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4 von 37
Interkulturelle Psychologie
Verstehen und Handeln in internationalen Kontexten
VerfasserIn: Thomas, Alexander
Verfasserangabe: Alexander Thomas
Jahr: 2016
Verlag: Göttingen, hogrefe
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GS.BMS Thom / College 3a - Gesellschaft, Politik Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HS Thom / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 09.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Internationale Projekte, berufliche Auslandsaufenthalte, Betreuung und Beratung von Migranten: In vielen Bereichen ist es wichtig, angemessen mit Menschen aus einem anderen Kulturkreis umzugehen. Um diese Herausforderung erfolgreich zu meistern, sind interkulturelles Verständnis und interkulturelle Handlungskompetenz erforderlich. Die Interkulturelle Psychologie liefert hierfür grundlegendes Wissen, auf dessen Basis Handlungsstrategien abgeleitet werden können.Dieses Buch beleuchtet auf der Grundlage von psychologischen Theorien und Forschungsergebnissen die psychischen Prozesse, die beim Aufeinandertreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen beteiligt sind: Wie entstehen Selbst- und Fremdbild? Wie entwickeln sich Fremdverstehen und interkulturelles Lernen? Welche Aspekte der interpersonalen Interaktion, wie soziale Vergleiche, Gerechtigkeit, Macht und soziale Netzwerke beeinflussen das Verhalten? Anhand von Fallbeispielen werden typische interkulturelle Begegnungssituationen geschildert und analysiert. Weitere Kapitel thematisieren, wie interkulturelle Handlungskompetenz entsteht, und zeigen Möglichkeiten auf, diese anhand von interkulturellen Trainings zu fördern. Das Buch stellt auf Basis psychologischer Grundlagen dar, wie sich interkulturelles Verständnis und Handeln entwickeln und bietet Ansätze zur Entwicklung von Handlungsstrategien.
 
AUS DEM INHALT
 
1 Einführung: Kultur und interkulturelle Interaktion 11
1.1 Zwei Beispiele 11
1.2 Kultur als bedeutungshaltiges und sinnstiftendes
Orientierungssystem 17
1.3 Interkulturelles Verstehen 19
1.4 Interpersonale Begegnung als interkulturelles Handeln 22
1.5 Interkulturelle Handlungskompetenz 24
1.6 Kulturstandards 30
1.6.1 Vielschichtigkeit und Ordnung in kulturellen
Überschneidungssituationen 30
1.6.2 Entwicklung und Benennung von universell gültigen
Kulturdimensionen 31
1.6.3 Beschreibung und Definition des Kulturstandardkonzepts .34
1.6.4 Gewinnung und Benennung von Kulturstandards 36
1.6.5 Handlungswirksamkeit von Kulturstandards 38
1.6.6 Fallbeispiel: Standortwahl in den USA 41
2 Interkulturelles Handeln und psychologische Prozesse 45
3 Entwicklung des Selbstbildes, des Fremdbildes
und des vermuteten Fremdbildes 59
3.1 Soziale Wahrnehmung 60
3.2 Fallbeispiel: Vorbereitung wissenschaftlicher deutsch-
französischer Symposien 63
3.2.1 Die kulturell kritische Interaktionssituation:
Erstes Arbeitsgruppentreffen in Paris 63
3.2.2 Fallanalyse aus Sicht des deutschen Teilnehmers
Herrn Schulte 66
3.2.3 Fallanalyse aus Sicht der französischen Teilnehmer 70
3.2.4 Fallanalyse aus psychologischer Perspektive 73
3.2.5 Handlungsrelevante Schlussfolgerungen 76
3.3 Eindrucksbildung und Attribution 78
3.3.1 Eindrucksbildung 79
3.3.2 Attribution 81
3.3.3 Fundamentaler Attributionsfehler 83 / Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form vervielfältigt
und an Dritte weitergegeben werdenAus AThomas: Interkulturelle Psychologie (9783840926600) / 3.4 Soziale Orientierung: Stereotype, Vorurteile, Stigmatisierung,
Diskriminierung 86
3.5 Theorie der sozialen Identität 90
3.6 Schemata-basierte Informationsverarbeitung 93
3.7 Reaktionen auf interpersonale Interaktionen 97
3.7.1 Theorie der kognizierten Kontrolle 97
3.7.2 Theorie der gelernten Hilflosigkeit 102
3.7.3 Theorie der psychologischen Reaktanz 103
3.8 Theorie des überlegten Handelns 106
3.9 Selbstwahrnehmung 108
3.10 Selbstdarstellung und Impression Management 110
4 Entwicklung des Fremdverstehens 116
4.1 Fallbeispiele zum interkulturellen Verstehen 116
4.1.1 Die Errichtung einer Fertigungshalle in Thailand 116
4.1.2 Der indonesische Handwerker 120
4.2 Probleme und Möglichkeiten des interkulturellen Verstehens 123
4.3 Interkulturelle Lernmotivation 127
4.4 Interkulturelles Lernen und Lernstrategien 130
4.4.1 Definition interkulturellen Lernens 130
4.4.2 Möglichkeiten interkulturellen Lernens 131
4.4.3 Lernstrategien 136
4.4.4 Soziales Lernen im Kontext interkulturellen Lernens 137
4.4.5 Interkulturelles Lernen im individuellen Lebenslauf 140
4.5 Perspektivenübernahme 141
4.5.1 Fallbeispiel: Die Unterschlagung 142
4.5.2 Formen und Bedeutung von Perspektivenübernahme 143
4.6 Gemeinsame Wissenskonstruktion 145
5 Entwicklung und Wirkungen interpersonaler
Interaktionsprozesse in interkulturellen Kontexten 148
5.1 Grundlegende Prozesse sozialer Interaktion 148
5.1.1 Kontingenzstrukturen sozialer Interaktion 148
5.1.2 Verbale und nonverbale Kommunikation 152
5.1.3 Fallbeispiel: Die Vortragseröffnung 155
5.1.4 Fallbeispiel: Erfolglose Verhandlungen 159
5.2 Sozialer Vergleich 161
5.2.1 Theorie der sozialen Vergleichsprozesse 161
5.2.2 Fallbeispiel: Konfliktbearbeitung 166
5.3 Gerechtigkeit 172
5.3.1 Entwicklung von Gerechtigkeitsvorstellungen und
die Prinzipien distributiver Gerechtigkeit 172 / Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form vervielfältigt
und an Dritte weitergegeben werdenAus AThomas: Interkulturelle Psychologie (9783840926600) / 5.3.2 Prozedurale Gerechtigkeit 174
5.3.3 Fallbeispiel: Arbeiten im Projektteam 176
5.3.4 Fallbeispiel: Die Handouts 178
5.3.5 Handlungsrelevante Schlussfolgerungen 181
5.4 Soziale Interdependenz 182
5.4.1 Psychodynamische Aspekte des Interdependenzprozesses 182
5.4.2 Strukturmerkmale der Interdependenz 183
5.4.3 Fallbeispiel: Der Produktionsstopp 184
5.4.4 Fallbeispiel: Ein neuer Auftrag 186
5.4.5 Konsequenzen aus den Fallbeispielen
aus Sicht sozialer Interdependenz 188
5.5 Macht und soziale Dominanz 191
5.5.1 Theoretische Konzepte zum Thema Macht 192
5.5.2 Fallbeispiel: Die verworfene Entscheidung 197
5.5.3 Fallbeispiel: Die Konferenz 199
5.5.4 Theorie der sozialen Dominanz 200
5.5.5 Kulturvergleichende Forschungen zur Machtthematik
und sozialen Dominanz 201
5.6 Soziale Netzwerke 206
5.6.1 Individualismus versus Kollektivismus 206
5.6.2 Fallbeispiel: Schuldentilgung 210
5.6.3 Fallbeispiel: Deutsch-chinesische Freundschaft 212
5.6.4 Fallbeispiel: Die Unterschlagung 215
5.6.5 Konsequenzen für Expatriates in Bezug auf soziale
Netzwerkbildung 218
5.7 Personale und soziale Konflikte 219
5.7.1 Konfliktpotenzial im Kontext interkulturellen Handelns 220
5.7.2 Fallbeispiel: Das deutsch-chinesische Verhandlungs-
problem 222
5.7.3 Konfliktmanagement 227
5.8 Soziale Minoritäten 229
5.8.1 Position von Minoritäten und sozialer Einfluss 230
5.8.2 Einfluss von Minoritäten und Kreativität 232
5.8.3 Konsequenzen für Expatriates 232
6 Stress und Stressbewältigung im Kontext interkulturellen
Handelns 234
6.1 Stress als Folge interkulturellen Handelns 234
6.2 Fallbeispiele im Kontext interkulturell bedingten Stresses 239
6.2.1 Fallbeispiel Türkei: Der Termin 239
6.2.2 Fallbeispiel Russland: Das Firmenfest 240
6.2.3 Fallbeispiel Indien: Verkaufsstatistik 241
6.2.4 Fallbeispiel Argentinien: Das Vorgespräch 242 / Dieses Dokument ist nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt und darf in keiner Form vervielfältigt
und an Dritte weitergegeben werdenAus AThomas: Interkulturelle Psychologie (9783840926600) / 6.2.5 Fallbeispiel Indien: Delegieren 243
6.2.6 Konsequenzen aus den Fallbeispielen 244
6.3 Copingstrategien 244
6.3.1 Kognitiv-transaktionale Bewältigungsstrategie 246
6.3.2 Stressbewältigung durch soziale Vergleiche 247
6.3.3 Theorie der primären und sekundären Kontrolle 248
6.3.4 Belastungsreduktion durch soziale Unterstützung 248
6.3.5 Erkenntnisstand zu Copingstrategien 249
7 Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz 255
7.1 Arten interkultureller Handlungskompetenz 255
7.2 Fallbeispiel: Eventplanung 258
7.3 Aufbau interkultureller Handlungskompetenz 261
7.4 Lernschritte bei der Entwicklung interkultureller Handlungskompetenz .262
7.4.1 Personal- und Umweltfaktoren 262
7.4.2 Interkulturelle Konfrontation 263
7.4.3 Interkulturelle Erfahrungsbildung 264
7.4.4 Interkulturelles Lernen 264
7.4.5 Interkulturelles Verstehen (Bilanzierung) 265
7.4.6 Interkulturelle Kompetenz 266
8 Interkulturelle Trainings 269
8.1 Konzepte und Methoden interkultureller Trainings 270
8.1.1 Informationsorientierte Trainings 271
8.1.2 Kulturorientierte Trainings 272
8.1.3 Interaktionsorientierte Trainings 272
8.1.4 Verstehensorientierte Trainings 273
8.2 Beispiel für ein Trainingsmodul 275
8.3 Weitere Inhalte interkultureller Trainings 279
8.4 Einsatz von interkulturellen Trainings 282
8.5 Interkulturelle Expertise 284
9 Interkulturelle Psychologie in der Praxis 286
9.1 Praxisfelder 287
9.2 Aneignung von interkultureller Kompetenz 290
Nachwort 295
Weiterführende Literatur 296
Literatur 300
Details
VerfasserIn: Thomas, Alexander
VerfasserInnenangabe: Alexander Thomas
Jahr: 2016
Verlag: Göttingen, hogrefe
Systematik: PI.HS, GS.BMS
ISBN: 3-8017-2660-6
2. ISBN: 978-3-8017-2660-7
Beschreibung: 1. Auflage, 308 Seiten : Diagramme
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 296-308
Mediengruppe: Buch