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Finanzkapital und Finanzsysteme
"Das Finanzkapital" von Rudolf Hilferding
VerfasserIn: Greitens, Jan
Verfasserangabe: Jan Greitens
Jahr: 2012
Verlag: Marburg, Metropolis-Verl.
Mediengruppe: Buch
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Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.VS Grei / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
 
Verlagstext:
Durch die andauernde Finanzkrise seit dem Jahr 2008 hat die Kritik am Finanzkapital und an der "Macht der Banken" deutlich zugenommen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem Finanzsystem und der "Realwirtschaft" wieder neu.
Rudolf Hilferdings 1910 veröffentlichte Schrift "Das Finanzkapital" ist der Ausgangspunkt der wissenschaftlichen Analyse der "Macht der Banken" im deutschsprachigen Raum. Wegen der bis heute großen Bedeutung und Wirkung dieser Arbeit ermöglicht das Verständnis von Hilferdings Werk auch unsere gegenwärtigen Vorstellungen hierzu besser zu begreifen.
Um dies zu erreichen wird Hilferdings Schrift in dieser Arbeit nicht nur in seiner theoretischen Argumentation nachvollzogen und bewertet, sondern sie wird in seinen wirtschaftsgeschichtlichen, theoriegeschichtlichen und biographischen Zusammenhang gestellt. Dadurch entsteht ein umfänglicher Blick auf diesen Klassiker der Nationalökonomie.
Stimmen zum Buch:
"[...] Alles in allem ist Jan Greitens' Monografie über ein großes Werk eines bedeutenden Manns eine beachtliche Leistung, ausgewogen in Darstellung und Argumentation, reich an Material und Bezügen, auf die hier nur beispielhaft hingewiesen werden konnte. Der Autor sieht die heutige Bedeutung des "Finanzkapital" nicht in einer direkten Anwendbarkeit auf die Situation zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wie vielleicht die gegenwärtige globale Wirtschaftskrise, die ja eine Krise des "Finanzmarktkapitalismus" ist, suggerieren könnte. Aus den konkreten Umständen ihrer Zeit herausgehoben, bieten Hilferdings Analysen zur Entwicklung des kapitalistischen Wirtschaftssystems produktive."
Quelle: Günther Chaloupek, Archiv für Sozialgeschichte
 
/ AUS DEM INHALT: / / / 1Einleitung 17
1.1 Methodische Anmerkungen 19
1.2 Der Aufbau des "Finanzkapitals" 20
1.3 Literaturüberblick 21
2Rationale Rekonstruktion 25
2.1 Bewusste und anarchische Organisation der Gesellschaft 25
2.2 Das Geld 27
2.2.1 Die Notwendigkeit des Geldes 28
2.2.2 Die Zirkulation 30
2.2.3 Das Zirkulationsminimum 32
2.2.4 Die Quantitätstheorie 33
2.2.5 Die Rolle des Staates 36
2.2.6 Das Kreditgeld 37
2.2.7 Die Geldkomponenten 39
2.2.8 Die spätere Erweiterung der Geldtheorie 40
2.2.9 Die Dominanz des Kreditgeldes 44
2.2.10 Fazit zur Geldtheorie 45
2.3 Der Kredit 46
2.3.1 Die Freisetzung von Geldkapital 46
2.3.2 Der Zirkulationskredit 49
2.3.3 Der Kapitalkredit 52
2.3.4 Die Bedeutung des Kapitalkredits 54
2.3.5 Fazit zur Kredittheorie 55
2.4 Der Zins 56
2.5 Die ökonomische Bedeutung der Aktiengesellschaft 58
2.5.1 Die Aktiengesellschaft 58
2.5.2 Das fiktive Kapital 61
2.5.3 Der Gründergewinn 66
2.5.4 Fazit zur Aktiengesellschaft 73
12 Inhaltsverzeichnis
2.6 Die Börse 73
2.6.1 Die Effektenbörse 73
2.6.2 Die Spekulation 75
2.6.3 Die Börsengeschäfte 77
2.6.4 Die Funktion der Börse 78
2.6.5 Fazit zur Börse 79
2.7 Die Banken 80
2.7.1 Das Einlagengeschäft 80
2.7.2 Das Kreditgeschäft der Banken 80
2.7.3 Das Emissionsgeschäft 81
2.7.4 Das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital 82
2.7.5 Bankkapital und Bankgewinn 85
2.7.6 Fazit zu den Banken 88
2.8 Finanzsysteme 89
2.8.1 Bestimmungen des Begriffs "Finanzsystem" 89
2.8.2 Hilferdings Verständnis von Finanzsystementwicklung 91
2.9 Die Kartelle 98
2.9.1 Die Aktiengesellschaft als Instrument der
Eigentumskonzentration 98
2.9.2 Der Ausgleich der Profitraten 100
2.9.3 Der Monopolpreis 106
2.9.4 Die Formen der Vereinigungen 109
2.9.5 Der Bedeutungsverlust des Handels 110
2.9.6 Die Entwicklung der Kartelle zum Generalkartell 112
2.9.7 Die Konzentration bei den Banken 115
2.9.8 Fazit zur Kartelltheorie 118
2.10 Die Macht der Banken 120
2.10.1 Das Geld der Banken 120
2.10.2 Die sinkende Profitrate und der Zins 122
2.10.3 Die Ausübung von Eigentumsrechten 123
2.10.4 Die Besetzung der Aufsichtsräte 123
2.10.5 Die Abschöpfung des Gründergewinns 124
2.10.6 Die Bedeutung der Konzentration 125
2.10.7 Die Kreditbeziehung als Mittel der Beherrschung 126
2.10.8 Das Herrschaftsstreben der Banken 129
2.10.9 Die Liquidität des Geldkapitals 131
2.10.10 Das Finanzkapital 134
2.10.11 Das Verhältnis vom Finanzkapital zum Staat 138
2.10.12 Die Personalunion der Kapitalmagnaten 139
2.10.13 Fazit zur Macht der Banken 140
Inhaltsverzeichnis 13
2.11 Die Konjunktur 141
2.11.1 Konjunktur-oder Zusammenbruchstheorie? 142
2.11.2 Der Kapitalismus als Voraussetzung von Krisen 143
2.11.3 Die Disproportionalitätskrise 144
2.11.4 Die Unterkonsumtion 148
2.11.5 Die finanziellen Verhältnisse im Konjunkturzyklus 149
2.11.6 Das Verhalten der Kartelle in der Krise 152
2.11.7 Fazit zur Konjunkturtheorie 156
2.12 Der Imperialismus 159
2.12.1 Der Schutzzoll 159
2.12.2 Der Kapitalexport 162
2.12.3 Der Imperialismus 165
2.12.4 Fazit zur Imperialismustheorie 167
2.13 Die politischen Konsequenzen 169
2.14 Gesamtbetrachtung der Theorie des "Finanzkapitals" 171
2.14.1 Zusammenfassende Bemerkungen 171
2.14.2 Das Finanzkapital als Übergangsphänomen? 173
2.14.3 Hilferdings Vorstellungen vom Sozialismus 174
2.14.4 Der tendenzielle Fall der Profitrate 175
2.14.5 Eine Verschwörungstheorie? 179
2.14.6 Der Prozess der Finanzkapitalbildung 181
3Historische Rekonstruktion 187
3.1 Das historische Umfeld 187
3.1.1 Das Finanzsystem 190
3.1.2 Die Kartelle 212
3.1.3 Der Imperialismus 220
3.1.4 Exkurs über Österreich 222
3.2 Biographische Hinweise zu Rudolf Hilferding 223
3.2.1 Die Zeit in Wien 223
3.2.2 Die Berliner Zeit bis 1914 231
3.2.3 Kriegszeit und Revolution 235
3.2.4 Der Organisierte Kapitalismus 241
3.2.5 SPD-Politiker in der Weimarer Republik 247
3.2.6 Emigration 270
3.2.7 Fazit zur Biographie 275
14 Inhaltsverzeichnis
3.3 Theoriegeschichtliche Einordnung des "Finanzkapitals" 278
3.3.1 Der Begriff "Finanzkapital" 281
3.3.2 Quantitative Auswertung der Quellenangaben von
Hilferding 286
3.3.3 Hilferdings Marx-Rezeption 288
3.3.4 Weitere Sozialisten 358
3.3.5 Sozialistische Literatur 364
3.3.6 Der Risikobegriff 366
3.3.7 John AHobsons "Evolution o f Modern Capitalism" 369
3.3.8 Ferdinand Tönnies' "Gemeinschaft und Gesellschaft" 376
3.3.9 Diskussionen über das Geld 379
3.3.10 Diskussionen über die Banken 382
3.3.11 Diskussionen über Kartelle 392
3.3.12 Diskussionen über den Imperialismus 399
3.3.13 Diskussionen in den USA 401
3.4 Gesamtbetrachtung der historischen Einordnung des
"Finanzkapitals" ! 406
4Rezeptionsgeschichte des "Finanzkapitals" 409
4.1 Wladimir ILenin 409
4.2 Joseph Schumpeter und die Österreicher 411
4.3 Antisemiten und Nationalsozialisten 412
4.4 Die offizielle Rezeption in der DDR 417
4.5 Die Neomarxisten 420
4.6 Weitere Rezeptionen 422
4.6.1 Organisierter Kapitalismus 422
4.6.2 SPD 422
4.6.3 Macht der Banken 423
4.6.4 Globalisierungskritik 424
4.6.5 Finanzialisierung 425
4.6.6 Derivative Capitalism 426
5Ansätze zu einer Aktualisierung 429
6Schlussbemerkung 437
Inhaltsverzeichnis 15
Anhang 439
A.l Deutschsprachige Auflagen von "Das Finanzkapital" 439
A.2 Inhaltsverzeichnis von "Das Finanzkapital" in der verwendeten
Auflage 443
A.3 Verzeichnis der in "Das Finanzkapital" von Hilferding
ausgewiesenen Literatur 445
A.4 Nachweis der
 
 
Details
VerfasserIn: Greitens, Jan
VerfasserInnenangabe: Jan Greitens
Jahr: 2012
Verlag: Marburg, Metropolis-Verl.
Systematik: GW.VS
ISBN: 978-3-89518-908-1
2. ISBN: 3-89518-908-1
Beschreibung: 513 S. : Ill.
Sprache: ger
Fußnote: Teilw. zugl.: Frankfurt am Main, Univ., Diss., 2011
Mediengruppe: Buch