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15 von 97
Systemisches Handwerk
Werkzeug für die Praxis ; mit 14 Tabellen
Verfasserangabe: Andreas Fryszer ; Rainer Schwing
Jahr: 2012
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 12., Meidlinger Hauptstraße 73 Standorte: PI.HPS System Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Von Praktikern für Praktiker - aber bitte systematisch systemisch und undogmatisch.Systemisches Handwerk ist lernbar. Erforderlich sind strukturiertes Vorgehen, vielfältige methodische Kenntnisse und theoretisches Hintergrundwissen - dies alles mit streng praxistauglicher Ausrichtung bietet der "Werkzeugkoffer" von Fryszer und Schwing. Wer systemisch arbeitet, wird sich mit der Zeit sein Handwerkszeug passend zurechtlegen. Manchmal ist sicherlich auch ein Handbuch erforderlich, in dem man nachschlagen kann, je nachdem, in welchem Zusammenhang und mit wem man es zu tun hat. Ein solcher Werkzeugkoffer ist erst recht für diejenigen nützlich, die das systemische Handwerk erlernen oder in den ersten Gesellenjahren sind. Die beiden Autoren, erfahren als Ausbilder, Berater, Therapeuten und Supervisoren, leiten Schritt für Schritt durch die Phasen systemischer Arbeit: Beobachten, Informationen erfassen und dokumentieren, Aufträge klären, Hypothesen bilden, Ziele definieren; Maßnahmen planen und umsetzen. Das systemische Vorgehen wird so konkret dargestellt, dass es direkt angewendet werden kann. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen die Umsetzung in den verschiedenen Feldern psychosozialer Arbeit. Kurze Skizzierungen des theoretischen Hintergrunds runden die Darstellung des jeweiligen "Werkzeugs" ab. Das beschriebene Vorgehen ist keiner systemischen Richtung verpflichtet, sondern vermittelt schulenübergreifend wertvolles Know-how für alle Arbeits- und Berufsfelder.
"Eine gelungene, sorgfältige und praxisorientierte Aufbereitung dessen, was heute systemische Beratung und systemische Soziale Arbeit ausmacht. Die Breite der Modelle wird ausführlich erklärt, Beispiele und Formulierungshilfen erleichtern die Übertragung in den Arbeitsalltag. Zusätzliche Literaturhinweise erleichtern die Vertiefung, wo sie gewünscht ist. Das Buch ist praxisnah und lebendig geschrieben. Es ist spannend zu lesen und die Leserin wird viele Beispiele finden, die der eigenen Berufspraxis entsprechen." Lilo Schmitz. Rezension - socialnet.de
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorworte 11
1 Ein erster Blick in den Koffer: Was Sie wo finden 16
1.1 Zur inhaltlichen Gliederung 16
1.2 Zum formalen Aufbau der Texte - Hinweise für den Leser . . . 17
1.3 Unsere theoretische Position: Schaschlik statt Gulasch! 19
2 Explorieren, beobachten, Anfänge gestalten 21
2.1 Was Sie hier erwartet: über die Einstiegsphase 21
2.2 Was ist das System und wer gehört dazu? 22
Hintergrund: Über den Systembegriff und über Konstruktionen . 22
2.3 Gesprächsvorbereitung: Fakten, Sichtweisen 27
2.3.1 Fakten 27
Hintergrund: Fakten - gibt es so etwas wie Objektivität? . . . . 28
2.3.2 Sichtweisen 30
Hintergrund: Unterschiede sind Information - Information
ermöglicht Veränderung 31
2.4 Vom Kontakt zum Kontrakt: Erstkontakte 32
2.4.1 Gesprächsaufbau und mögliche Fragen 33
2.4.2 Joining: Anwärmen, Kennen lernen und Vorstellen . . . . 33
2.4.3 Überweisungskontext, Aufträge und Anliegen klären . . . 35
2.4.4 Problem- und Ressourcenexploration 38
2.4.5 Kontrakt für eine weitere Zusammenarbeit 39
2.4.6 Auswertung des Erstkontaktes 40
Hintergrund: Kann man beobachten, ohne zu handeln? 40
2.5 Verhalten und Interaktionen beobachten 43
Hintergrund: Interviewen oder Inszenieren 43
2.5.1 Verhaltensmuster 46
2.5.2 Interaktionen: die soziale Dynamik des Systems 49
Hintergrund: Was sind Interaktionen? 49
2.5.3 Gruppe als System: Interaktion als Schlüssel zur
sozialen Dynamik 50
2.5.4 Verhaltens- und Interaktionssequenzen 52
2.5.5 Rollen 54
6 Inhalt
2.6 Eigene körperliche und emotionale Reaktionen beobachten . . . 57
3 Informationen aufbereiten, analysieren und visualisieren 60
3.1 Genogramm 61
3.1.1 Einige Hinweise zum Erstellen eines Genogramms: . . . . 61
3.1.2 Genogramme: zwei Beispiele 63
Hintergrund: Kontextualisierung 66
3.2 Map 68
3.2.1 Funktionale und dysfunktionale BeziehungsStrukturen
nach Minuchin 69
Hintergrund: Was meint struktureller Ansatz? 69
Hintergrund: Normative oder ergebnisneutrale Sichtweisen . . . 73
3.2.2 Hinweise zur Anwendung der Map 75
3.2.3 Handlungsmöglichkeiten: der kreative Umgang mit
schwierigen Triaden 77
3.3 Familien-Helfer-Map 78
Hintergrund: Kybernetik I. und II. Ordnung 79
3.3.1 Erstellen einer Familien-Helfer-Map 83
3.3.2 Hinweise zur Erfassung der informellen Helfer 83
3.3.3 Hinweise zur Erfassung des professionellen Helfersystems 84
3.3.4 Legende zur Familien-Helfer-Map 84
Hintergrund: Zur Frage der Neutralität 85
3.4 Zeitstrahl 88
Hintergrund: Kontextualisierung - die zeitliche Dimension . . . 90
3.4.1 Gestaltung des Zeitstrahls 91
3.4.2 Zusammenarbeit mit den Klienten am Zeitstrahl 92
3.5 Soziogramme: Die Gruppe als System 94
Hintergrund: Soziometrie und Gruppendynamik als frühe Ansätze
einer systemischen Sichtweise 95
3.6 Berichte 99
3.6.1 Kriterien guter Berichte 100
3.6.2 Welche Dimensionen nehme ich in den Bericht? 100
3.6.3 Verlaufsberichte zur Evaluation und Hilfeplanung . . . . 102
4 Entscheiden: Kontrakte schließen, Ziele setzen, Maßnahmen planen 104
4.1 Kontrakte als durchgängiges Prinzip systemischen Arbeitens . . 104
Hintergrund: Warum sprechen Systemiker von Kontrakten und
Anliegensklärung? 105
4.1.1 Wie ein Kontrakt entsteht 107
4.1.2 Was kann ein Kontrakt beinhalten? 107
Hintergrund: Unverbindlicher Umgang mit dem Kontrakt . . . . 110
Inhalt 7
4.1.3 Die Politik des Systems: von offenen, verdeckten,
widersprüchlichen und ambivalenten Aufträgen 112
Hintergrund: Das Hohelied der verdeckten Aufträge 115
4.1.4 Klagende Klienten: Das offene Ohr als Auftrag 117
4.1.5 Geschickte Klienten: Wenn die Überweiser motivierter
sind als die Klienten 119
4.1.6 Kontrolle als Auftrag: Wenn die Beraterin motivierter
sein muss als ihre Klienten 122
4.1.7 Eine Methode um die Auftragslage zu klären: das
Auftragskarussell 124
4.1.8 Passen Auftrag und Angebot zusammen? 125
4.2 Hypothesen bilden und zur Arbeitshypothese verdichten . . . . 129
Hintergrund: Warum reden Systemiker lieber von Hypothesen
als von Diagnosen 130
4.2.1 Quellen und Themen von Hypothesen 133
4.2.2 Wie konstruieren wir Hypothesen? 135
4.2.3 Drei praktische Tipps 137
Hintergrund: Lob des Hypothetisierens 138
4.3 Hypothesenbildung in der Arbeit mit Migranten 142
4.4 Gute Ziele definieren 145
Hintergrund: Zielorientiert arbeiten 145
4.4.1 Kriterien für das Formulieren von Zielen 148
4.4.2 Ziele für eine Fremdunterbringung 151
4.4.3 Ziele beschreiben und nutzen: zwei Instrumente 153
4.4.4 Maßnahmen planen und evaluieren 155
4.5 Gruppe als System: Hypothesenbildung 158
4.5.1 Unterschiede in den Kontexten von Gruppen -
Unterschiedliche Leitungsanforderungen 158
4.5.2 Arbeitshypothese: zu wenig oder zu viel Kohäsion . . . . 159
4.5.3 Arbeitshypothese: zu viel destruktive Gruppendynamik . . 161
4.5.4 Arbeitshypothese: zu wenig oder zu viele Außengrenzen . 162
4.5.5 Arbeitshypothese: unterschiedliche, gegensätzliche Werte
und Interessen 164
4.5.6 Arbeitshypothese: "Alpha" steht für die "falschen" Werte
und Interessen 165
4.5.7 Warum derart normative Hypothesen? 166
5 Handeln: Intervenieren und Prozesse begleiten 167
Hintergrund: Induktion von Neuem 169
Hintergrund: Lösungen sind wichtig - Probleme auch 170
5.1 Skulpturen: Metaphern im Raum 175
5.1.1 Skulptur als Metapher für Beziehungen 176
Inhalt
Hintergrund: Welchen Nutzen hat eine Skulptur? 183
5.1.2 Sprachliche Metaphern als Skulptur 189
5.1.3 Skulptur als Metapher für Zeit: Memory-Lane 194
5.2 Erweiterungen: Skulpturen in verschiedenen Settings 197
5.2.1 In der Einzelarbeit: Soziales Atom und Stuhlskulptur . . . 197
5.2.2 Das Familienbrett 200
5.2.3 Symbolskulpturen 202
5.2.4 Skulpturarbeit in Fallbesprechungen 203
5.2.5 Skulpturarbeit in der Familienrekonstruktion 205
Hintergrund: Systemiker und die Geschichte 207
5.2.6 Systemische Strukturaufstellungen 208
5.3 Zirkuläre Fragen 209
Hintergrund: Was ist eigentlich zirkulär an zirkulären Fragen? 209
5.3.1 Konstruktionsprinzipien zirkulärer Fragen 211
Hintergrund: Wie zirkuläre Fragen wirken 219
5.3.2 Problem- und Ressourcenkontexte: die Anwendung
zirkulärer Fragen 222
5.3.3 Zwei Empfehlungen zum Umgang mit zirkulären Fragen . 236
5.4 Kommentare 238
5.4.1 Normalisieren 239
5.4.2 Komplimentieren, Ressourcen aktivieren 240
5.4.3 Reframing - Changing Your Reality by Changing Your
Description 242
5.4.4 Ambivalenzkommentare (paradoxe Interventionen) . . . . 248
Hintergrund: Über paradoxe Aufträge und paradoxe
Interventionen 249
5.5 Zeugenarbeit 254
5.5.1 Erweiterung der Perspektive im Klientensystem 255
5.5.2 Innere Autoritäten, Vorbilder und Kritiker 256
5.5.3 Wohlwollende Begleiter und Weggefährten 258
5.5.4 Kulturelle Perspektiven in interkulturellen Beratungen . . 259
Hintergrund: Erforschen, erschaffen und dekonstruieren von
Konstruktionen 261
5.6 Verhalten modellieren: handlungsorientierte Interventionen . . . 264
Hintergrund: Hilfe mit Rat und Tat: Ist das systemisch? 264
5.6.1 Personelle Konstellation: Wen lade ich ein? 266
5.6.2 Anfangsszenen: Die Bedeutung der ersten Minuten . . . . 267
5.6.3 Vehikel-Nutzung: Arbeit an der direkten Szene 268
5.6.4 Räumliche Konstellation verändern, die Arbeit mit
Grenzen 272
5.6.5 Darstellung der Situation (Inszenierung, enactment) . . . 275
5.7 Kontexte modellieren: Netzwerkarbeit 280
Inhalt
5.8 Externalisierung 283
Hintergrund: Wie wirken Externalisierungen 287
5.9 Metaphern und Geschichten 288
Hintergrund: Geschichten in Therapie und Lebenshilfe 288
5.10 Zwischen den Sitzungen 295
5.10.1 Beobachtungsaufgaben 297
5.10.2 Ambivalenzarbeit: "Nichts tun!" oder "Mehr desselben!" 298
5.10.3 Veränderungsaufgaben 299
5.10.4 Rituale 302
5.10.5 Einüben neuer Verhaltensweisen 305
5.11 Veränderungen begleiten und stützen 306
5.11.1 Cheerleading und Vermögenswachstum 307
5.11.2 Ein Klima für Veränderungen 309
5.11.3 Von Rückfällen und Vorfällen 310
5.12 Abschiede und Abschlussphasen 313
5.12.1 Die Dynamik von Abschiedsprozessen 314
Hintergrund: Phasen des Abschiedsprozesses 316
5.12.2 Die Gestaltung von Abschlussphasen 317
5.13 Wann ist was günstig: Gibt es typische Verläufe? 320
6 Haltungen, Werte und Rollen im systemischen Handwerk 324
6.1 Haltungen und Werte 324
6.2 Die Kontrolle 329
6.3 Rollen der Beraterin: Teacher, Facilitator, Consultant, Evaluator . 333
Literatur 339
Register 348
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Andreas Fryszer ; Rainer Schwing
Jahr: 2012
Verlag: Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht
Systematik: PI.HPS
ISBN: 3-525-45372-8
2. ISBN: 978-3-525-45372-8
Beschreibung: 5. Aufl., 352 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. [339] - 347
Mediengruppe: Buch