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12 von 73
Problemlösendes Denken
VerfasserIn: Funke, Joachim
Verfasserangabe: Joachim Funke
Jahr: 2003
Verlag: Stuttgart [u.a.], Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
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 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HLG Fun / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Probleme begegnen uns täglich. Von einfachen Alltagsschwierigkeiten bis zu folgereichen Lebensentscheidungen, von eng vernetzten Organisationsaufgaben bis zu globalen politischen Fragestellungen reicht die Palette der Probleme, die es zu lösen gilt. Wie gehen Menschen dabei vor? Wie lässt sich die besondere Fähigkeit zum problemlösenden Denken erforschen, beschreiben und erklären? Was wissen wir über die kognitiven und kreativen Prozesse, die ablaufen, wenn man die Veränderung einer gegebenen Situation zielgerichtet anstrebt? Ziel des Buches ist es, die vorliegenden Modelle, Untersuchungsmethoden und Befunde zum einfachen und komplexen Problemlösen zu ordnen und ihre Beziehungen zu anderen Bereichen der Psychologie herauszuarbeiten. Studierende, Forschende und interessierte Laien finden hier eine umfassende und übersichtliche Darstellung.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 5
1 Einführung 13
1.1 Inhalt und Aufbau dieses Buches 16
1.2 Begriffsklärung und Arbeitsdefinition 17
1.2.1 Wie entstehen eigentlich Probleme? 18
1.2.2 Verschiedene Definitionsvorschläge 20
1.2.3 Integration der Definitionsversuche 21
1.2.4 Zum Verhältnis von Denken und Problemlösen 21
1.2.5 Zum Verhältnis von Problemlösen und Entscheiden 22
1.2.6 Zur Phänomenologie des Denkens 23
1.2.7 Eine Arbeitsdefinition 25
1.3 Geschichtliche Entwicklung 26
1.4 Klassifikation von Problemen 29
1.4.1 Taxonomie von Arlin 29
1.4.2 Klassifikation von Dörner 30
1.4.3 Taxonomie von Liier und Spada 31
1.4.4 Taxonomien komplexer Probleme 32
1.5 Zur Einordnung problemlösenden Denkens in die
Architektur psychischer Funktionen 35
1.6 Zusammenfassung 38
2" Theorien des problemlösenden Denkens 39
2.1 Anforderungen an eine Theorie des problemlösenden Denkens . . . 41
2.2 Assoziationismus: Problemlösen als Umschichtung von
Reaktionshierarchien 44
2.3 Gestalttheorie: Problemlösen als Suche nach einer guten
Gestalt 45
2.3.1 Produktives Denken nach Wertheimer 49
2.3.2 Produktives Denken nach Duncker 50
2.3.3 Die Konzepte "Fixation" und "Einsicht": Wirklich
brauchbar? 56
2.3.4 Phänomenologie und Gestaltpsychologie 57
2.4 Psychoanalyse: Problemlösen als Bewusstmachung
unbewusster Inhalte 57
2.5 Funktionalismus: Problemlösen als Informationsverarbeitung . . . . 60
2.5.1 Der "General Problem Solver" (GPS) von Newell,
Shaw und Simon 61
2.5.2 Theorie des Problemlösens von Newell und Simon 63
2.5.3 Zwei-Räume-Theorie 67
2.5.4 Theorie kognitiver Belastung von Sweller 70
2.5.5 Theorie des Problemlösens als Informationsverarbeitung
von Dörner 72
2.5.6 Psi-Theorie von Dörner 74
2.5.7 Theorie des deklarativen Vereinfachens von Klauer 76
2.5.8 Theorie der Kognition für dynamische Umgebungen
von Hammond 82
2.5.9 Kritik an Informationsverarbeitungsmodellen 84
2.6 Problemlösendes Denken auf Maschinen: Kognitive
Modellierung 88
2.6.1 Regelbasierte Modelle 88
2.6.2 Konnektionistische Modelle 90
2.6.3 Kritik des Modellierungsansatzes 94
2.7 Handlungstheoretische Ansätze 95
2.7.1 Konstituierende Merkmale von Handlungen 95
2.7.2 Handlungsphasen 96
2.7.3 Kritik an handlungstheoretischen Ansätzen 98
2.8 Evolutionspsychologische Ansätze 99
2.8.1 Das "heuristics and biases"-Programm von Kahneman
und Tversky 100
2.8.2 Pragmatische Urteilsregeln und Betrüger-Entdeck-
Mechanismus 103
2.8.3 Gigerenzer und die ABC Research Group 103
2.8.4 Kritik an evolutionspsychologischen Ansätzen 104
2.9 Zusammenfassung 105
3 Paradigmen und Befunde zum Lösen einfacher Probleme 107
3.1 Paradigmen 107
3.1.1 Kryptarithmetische Probleme 108
3.1.2 Turm von Hanoi 109
3.1.3 Kannibalen und Missionare 111
3.1.4 Einsichtsprobleme 112
3.2 Einstellungseffekte 113
3.3 Bedeutung der Repräsentation 116
3.4 Überblick über robuste Befunde zum einfachen Problemlösen . . . . 117
3.5 Methoden zur Erforschung einfachen Problemlösens 120
3.5.1 Methoden zur Datenerhebung 121
3.5.2 Methoden zur Datenauswertung 123
3.6 Zusammenfassung 124
4 Das Lösen komplexer Probleme: Grundlegende Ideen 125
4.1 Kennzeichen komplexer Probleme 126
4.1.1 Komplexität 128
4.1.2 Vernetztheit 129
4.1.3 Dynamik 130
4.1.4 Intransparenz 133
4.1.5 Polytelie 133
4.1.6 Abschließende Überlegungen zu den Kennzeichen 134
4.2 Historische Entwicklung 135
4.3 Kontroverse Standpunkte zur Forschungsmethodik 137
4.3.1 Der "richtige" Gegenstand 138
4.3.2 Die "richtige" Art der Theorie 139
4.3.3 Geeignete Methoden zur Prüfung von Theorien 140
4.3.4 Abschließende Bemerkungen zur Kontroverse 143
4.4 Zusammenfassung 143
Das Lösen komplexer Probleme: Paradigmen und Befunde 145
5.1 Realitätsnahe Szenarios 146
5.1.1 Das LOHHAUSEN-SZENARIO oder: Wie Studierende zu
Bürgermeistern wurden 146
5.1.2 Das ScHNEiDERWERKSTATT-Szenario oder:
Das scheinbare Versagen von IQ-Tests 148
5.1.3 Das Entwicklungshilfe-Szenario MORO oder:
Die Blindheit von Experten 150
5.1.4 Befunde aus Untersuchungen mit realitätsnahen
Szenarios 151
5.2 Szenarios auf der Basis formaler Modelle 154
5.2.1 Lineare Strukturgleichungsmodelle - DYNAMis-Ansatz . . . . 155
5.2.2 Finite Automaten 159
5.2.3 Befunde aus Untersuchungen mit Szenarios auf der
Basis formaler Modelle 162
5.2.4 Über die Beziehung zwischen Wissen und
steuerndem Handeln 163
5.3 Befunde zu Personmerkmalen 170
5.3.1 Die Intelligenz-Kontroverse 170
5.3.2 Expertise 177
5.3.3 Übungseffekte 178
5.3.4 Klinische Gruppen 178
5.3.5 Strategien 178
5.4 Befunde zu Situationsmerkmalen 180
5.4.1 Art der Aufgabenstellung 180
5.4.2 Stress 181
5.4.3 Individuelles versus Gruppen-Problemlosen 182
5.4.4 Transparenz 184
5.4.5 Art der Informationsdarbietung 185
5.5 Befunde zu Systemmerkmalen 186
5.5.1 Vernetztheit 186
5.5.2 Eigendynamik 187
5.5.3 Zeitverzögerte Rückmeldungen 188
5.5.4 Semantische Einkleidung 192
5.6 Befunde zu Interaktionseffekten 193
5.6.1 Person und Situation 193
5.6.2 Situation und System 194
5.6.3 Person und System 196
5.7 Offene Fragen 197
5.7.1 Eigenständigkeit des Konstrukts 197
5.7.2 Bereichsspezifität versus Generalisierbarkeit 198
5.7.3 Evaluationskriterien 199
5.8 Zusammenfassung 199
Problemlösendes Denken aus Sicht verschiedener Teildisziplinen 201
6.1 Allgemeinpsychologische Befunde: Wechselwirkungen mit
verschiedenen psychischen Funktionen 202
6.1.1 Lernen und Gedächtnis 202
6.1.2 Emotion und Motivation 203
6.1.3 Zusammenfassung 205
6.2 Entwicklungspsychologische Befunde: Problemlösen unter
dem Aspekt der Lebensspanne 205
6.2.1 Denken und Problemlösen im Kindesalter 205
6.2.2 Denken und Problemlösen im höheren Alter 208
6.2.3 Ein Spezialfall: Weisheit 208
6.2.4 Zusammenfassung 209
6.3 Sozialpsychologische Befunde: Problemlösen in Gruppen 209
6.3.1 Problemlösen in Gruppen 210
6.3.2 Kleingruppenforschung und Interaktion 212
6.3.3 "Soziales Faulenzen" 213
6.3.4 Zusammenfassung 215
6.4 Differenzialpsychologische Befunde: Unterschiede beim
Problemlösen zwischen verschiedenen Personen 216
6.4.1 Klassifikation von problemlösenden Personen 216
6.4.2 Testintelligenz 218
6.4.3 Expertise 219
6.4.4 Generalisierte Selbstwirksamkeitserwartungen 221
6.4.5 Testpsychologische Diagnostik des Problemlösens 222
6.4.6 Zusammenfassung 227
6.5 Pädagogisch-psychologische Befunde: Unterrichtung und
Training von Denken und Problemlösen 227
6.5.1 Erfolge und Misserfolge von Problemlöse-Trainings 227
6.5.2 Problemlösen als Schlüsselqualifikation in
Schulleistungsstudien 230
6.5.3 Training mit ACTOR von Lantermann et al 235
6.5.4 Zusammenfassung 236
6.6 Arbeits- und organisationspsychologische Befunde:
Denken und Problemlösen in der Arbeitswelt 237
6.6.1 Problemlösen bei der Störungsdiagnostik technischer
Systeme 237
6.6.2 Strategische Unternehmensentscheidungen 239
6.6.3 Erfassung komplexen Problemlösens bei
Führungskräften 240
6.6.4 Zusammenfassung 242
6.7 Klinisch-psychologische Befunde: Pathologie des Denkens
und Problemlösens 243
6.7.1 Störungen der exekutiven Funktionen nach
Hirnschäden 243
6.7.2 Denkstörungen aus psychiatrischer Sicht 245
6.7.3 Prozessmodell gestörter Handlungskontrolle von
Norman und Shallice 246
6.7.4 Zusammenfassung 247
6.8 Denken und Problemlösen im Kulturvergleich 247
6.8.1 Strohschneiders Vergleich deutsch-indischer Denkstile . . . . 248
6.8.2 Zusammenfassung 252
6.9 Zusammenfassung 253
7 Ausblick 254
7.1 Was ist der erreichte Stand? 254
7.2 Was sind die wichtigen offenen Fragen? 255
Literatur 259
Abbildungsnachweis 294
Verzeichnis der im Text erwähnten Probleme und Szenarios 295
Sachregister 297
Autorenregister 302
 
 
 
Details
VerfasserIn: Funke, Joachim
VerfasserInnenangabe: Joachim Funke
Jahr: 2003
Verlag: Stuttgart [u.a.], Kohlhammer
Systematik: PI.HLG
ISBN: 3-17-017425-8
Beschreibung: 1. Aufl., 240 S.
Fußnote: Literaturverz. S. 259 - 293
Mediengruppe: Buch