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Fußball als Paradoxon der Moderne
zur Bedeutung ethnischer, nationaler und geschlechtlicher Differenzen im Profifußball
VerfasserIn: Müller, Marion
Verfasserangabe: Marion Müller
Jahr: 2009
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Warum stört sich beim Fußball eigentlich niemand daran, wenn Franz Beckenbauer über die „angeborene Geschmeidigkeit der Afrikaner“ sinniert? Warum finden wir die Existenz von Ausländerregelungen in der Bundesliga so selbstverständlich? Und weshalb ist die Vorstellung so abwegig, dass Frauen und Männer gemeinsam Fußball spielen? In jedem anderen Funktionssystem wären derartige partikularistische Diskriminierungen hochgradig legitimationspflichtig. Nur im Fußball bzw. im Sport werden nationale, ethnische sowie geschlechtliche Zuschreibungen unhinterfragt akzeptiert. Wieso aber gelten Ausländerbeschränkungen und Geschlechtersegregation nicht als Widerspruch zum sportlichen Leistungsprinzip und dem Inklusionspostulat funktional differenzierter Gesellschaften? Diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit anhand einer historischen Analyse des Fußballsports und ethnografischer Untersuchungen in drei Bundesligaklubs beantwortet. Aus dem InhaltGeschichte des modernen Sports und des Fußballs - Innenansichten des Profifußballs: Ethnografische Untersuchungen
Details
VerfasserIn: Müller, Marion
VerfasserInnenangabe: Marion Müller
Jahr: 2009
Verlag: Wiesbaden, VS, Verl. für Sozialwiss.
Systematik: VS.SFP
Interessenkreis: Fußballbibliothek
ISBN: 978-3-531-16608-7
2. ISBN: 3-531-16608-5
Beschreibung: 1. Aufl., 344 S. : Ill.
Fußnote: Zugl.: Bielefeld, Univ., Diss., 2008 - Literaturverz. S. [321] - 341
Mediengruppe: Buch