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8 von 15
Bindungen
das Gefüge psychischer Sicherheit
Verfasserangabe: Karin Grossmann ; Klaus E. Grossmann
Jahr: 2008
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HEK Gross / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Seit über 30 Jahren betreiben Karin und Klaus Grossmann ihre weltweit beachteten Langzeituntersuchungen über menschliche Bindungen. Jetzt legen Deutschlands bekannteste Bindungsforscher ihr Lebenswerk vor. Fast 100 Kinder konnte das Ehepaar Grossmann über mehr als 30 Jahre, von der Geburt an bis heute, wissenschaftlich begleiten und beobachten. Schon als Säugling binden wir uns an die Eltern, die uns versorgen und schützen. Ob es aber gelingt, eine sichere Bindung zu entwickeln, hängt von der Qualität der Erfahrungen mit Mutter und Vater ab. Und davon hängen wiederum unsere Erwartungen über die Reaktionen anderer Menschen ab, wenn wir deren Unterstützung brauchen. Wie die Forschungsergebnisse zeigen, führen positive Erfahrungen mit beiden Eltern zur Bereitschaft, verläßliche, vertrauensvolle Beziehungen einzugehen, die auf Gegenseitigkeit beruhen. Bereits in den ersten Lebensjahren wird das Fundament für Freundschaften, Partnerschaften und den rücksichtsvollen sozialen Umgang mit anderen gelegt. Der Bindungsprozeß und die Entstehung psychischer Sicherheit wird von seinen frühen Anfängen ebenso dargestellt wie der Einfluß von Bindungen bei Erwachsenen und im hohen Lebensalter.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Einleitung 19
Teil I Historische, biologische und bindungspsychologische
Grundlagen 27
Kapitel 1.1 Historische und evolutionsbiologische Wurzeln der
Bindungsforschung 29
1.1.1 Bindung und Bindungstheorie 29
1.1.2 Die kritische Rolle individueller Entwicklung in der
Psychologie 31
1.1.3 Die Bindungstheorie zwischen Psychoanalyse und
Entwicklungspsychologie 33
1.1.4 Bowlbys Lösung durch Ethologie und Steuerungssysteme
34
1.1.5 Die Bedeutung von Verhaltenssystemen 37
Kapitel 1.2 Psychobiologie der Bindung und Trennung:
Erkenntnisse aus der Erforschung sozial lebender Tiere . . . . 39
1.2.1 Physiologische Grundlagen 39
1.2.2 Prägung 40
1.2.3 Schutz durch Nähe 41
1.2.4 Trennung und Isolation 44
Kapitel 1.3 Psychische Sicherheit als Integration von Emotionen,
motivierten Intentionen und sprachlichen Interpretationen . . 48
1.3.1 Die Notwendigkeit kultureller Entwicklung 49
1.3.2 Die vertikale Integration des Gehirns 50
1.3.3 Die horizontale Integration des Gehirns 53
1.3.4 Bindungstheoretische Konsequenzen der physiologischen
Integration 54
Kapitel 1.4 Der entwickelte Geist 57
1.4.1 Die Organisation der Emotionen 58
1.4.2 Plastizität verinnerlichter Bindungserfahrungen 60
Kapitel 1.5 Grundzüge der Bindungstheorie 65
1.5.1 Entstehungsgeschichte der empirischen Bindungsforschung
65
1.5.2 Die Postulate der Bindungstheorie 67
1.5.3 Das Konzept Bindung 68
1.5.4 Bindung und Bindungsverhalten 69
1.5.5 Phasen der Entwicklung einer Bindung 73
1.5.6 Die systemisch-biologische Sichtweise der Bindungstheorie:
Organisation des Verhaltens, Denkens und
Fühlens im Dienst der Arterhaltung 76
1.5.7 Internale Arbeitsmodelle 79
Kapitel 1.6 Längsschnittliche Bindungsforschung 80
1.6.1 Die ethologisch beobachtenden Untersuchungen von
Mary D. Ainsworth in Uganda und in Baltimore, USA . . . 81
1.6.2 Das Berkeley Social Development Project von Mary
Main und ihrer Forschungsgruppe in der Bay Area,
Berkeley, Kalifornien 84
1.6.3 Die Längsschnittuntersuchungen von Alan Sroufe, Byron
Egeland, Martha Farrell Erickson und ihrer Forschungsgruppe
in Minneapolis, Minnesota, USA 86
1.6.4 Die Bielefelder und Regensburger Langzeituntersuchungen
sowie kürzere Längsschnittstudien in
Regensburg 87
1.6.4.1 Das Vorkommen kritischer Lebensereignisse 89
Inhalt
Teil II Bindungsforschung im Säuglingsalter 99
Kapitel II.1 Der soziale Säugling 101
II. 1.1 Die Interaktionsbereitschaft des Säuglings und die
dyadische Organisation seiner Kommunikationsfähigkeit
102
II. 1.2 Die Entwicklung von Bindung und gemeinsamer
Aufmerksamkeit aus der InterSubjektivität im ersten Jahr 104
II. 1.3 Die Individualität des Neugeborenen und Einflüsse
auf seine frühe soziale Interaktionsbereitschaft 111
Kapitel 11.2 Mütterliche Feinfühligkeit, Kooperationsbereitschaft und
Annahme des Kindes: Die frühe externe Regulation des
Säuglings 114
11.2.1 Mütterliche Feinfühligkeit, Kooperationsbereitschaft
und Akzeptanz im Umgang mit den kindlichen
Bindungs- und Explorationsbedürfnissen 116
11.2.2 Unterschiede im Verhalten der Säuglinge im Zusammenhang
mit Unterschieden im mütterlichen Verhalten 123
11.2.3 Sprachliche Kennzeichen mütterlicher Feinfühligkeit:
Mütterlicher Sprechstil und die kommunikative
Kompetenz des Säuglings im ersten Lebensjahr 126
11.2.4 Warum ist mütterliche Feinfühligkeit so bedeutsam für
das Kind? 129
11.2.5 Kritische Punkte bei der Interpretation von Untersuchungen,
die das Konzept der Feinfühligkeit
verwenden 130
Kapitel 11.3 Bindungsqualitäten am Ende des ersten Lebensjahres:
Die Nutzung der Mutter als "Sicherheitsbasis" - ein Indikator
für die Bindungsqualität zur Mutter 132
11.3.1 Die Fremde Situation als standardisiertes Verfahren zur
Klassifizierung von Bindungsverhaltensmustern 133
11.3.2 Sichere und unsichere, aber organisierte Bindungsqualitäten
136
11.3.3 Desorganisation und Desorientierung in den Bindungsstrategien.
Ihre Erscheinungsformen, physiologischen
Korrelate und ihre klinische Bedeutung : . . . . 153
Inhalt
Kapitel 11.4 Entstehungsbedingungen und Implikationen von Bindungssicherheit
im ersten Lebensjahr: mütterliche Feinfühligkeit,
Individualität des Kindes und frühe soziale Kompetenz . . . . 161
11.4.1 Mütterliche Feinfühligkeit im ersten Jahr als
Wegbereiterin späterer Bindungssicherheit 162
11.4.2 Bindung und die Individualität des Kindes 169
11.4.3 Bindungssicherheit und frühe soziale Kompetenz 172
II.4.3.1 Bindungssicherheit und frühe Qualität des Miteinander
im Spiel mit Mutter und Vater 174
Kapitel 11.5 Zusammenfassung 180
Teil III Bindung und Exploration im Kleinkindalter und die
Rolle des Vaters als zweite Bindungsperson:
Quellen der Sicherheit beim Explorieren 185
Kapitel III.1 Neue körperliche und geistige Errungenschaften:
das beginnende Verständnis für Sprache, Zeit, Gefühle
und die Absichten anderer 189
III.l.l Das neue Selbst 189
III. 1.2 Das neue Werkzeug Sprache 190
III. 1.3 Die Vorstellung von Zeit 191
III. 1.4 Die Absichten anderer erkennen 192
III. 1.5 Die Integration der neuen geistigen Fähigkeiten in die
Bindungsentwicklung 193
Kapitel III.2 Das Streben nach Tüchtigkeit ("mastery drive") und sichere
Exploration beim Zweijährigen: Einflüsse aus frühen
Beziehungserfahrungen 194
111.2.1 Das Streben nach Tüchtigkeit oder die Motivation, etwas
meistern zu wollen (mastery drive), im Kleinkindalter . . . 194
111.2.2 Tüchtigkeitsstreben und individuelle Eigenarten 196
111.2.3 Das Tüchtigkeitsstreben und frühere Interaktionserfahrungen
mit den Eltern 198
111.2.4 Tüchtigkeitsstreben, Explorationsgüte und Bindungssicherheit
199
Inhalt
Kapitel III.3 Mütterliche Kooperation mit dem Zweijährigen im Alltag
und im Spiel als Investition in die soziale und geistige
Entwicklung des Kindes 202
111.3.1 Mütterliche Kooperation im Alltag als Vorbild in Partnerschaftlichkeit
für das Kleinkind: Das Einüben sozialer
Umgangsformen 202
111.3.2 Gelingendes Zusammenspiel von Mutter und Kind:
ein "Motor" für geistige Leistungen des Kindes 205
111.3.3 Zwei Seiten mütterlicher Feinfühligkeit: mütterliche Feinfühligkeit
gegenüber den Bindungssignalen ihres Kindes
und mütterliche feinfühlig herausfordernde Unterstützung
der Explorationswünsche ihres Kindes 208
111.3.4 Spielfeinfühligkeit: Eine Meßskala für feinfühlig herausforderndes
Interaktionsverhalten erwachsener Spielpartner
im Zusammenspiel mit dem Zweijährigen 209
111.3.5 Mütterliche Feinfühligkeit auf Bindungssignale des
Kindes und mütterliche Spielfeinfühligkeit: zwei unterschiedliche
längsschnittliche Vernetzungen in der Mutter-
Kind-Beziehung 212
111.3.6 Neue Messungen der Bindungsqualität mit 2 und
3 Jahren und ihre Probleme 214
Kapitel IM.4 Väter als Bindungspersonen, Helfer beim Explorieren und
Herausforderer 217
111.4.1 Der Vater als Bindungsperson 218
111.4.2 Die Spielbeziehung zum Vater: Der Vater als Helfer beim
Explorieren und einflußreicher Herausforderer 223
111.4.2.1 Die Spielfeinfühligkeit des Vaters mit seinem Zweijährigen
und ihr Umgang mit den gegenseitigen Anforderungen und
Wünschen 224
111.4.2.2 Vorboten und Stabilität väterlicher Spielfeinfühligkeit
und Einflüsse auf die Väterlichkeit 227
111.4.3 Frühe väterliche feinfühlige Unterstützung der
kindlichen Exploration und ihr Einfluß auf die weitere
Entwicklung des Kindes 231
111.4.3.1 Bindung 232
111.4.3.2 Soziale Kompetenz, Freundschaft und Partnerschaft 234
111.4.3.3 Sicherheit der Exploration 237
10 Inhalt
Kapitel III.5 Das Kleinkind und seine Eltern, neue Beziehungen und
psychische Sicherheit 240
III.5.1 Zwei unterschiedliche Bindungsbeziehungen innerhalb
der Gemeinschaft der Familie 240
II.5.2 Der Aufbau neuer Beziehungen außerhalb der Familie . . . 245
III.5.2.1 Trennungsleid und sanfte Übergänge 246
III.5.3 Zusammenschau: Bindungssicherheit und Sicherheit beim
Explorieren: Eine Erweiterung des Konzeptes Bindungssicherheit
zum Konzept der psychischen Sicherheit 249
Teil IV Bindungsqualität im Vorschulalter und die
Internalisierung von Beziehungserfahrungen 253
Kapitel IV.l Das Vorschulalter: Die Erweiterung des geistigen und
sozialen Horizontes 257
Kapitel IV.2 Unterschiedliche Entwicklungen im Umgang mit
negativen Gefühlen und Herausforderungen 262
IV.2.1 Der adaptive, konstruktive Umgang mit negativen
Gefühlen 262
IV.2.2 Mütterliche Unterstützung zu Hause und die Art des
Umgangs dreijähriger Kinder mit Überforderung im
Labor 265
IV.2.2.1 Beobachtungen von Mutter und Kind zu Hause 265
I V . 2 . 2 . 2 Der Umgang der K i n d e r m i t Überforderungen im L a b o r .... 2 6 7
Kapitel IV.3 Unterschiedliche Entwicklungen im Umgang mit sozialen
Anforderungen 272
IV.3.1 Bindungseinflüsse auf Gefühle und Verhalten von Dreijährigen
in einem Wettbewerbsspiel 272
IV.3.2 Das Verhalten viereinhalbjähriger Kinder im Kindergarten
im Spiegel ihrer frühen Bindungsqualitäten zu
den Eltern 276
IV.3.2.1 Konzentration und Güte des Spiels 278
IV.3.2.2 Umgang mit Konflikten 280
IV. 3.2.3 Problematische Verhaltensweisen und Verhaltens auf -
fälligkeiten 281
Inhalt 11
IV.3.2.4 Unterstellungen feindseliger Absichten 282
IV.3.2.5 Gesamtkompetenz im Kindergarten und Elternbindung . . . . 287
IV3.2.6 Persönlichkeitsmerkmale der Kindergartenkinder 289
Kapitel IV.4 Die Messung von Bindungsqualitäten im Vorschulalter 292
IV.4.1 Die psychologische Qualität von Bindungssicherheit im
Vorschulalter 292
IV.4.2 Methoden zur standardisierten Erfassung von Bindungsqualität
bei Zwei- bis Fünfjährigen 294
IV.4.2.1 Bindungsgeschichten als Spiegel des Internalen Modells
von Bindung 294
IV.4.2.2 Bindungsverhaltensmuster von Vorschulkindern in
standardisierten Trennungssituationen 296
IV.4.2.3 Ein Merkmalskatalog für Bindungssicherheit im Vorschulalter:
Das Attachment-Q-Sort-Verfahren und Überlegungen
zur Wahl eines Verfahrens 297
Kapitel IV.5 Zusammenfassung 299
Teil V Bindung zu Beginn des Schulalters 301
Kapitel V.l Das Erkennen der eigenen Welt oder Der Kreislauf der
Erkenntnis 303
Kapitel V.2 Erkenntnis und Sprache in Bindungsbeziehungen 308
Kapitel V.3 Anfänge der Erfassung von Bindungsverhalten und
Bindungsrepräsentation bei Sechsjährigen -
die bahnbrechenden Untersuchungen aus Berkeley 311
Kapitel V.4 Bindung mit 6 Jahren: Beschreibung und längsschnittliche
Vergleiche 317
V.4.1 Bindungsverhaltensmuster von sechsjährigen Kindern . . . 317
V.4.2 Vergleiche mit den Bindungsverhaltensmustern derselben
Kinder in der Fremden Situation mit einem Jahr 320
V.4.3 Vergleiche mit dem Verhalten der Kinder im
Kindergarten 322
12 Inhalt
VA .4 Vergleiche zum interaktiven Verhalten der Mütter in
anderen Situationen und zu anderen Zeitpunkten 324
V.4.5 Schwierigkeiten bei der Bewertung von Bindungsverhaltensweisen
bei Sechsjährigen 325
Kapitel V.5 Bindungsrepräsentationen im Alter von 6 Jahren in
symbolischen Darstellungen 328
V.5.1 Familienzeichnungen der Kinder 328
V.5.2 Der Trennungsangst-Test als Weg zur Erfassung der
Bindungsrepräsentation mit 6 Jahren: Vom Umgang mit
Bindungsgefühlen 333
V.5.2.1 Das Verhalten, die geäußerten Gefühle und die Lösungsvorschläge
bindungssicherer und-unsicherer Kinder 338
V.5.2.2 Diskurs über Bindungsthemen und "konstruktive internale
Kohärenz" 345
Kapitel V.6 Schlußfolgerungen: Bindungssicherheit zu Beginn des
Schulalters 353
Teil VI Bindung in der mittleren Kindheit 357
Kapitel VI.1 Initiative, Wertsinn und Formwille:
Eine historische Ableitung 359
VI. 1.1 Eriksons Entwicklungsaufgabe für die mittlere Kindheit:
Der "Wertsinn" - lernen, wofür es sich lohnt, sich anzustrengen
359
VI. 1.2 Karl und Charlotte Bühlers Vorstellung vom Formwillen
des Kindes 362
Kapitel VI.2 Elternbeziehungen und der Umgang mit Entwicklungsaufgaben
364
VI.2.1 Soziale Kompetenz, Umgang mit Freunden und
Elternbindung 369
VI. 2.1.1 Die umfangreichen Ergebnisse der Minnesota- Untersuchung
zu den Quellen sozialer Kompetenz 369
VI. 2.1.2 Soziale Kompetenz und Elternbindung in anderen
Untersuchungen 373 ..
Details
VerfasserInnenangabe: Karin Grossmann ; Klaus E. Grossmann
Jahr: 2008
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HEK
ISBN: 3-608-94097-9
2. ISBN: 978-3-608-94097-8
Beschreibung: 4. Aufl. , 672 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [613] - 657
Mediengruppe: Buch