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11 von 63
Ursprünge und Kontinuität der Kernfamilie
Einführung in die Familiensoziologie
Verfasserangabe: Dorett Funcke, Bruno Hildenbrand
Jahr: 2018
Verlag: Berlin [u.a.], Springer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-18/09-C3) (G ZWs / FP)Mit diesem Lehrbuch eröffnen die Autoren einen systematischen und historischen Zugang zur Familiensoziologie. Der erste Teil dient der Betrachtung der Familie aus einer diachronen Perspektive (Längsschnittbetrachtung, also historisch). Im zweiten Teil des Buches gehen die Autoren über zur zeitgeschichtlichen Betrachtung (synchrone Perspektive). Hier werden theoretische Konzepte aus der Familiensoziologie und auch der Familientherapie vorgestellt, die eine analytische Grundlage sein können, um die Kernfamilie in Bezug zur Verwandtschaft und im Binnenbereich als Ort der sozialisatorischen Interaktion sowie als Ort der Organisation von alltäglichem Wissen zu verstehen. Zur Veranschaulichung werden Kinofilme, TV-Serien, literarische Werke, Fotografien und empirische Forschungsergebnisse eigener Studien der Autoren herangezogen.
 
AUS DEM INHALT: / / / Einleitung 1 / / 1 Der lange Weg der Kernfamilie - Eine sozialhistorische Perspektive auf Familie / / Vorwort zum ersten Teil des Buches 9 / 1. Kernfamilienbildungsprozess: Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen 17 / 1.1 Unterschiede in der Familienstruktur zwischen Ost- und / Westeuropa - Die Hajnal-Linie 17 / 1.2 Einflussfaktoren: Christentum und Lehenswesen 19 / 1.3 Sozialstrukturelle Rahmenbedingungen, gesellschaftliche / Krisen und Notlagen, soziökonomische Faktoren 20 / 1.4 Weitere Einflussfaktoren 23 / / 2 Der Mythos von der Großfamilie 27 / 2.1 Ein ahistorisches Konzept 27 / 2.2 Erste soziologische Theorien zur Entwicklung der Familie: Le Play, Riehl und Dürkheim 28 / 2.3 Widerlegte Hypothesen 30 / / 3 Befunde zur Kernfamilie 33 / 3.1 Das Narrativ der Dichotomie von moderner Kleinfamilie und / vorindustrieller Großfamilie 33 / 3.2 Die Kernfamilie im M ittelalter 34 / 3.3 Die Kernfamilie in der Neuzeit .37 / / / 3.4 Das 19. Jahrhundert: Mehrgenerationenfamilien und Orientierung am / Zwei-Generationengefüge 41 / / 4 European Marriage Pattern 43 / 4.1 Die Vielfalt der Familienformen: Klassifizierungsversuche 43 / 4.2 Zwei Organisationsformen der Landgebiete in Deutschland: Grundherrschaft und Gutsherrschaft 46 / 4.3 Die vier Merkmale des europäischen Heiratsmusters 49 / / 5 Wer heiratet wie wen warum? / Arrangierte Ehen - vernünftige Liebe - freie Partnerwahl 83 / 5.1 Romantische Liebe - Ein relativ junges Phänomen 83 / 5.2 Heiratsregeln bzw. Heiratsverbote: Wer darf wen nicht heiraten? 85 / 5.3 Das Sakrament der Ehe 89 / 5.4 Drei neuzeitliche Formen der Partnerwahl 96 / / 6 Das Haus .107 / 6.1 Die gattenzentrierte Kernfamilie 107 / 6.2 Die Familie als Arbeits-, Lebens- und Konsumgemeinschaft109 / 6.3 Die Auflösung des "ganzen Hauses" (Brunner): Grenzziehung und Privatisierung 117 / 6.4 Die Kernfamilie der Staatsbürger- bzw. Wirtschaftsgesellschaft . 126 / / 7 Wie verhält sich die Familie zur Verwandtschaft? 131 / 7.1 Strukturveränderungen der Familie im 19. Jahrhundert . 131 / 7.2 Die "Verwandtschaftsfamilie" (Mitterauer): / Erstarken des Verwandtschaftsprinzips 136 / 7.3 Wie verhält sich die Familie, wenn sich die Gesellschaft um sie herum modernisiert? 147 / 7.4 Die Herausbildung des bürgerlichen Familienbegriffs. 156 / / II Die Familie im 20. und 21. Jahrhundert / / 8 Zeithistorische Überlegungen 159 / 8.1 Das Vergangene im Gegenwärtigen . 159 / 8.2 Zur Konzeption dieses Kapitels über die Familie im 20. und 21. Jahrhundert 160 / 8.3 Anschluss an soziologische Zeittheorien: Beschleunigung 165 / / / 8.4 Sozialgeschichtliche Hintergründe 170 / 8.5 Verwandtschaft oder Kernfamilie? Anmerkungen zu einer überflüssigen Kontroverse 177 / 8.6 "Doing family": Eine aussichtsreiche Perspektive der Familienforschung? 177 / / 9 Die Familie als System sozialisatorischer Interaktion 181 / 9.1 Vorbemerkung. 181 / 9.2 Die Position des Strukturfunktionalismus: Talcott Parsons, vermehrt um eine Aktualisierung seiner Rezeption der Psychoanalyse 182 / 9.3 Die Weiterentwicklung der Theorie von Talcott Parsons / bei Ulrich Oevermapn 189 / 9.4 Zusammenfassung 194 / 9.5 Interpretation des Hochzeitszugs in Apt auf Grundlage der soziologischen Theorie der sozialisatorischen Triade 195 / 9.6 Ergänzungen der Ansätze von Parsons und Oevermann 196 / 9.7 Familiengrenzen . 210 / / 10 Handlungs- und Wissensorganisation in der Familie .215 / 10.1 Wissen: Das Familienparadigma . 215 / 10.2 Entwicklung durch Krisen 217 / / 11 Familienleben als kommunikative Erzeugung von / Alltagswirklichkeit . 219 / 11.1 Die zentrale Rolle der Sprache .219 / 11.2 Geschichten erzählen 221 / 11.3 Fallbeispiel .223 / 11.4 Zusammenfassung und weitere Fallbeispiele 230 / 11.5 Die Bedeutung von Mahlzeiten im Familienleben 234 / / 12 Zukunft der Familie . 239 / 12.1 Die Familie als "unverwüstliche Lebensform" (Aller! 1998) 239 / 12.2 Zukunft der Familie im Konjunktiv .240 / 12.3 Anthropologisch gesehen ist die Familie unersetzbar242 / 12.4 Soziale Gesetze können nicht ausgehebelt werden 243 / / Literaturverzeichnis 245 / Index . 259
Details
VerfasserInnenangabe: Dorett Funcke, Bruno Hildenbrand
Jahr: 2018
Verlag: Berlin [u.a.], Springer
Systematik: GS.OL, I-18/09
ISBN: 978-3-658-18440-7
2. ISBN: 3-658-18440-X
Beschreibung: VII, 263 Seiten : Illustrationen, Karte
Schlagwörter: Familiensoziologie
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 245-258
Mediengruppe: Buch