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4 von 15
Bindungen
das Gefüge psychischer Sicherheit
Verfasserangabe: Karin Grossmann ; Klaus E. Grossmann
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Gross / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 05.10.2021 Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Gross / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 27.09.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das Standardwerk zur Bindungsforschung aus der Feder der führenden deutschsprachigen Experten liegt endlich in überarbeiteter und völlig aktualisierter Form vor: mit den neuesten Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften und der Psychophysiologie sowie den jüngsten Befunden der Langzeitstudien. / / / / Seit über 30 Jahren betreiben Karin und Klaus Grossmann ihre weltweit beachteten Langzeituntersuchungen über menschliche Bindungen. Mit diesem Buch legten Deutschlands bekannteste Bindungsforscher ihr Lebenswerk vor. / / / / Fast 100 Kinder konnte das Ehepaar Grossmann über mehr als 30 Jahre, von der Geburt an bis heute, wissenschaftlich begleiten und beobachten. Schon als Säugling binden wir uns an die Eltern, die uns versorgen und schützen. Ob es aber gelingt, eine sichere Bindung zu entwickeln, hängt von der Qualität der Erfahrungen mit Mutter und Vater ab. Und davon hängen wiederum unsere Erwartungen über die Reaktionen anderer Menschen ab, wenn wir deren Unterstützung brauchen. Wie die Forschungsergebnisse zeigen, führen positive Erfahrungen mit beiden Eltern zur Bereitschaft, verläßliche, vertrauensvolle Beziehungen einzugehen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Bereits in den ersten Lebensjahren wird das Fundament für Freundschaften, Partnerschaften und den rücksichtsvollen sozialen Umgang mit anderen gelegt. / / / Der Bindungsprozeß und die Entstehung psychischer Sicherheit wird von seinen frühen Anfängen ebenso dargestellt wie der Einfluß von Bindungen bei Erwachsenen und im hohen Lebensalter.
 
AUS DEM INHALT: / / Einleitung / / / Teil I / Historische, biologische und bindungspsychologische Grundlagen / / Kapitel I.1 Historische und evolutionsbiologische Wurzeln der Bindungsforschung / / I.1.1. Bindung und Bindungstheorie / / I.1.2. Die kritische Rolle individueller Entwicklung in der Psychologie / / I.1.3. Die Bindungstheorie zwischen Psychoanalyse und Entwicklungspsychologie / / I.1.4. Bowlbys Lösung durch Ethologie und Steuerungssysteme / / I.1.5. Die Bedeutung von Verhaltenssystemen / / Kapitel I.2 Psychobiologie der Bindung und Trennung: Erkenntnisse aus der Erforschung sozial lebender Tiere / / I.2.1. Physiologische Grundlagen / / I.2.2. Prägung / / I.2.3. Schutz durch Nähe / / I.2.4. Trennung und Isolation / / Kapitel I.3 Psychische Sicherheit als Integration von Emotionen, motivierten Intentionen und sprachlichen Interpretationen / / I.3.1. Die Notwendigkeit kultureller Entwicklung / / I.3.2. Die vertikale Integration des Gehirns / / I.3.3 Die horizontale Integration des Gehirns / / I.3.4. Bindungstheoretische Konsequenzen der physiologischen Integration / / Kapitel I.4 Der entwickelte Geist / / I.4.1. Die Organisation der Emotionen / / I.4.2. Plastizität verinnerlichter Bindungserfahrungen / / Kapitel I.5 Grundzüge der Bindungstheorie / / I.5.1. Entstehungsgeschichte der empirischen Bindungsforschung / / I.5.2. Die Postulate der Bindungstheorie / / I.5.3. Das Konzept Bindung / / I.5.4. Bindung und Bindungsverhalten / / I.5.5. Phasen der Entwicklung einer Bindung / / I.5.6. Die systemisch-biologische Sichtweise der Bindungstheorie: Organisation des Verhaltens, Denkens und Fühlens im Dienst der Arterhaltung / / I.5.7. Internale Arbeitsmodelle / / Kapitel I.6 Längsschnittliche Bindungsforschung / / I.6.1. Die ethologisch beobachtenden Untersuchungen von Mary D. Ainsworth in Uganda und in Baltimore, USA / / I.6.2. Das Berkeley Social Development Project von Mary Main und ihrer Forschungsgruppe in der Bay Area, Berkeley, Kalifornien / / I.6.3. Die Längsschnittuntersuchungen von Alan Sroufe, Byron Egeland, Martha Farrell Erickson und ihrer Forschungsgruppe in Minneapolis, Minnesota, USA / / I.6.4. Die Bielefelder und Regensburger Langzeituntersuchungen sowie kürzere Längsschnittstudien in Regensburg / / Teil II / Bindungsforschung im Säuglingsalter / / Kapitel II.1 Der soziale Säugling / / II.1.1. Die Interaktionsbereitschaft des Säuglings und die dyadische Organisation seiner Kommunikationsfähigkeit / / II.1.2. Die Entwicklung von Bindung und gemeinsamer Aufmerksamkeit aus der Intersubjektivität im ersten Jahr / / II.1.3. Die Individualität des Neugeborenen und Einflüsse auf seine frühe soziale Interaktionsbereitschaft / / Kapitel II.2 Mütterliche Feinfühligkeit, Kooperationsbereitschaft und Annahme des Kindes: Die frühe externe Regulation des Säuglings / / II.2.1. Mütterliche Feinfühligkeit, Kooperationsbereitschaft und Akzeptanz im Umgang mit den kindlichen Bindungs- und Explorationsbedürfnissen / / II.2.2. Unterschiede im Verhalten der Säuglinge im Zusammenhang mit Unterschieden im mütterlichen Verhalten / / II.2.3. Sprachliche Kennzeichen mütterlicher Feinfühligkeit: Mütterlicher Sprechstil und die kommunikative Kompetenz des Säuglings im ersten Lebensjahr / / II.2.4. Warum ist mütterliche Feinfühligkeit so bedeutsam für das Kind? / / II.2.5. Kritische Punkte bei der Interpretation von Untersuchungen, die das Konzept der Feinfühligkeit verwenden / / Kapitel II.3 Bindungsqualitäten am Ende des ersten Lebensjahres: Die Nutzung der Mutter als Sicherheitsbasis als Index für die Bindungsqualität zur Mutter / / II.3.1. Die Fremde Situation als standardisiertes Verfahren zur Klassifizierung von Bindungsverhaltensmustern / / II.3.2. Sichere und unsichere, aber organisierte Bindungsqualitäten / / II.3.3. Desorganisation und Desorientierung in den Bindungsstrategien. Ihre Erscheinungsformen, physiologischen Korrelate und ihre klinische Bedeutung / / Kapitel II.4 Entstehungsbedingungen und Implikationen von Bindungssicherheit im ersten Lebensjahr: mütterliche Feinfühligkeit, Individualität des Kindes und frühe soziale Kompetenz / / II.4.1. Mütterliche Feinfühligkeit im ersten Jahr als Wegbereiterin späterer Bindungssicherheit / / II.4.2. Bindung und die Individualität des Kindes / / II.4.3. Bindungssicherheit und frühe soziale Kompetenz / / Kapitel II.5 Zusammenfassung / / Teil III / Bindung und Exploration im Kleinkindalter und die Rolle des Vaters als zweite Bindungsperson: Quellen der Sicherheit beim Explorieren / / Kapitel III.1 Neue körperliche und geistige Errungenschaften: das beginnende Verständnis für Sprache, Zeit, Gefühle und die Absichten anderer / / III.1.1. Das neue Selbst / / III.1.2. Das neue Werkzeug Sprache / / III.1.3. Die Vorstellung von Zeit / / III.1.4. Die Absichten anderer erkennen / / III.1.5. Die Integration der neuen geistigen Fähigkeiten in die Bindungsentwicklung / / Kapitel III.2 Das Streben nach Tüchtigkeit ("mastery drive") und sichere Exploration beim Zweijährigen: Einflüsse aus frühen Beziehungserfahrungen / / III.2.1. Das Streben nach Tüchtigkeit oder die Motivation, etwas meistern zu wollen (mastery drive), im Kleinkindalter / / III.2.2. Tüchtigkeitsstreben und individuelle Eigenarten / / III.2.3. Das Tüchtigkeitsstreben und frühere Interaktionserfahrungen mit den Eltern / / III.2.4. Tüchtigkeitsstreben, Explorationsgüte und Bindungssicherheit / / Kapitel III.3 Mütterliche Kooperation mit dem Zweijährigen im Alltag und im Spiel als Investition in die soziale und geistige Entwicklung des Kindes / / III.3.1. Mütterliche Kooperation im Alltag als Vorbild in Partnerschaftlichkeit für das Kleinkind: Das Einüben sozialer Umgangsformen / / III.3.2. Gelingendes Zusammenspiel von Mutter und Kind: ein "Motor" für geistige Leistungen des Kindes / / III.3.3. Zwei Seiten mütterlicher Feinfühligkeit: mütterliche Feinfühligkeit gegenüber den Bindungssignalen ihres Kindes und mütterliche feinfühlig herausfordernde Unterstützung der Explorationswünsche ihres Kindes / / III.3.4. Spielfeinfühligkeit: Eine Meßskala für feinfühlig herausforderndes Interaktionsverhalten erwachsener Spielpartner im Zusammenspiel mit dem Zweijährigen / / III.3.5. Mütterliche Feinfühligkeit auf Bindungssignale des Kindes und mütterliche Spielfeinfühligkeit: zwei unterschiedliche längsschnittliche Vernetzungen in der Mutter-Kind-Beziehung / / III.3.6. Neue Messungen der Bindungsqualität mit 2 und 3 Jahren und ihre Probleme / / Kapitel III.4 Väter als Bindungspersonen, Helfer beim Explorieren und Herausforderer / / III.4.1. Der Vater als Bindungsperson / / III.4.2. Die Spielbeziehung zum Vater: Der Vater als Helfer beim Explorieren und einflußreicher Herausforderer / / III.4.2.1. Die Spielfeinfühligkeit des Vaters mit seinem Zweijährigen und ihr Umgang mit den gegenseitigen Anforderungen und Wünschen / / III.4.2.2. Vorboten und Stabilität väterlicher Spielfeinfühligkeit und Einflüsse auf die Väterlichkeit / / III.4.3. Frühe väterliche feinfühlige Unterstützung der kindlichen Exploration und ihr Einfluß auf die weitere Entwicklung des Kindes / / III.4.3.1. Bindung / / III.4.3.2. Soziale Kompetenz, Freundschaft und Partnerschaft / / III.4.3.3. Sicherheit der Exploration / / Kapitel III.5 Das Kleinkind und seine Eltern, neue Beziehungen und psychische Sicherheit / / III.5.1. Zwei unterschiedliche Bindungsbeziehungen innerhalb der Gemeinschaft der Familie / / III.5.2. Der Aufbau neuer Beziehungen außerhalb der Familie / / III.5.2.1. Trennungsleid und sanfte Übergänge / / III.5.3. Zusammenschau: Bindungssicherheit und Sicherheit beim Explorieren: Eine Erweiterung des Konzeptes Bindungssicherheit zum Konzept der psychischen Sicherheit / / Teil IV / Bindungsqualität im Vorschulalter und die Internalisierung von Beziehungserfahrungen / / Kapitel IV.1 Das Vorschulalter: Die Erweiterung des geistigen und sozialen Horizontes / / Kapitel IV.2 Unterschiedliche Entwicklungen im Umgang mit negativen Gefühlen und Herausforderungen / / IV.2.1. Der adaptive, konstruktive Umgang mit negativen Gefühlen / / IV.2.2. Mütterliche Unterstützung zuhause und die Art des Umgangs dreijähriger Kinder mit Überforderung im Labor / / IV.2.2.1. Beobachtungen von Mutter und Kind zuhause / / IV.2.2.2. Der Umgang der Kinder mit Überforderungen im Labor / / Kapitel IV.3 Unterschiedliche Entwicklungen im Umgang mit sozialen Anforderungen / / IV.3.1. Bindungseinflüsse auf Gefühle und Verhalten von Dreijährigen in einem Wettbewerbsspiel / / IV.3.2. Das Verhalten viereinhalbjähriger Kinder im Kindergarten im Spiegel ihrer frühen Bindungsqualitäten zu den Eltern / / IV.3.2.1. Konzentration und Güte des Spiels / / IV.3.2.2. Umgang mit Konflikten / / IV.3.2.3. Problematische Verhaltensweisen und Verhaltensauffälligkeiten / / IV.3.2.4. Unterstellungen feindseliger Absichten / / IV.3.2.5. Gesamtkompetenz im Kindergarten und Elternbindung / / IV.3.2.6. Persönlichkeitsmerkmale der Kindergartenkinder / / Kapitel IV.4 Die Messung von Bindungsqualitäten im Vorschulalter / / IV.4.1. Die psychologische Qualität von Bindungssicherheit im Vorschulalter / / IV.4.2. Methoden zur standardisierten Erfassung von Bindungsqualität bei Zwei- bis Fünfjährigen / / IV.4.2.1. Bindungsgeschichten als Spiegel des Internalen Modells von Bindung / / IV.4.2.2. Bindungsverhaltensmuster von Vorschulkindern in standardisierten Trennungssituationen / / IV.4.2.3. Ein Merkmalskatalog für Bindungssicherheit im Vorschulalter: Das Attachment-Q-Sort-Verfahren und Überlegungen zur Wahl eines Verfahrens / / Kapitel IV.5 Zusammenfassung / / Teil V / Bindung zu Beginn des Schulalters / / Kapitel V.1 Das Erkennen der eigenen Welt oder Der Kreislauf der Erkenntnis / / Kapitel V.2 Erkenntnis und Sprache in Bindungsbeziehungen / / Kapitel V.3 Anfänge der Erfassung von Bindungsverhalten und Bindungsrepräsentation ? die bahnbrechenden Untersuchungen aus Berkeley / / Kapitel V.4 Bindung mit 6 Jahren: Beschreibung und längsschnittliche Vergleiche / / V.4.1. Bindungsverhaltensmuster von sechsjährigen Kindern / / V.4.2. Vergleiche mit den Bindungsverhaltensmustern derselben Kinder in der Fremden Situation mit einem Jahr / / V.4.3. Vergleiche mit dem Verhalten der Kinder im Kindergarten / / V.4.4. Vergleiche zum interaktiven Verhalten der Mütter in anderen Situationen und zu anderen Zeitpunkten / / V.4.5. Schwierigkeiten bei der Bewertung von Bindungsverhaltensweisen bei Sechsjährigen / / Kapitel V.5 Bindungsrepräsentationen im Alter von 6 Jahren in symbolischen Darstellungen / / V.5.1. Familienzeichnungen der Kinder / / V.5.2. Der Trennungsangst-Test als Weg zur Erfassung der Bindungsrepräsentation mit 6 Jahren: Vom Umgang mit Bindungsgefühlen / / V.5.2.1. Das Verhalten, die geäußerten Gefühle und die Lösungsvorschläge bindungssicherer und -unsicherer Kinder / / V.5.2.2. Diskurs über Bindungsthemen und "konstruktive internale Kohärenz" / / Kapitel V.6 Schlußfolgerungen: Bindungssicherheit zu Beginn des Schulalters / / Teil VI / Bindung in der mittleren Kindheit / / Kapitel VI.1 Initiative, Wertsinn und Formwille: Eine historische Ableitung / / VI.1.1. Eriksons Entwicklungsaufgabe für die mittlere Kindheit: Der "Wertsinn" ? lernen, wofür es sich lohnt, sich anzustrengen / / VI.1.2. Karl und Charlotte Bühlers Vorstellung vom Formwillen des Kindes / / Kapitel VI.2 Elternbeziehungen und der Umgang mit Entwicklungsaufgaben / / VI.2.1. Soziale Kompetenz, Umgang mit Freunden und Elternbindung / / VI.2.1.1. Die umfangreichen Ergebnisse der Minnesota-Untersuchung zu den Quellen sozialer Kompetenz / / VI.2.1.2. Soziale Kompetenz und Elternbindung in anderen Untersuchungen / / VI.2.1.3. Soziale Kompetenz und Elternbeziehung in der Bielefelder Untersuchung / / VI.2.2. Selbstbewertung und Elternbeziehung / / VI.2.3. Interessenentwicklung, Formwille und Wertsinn in Relation zur Elternbeziehung / / VI.2.4. Unterschiede in der Struktur der Kind-Mutter- und Kind-Vater-Beziehung / / Kapitel VI.3 Psychische Sicherheit und Bindung in der mittleren Kindheit: Die aktuelle Eltern-Kind-Beziehung und ihre Vorboten in der Bindungsgeschichte des Kindes / / VI.3.1. Das Elterninterview über ihre Unterstützung bzw. Zurückweisung des Kindes und Vorboten ihrer Sicht in ihrem früheren Verhalten / / VI.3.2. Das Bindungs- und Adaptationsinterview mit den Zehnjährigen / / VI.3.2.1. Die Eltern-Repräsentation der Zehnjährigen ...
Details
VerfasserInnenangabe: Karin Grossmann ; Klaus E. Grossmann
Jahr: 2017
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HEK
ISBN: 978-3-608-94720-5
2. ISBN: 3-608-94720-5
Beschreibung: Siebte Auflage, 757 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 673-724
Mediengruppe: Buch