliche Schranken zerstörerischer Kreditverkäufe 261 / 4.4 Moderne Geldfälschung: die Scheinwelten "toxischer Papiere" 265 / 4.4.1 Scheingeld: Wertpapiere ohne Wert 267 / 4.4.2 Scheinkredite: Umschuldungen 274 / 4.4.3 Scheinanlagen: Kreditfinanziertes Finanzinvestment 277 / 4.4.4 Scheinrisiken: Wie man an Verlusten sowie an der Erfindung / von Risiken verdient 285 / 4.4.5 Scheinsicherheiten: strukturierte Papiere 288 / 4.4.6 Scheingewinne: das Anreizsystem der Provisionen 293 / 4.4.7 Wie verhindert man privates Falschgeld? 305 / 5 Geldkontrolle: Gibt es keine Regeln? 309 / 5.1 Der vom Recht befreite Kapitalmarkt 310 / 5.1.1 Recht als Rahmen des Marktes 311 / 5.1.2 Heimatlandkontrolle: die Entmachtung der Aufsicht 319 / 5.1.3 Verbraucherschutz - Information statt Schutz 323 / 5.1.4 Die Deregulierung geht weiter 327 / 5.2 Die andere Realität 334 / 5.2.1 Falsche Bilanzen 335 / 5.2.2 Verfälschte Überschuldungszahlen 341 / 5.2.3 Steuerparadiese: Das versteckte Geld 345 / 5.3 Macht der Banken354 / 5.3.1 Politische Macht 354 / 5.3.2 Strafverfolgung gegen legitime Interessen? 357 / 5.3.3 Kontrollierte Medien 360 / 5.3.4 Wir sind alle (den Banken etwas) schuldig - manche Politiker / etwas mehr 364 / 6 Geldideologie: Wie erklärt das Geldsystem die Krise? 367 / 6.1 Geld durch Geld erklären 368 / 6.1.1 Der Verlust soziologischer Kompetenz 370 / 6.1.2 Reduktion von Armut auf Geldmangel 371 / 6.1.3 Anleger- statt Kreditkrise 373 / 6.2 Zu viel oder zu regellos? 374 / 6.2.1 Geldüberfluss oder das rechte Maß 375 / 6.2.2 Geldgier und das sogenannte Böse 379 / 6.3 Menschliches Versagen388 / 6.3.1 Sorglosigkeit und Unwissen 388 / 6.3.2 Jugendlicher Leichtsinn 391 / 6.4 Komplexität durch Anbieterperspektive 396 / 6.4.1 Finanzfachsprache 398 / 6.4.2 Geldsprache und Verbraucherperspektive 399 / 6.5 Neo-Liberalismus 402 / 6.5.1 Neo-Liberalismus und Finanzkrise 402 / 6.5.2 Neo-Liberalismus als Praxisanforderung 404 / 6.5.3 Die gefährliche Kritik der Konservativen 406 / 6.5.4 Der Neoliberalismus ist nicht liberal, sondern nur käuflich 408 / 7 Geldperspektiven: Was können wir tun? 411 / 7.1 Verstehen! 411 / 7.1.1 Verbrauchersicht und Verbraucherforschung tun not 412 / 7.1.2 Kapitalmarkt aus Verbrauchersicht - ein Verständnistest 419 / 7.2 Verändern! 428 / 7.2.1 Neues Denken 429 / 7.2.2 Neue Organisation der Verbraucherinteressen 434 / 7.2.3 Gerechte Besteuerung der Geldeinkommen 439 / 7.2.4 Zehn Forderungen zur nachhaltigen Krisenbewältigung 448 / Sachwortverzeichnis 455 / Personenverzeichnis 465
 
 
 
 
 
 

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Reifner, Udo
Verfasser*innenangabe: Udo Reifner
Jahr: 2010
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik GW.WF
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ISBN: 978-3-531-17077-0
2. ISBN: 3-531-17077-5
Beschreibung: 1. Aufl., 469 S. : graph. Darst.
Schlagwörter: Finanzwirtschaft, Finanzkrise, Geld, Gesellschaft, Ideologie, Finanzsystem, Finanzwesen, Staatsfinanzen, Öffentliche Finanzen, Finanzmarkt / Krise, Finanzmarktkrise, Kreditmarktkrise, Kreditwesen / Krise, Geldwesen, Ideologien, Politische Ideologie
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Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Buch