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4 von 8
Grenzen achten
Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen ; ein Handbuch für die Praxis
Verfasserangabe: Ursula Enders (Hg.)
Jahr: 2012
Verlag: Köln, Kiepenheuer & Witsch
Reihe: KiWi; 1230
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Sichere Orte für Mädchen und Jungen. Die Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen oder in der Odenwaldschule haben es gezeigt: Der Haupttatort sexualisierter Gewalt ist nicht die Familie. Mehr als 60 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen werden im außerfamiliären Nahbereich von Trainern, Babysittern, Lehrern, Gruppenleitern oder Jugendlichen aus der Nachbarschaft sexuell ausgebeutet. Dieses Buch hilft Müttern und Vätern, Pädagoginnen und Pädagogen, sexuelle Gewalt und Missbrauch zu erkennen, besonnen zu reagieren und vor allem den betroffenen Kindern und Jugendlichen eine zweite Traumatisierung zu ersparen. Dargestellt wer den die Strategien der Täter und institutionelle Dynamiken, die Missbrauch begünstigen. "Grenzen achten" zeigt auf, wie Schulen, Kirchengemeinden, Sportvereine oder Jugendverbände sich vor Tätern in den eigenen Reihen schützen können. www.zartbitter.de
"Das Buch sollte in jeder Einrichtung und bei jedem Träger der Kinder- und Jugendhilfe als Handbuch vorhanden sein. Auch in den Bereichen Sport, Schule, Gesundheitswesen und ehrenamtlichen Handlungsfeldern sollte es als Standardwerk Verwendung finden. Es bietet klare, verständliche und sachlich fundierte Hinweise und Richtlinien für präventives Handeln und für klare Strukturen von Institutionen zum Thema sexueller Missbrauch und Grenzüberschreitungen. Für die Arbeit mit den unterschiedlichen Betroffenengruppen enthält es wertvolle Handlungsanweisungen und Reaktionsmöglichkeiten, so dass auch erfahrene Fachkräfte dieses Buch mit Gewinn lesen werden."
© socialnet.de  
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Vorwort 13
I. Wissen ist Macht 15
Wir sind nicht die einzigen 15
Fakten zum sexuellen Missbrauch in Institutionen
Dirk Bange/Ursula Enders
Zahlen, Daten, Fakten 18
Noch viele Jahre hatte ich das Bild vor Augen 28
Wenn Kinder Zeuge von sexuellem Missbrauch
werden - ein Fallbeispiel
Grenzverletzung, sexueller Übergriff oder sexueller
Missbrauch? 30
Ursula Enders/Yücel Kossatz
Psychische und körperliche Gewalt durch
Betreuungspersonen 50
Sadistische Formen sexualisierter Gewalt
im Kloster Ettal 52
Selbst ernannte "Kinderfreunde" 54
Sexueller Missbrauch durch pädosexuelle Täter
II. Das geplante Verbrechen 63
Die Strategien der Täter und Täterinnen 63
Vier-Faktoren-Modell nach David Finkelhor 65
Nicht verleumden, sondern Fehlverhalten
sachlich benennen! 68
Zur (Mit-)Täterschaft von Eltern 71
Die Auswahl der Opfer 75
Wahrnehmungsblockaden gegenüber Missbrauch
in den eigenen Reihen 84
Verführung, Alkohol, Missbrauch -
ein Fallbeispiel 95
Sexualisierte Gewalt in der beruflichen Ausbildung 109
Frederic Vobbe/Ursula Enders
Täterstrategien - ein Fallbeispiel aus der Praxis
von Zartbitter 113
Wenn die Kollegin missbraucht... 116
Strategien der Täterinnen
Anzeigepflicht schadet dem Kindeswohl 120
Verdacht oder Vermutung? 122
Zur Unterschiedlichkeit der Arbeitsaufträge von
Strafverfolgungsbehörden einerseits und Einrichtungen
der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens, Schulen,
Jugendverbänden und Vereinen andererseits
III. Ein Täter kommt niemals allein! 129
"Mistbeet für Täter" 129
Institutionelle Strukturen und konzeptionelle Mängel, die
Missbrauch begünstigen
Klar, diffus, autoritär oder verwahrtost? 147
Institutionelle Strukturen und fachliche Mängel, die den Schutz
vor sexuellen Übergriffen und Missbrauch vernachlässigen
Ursula Enders /Esther Romahn /llka Villier
Zur Mittäterschaft der Kirche 154
Das ist niemals witzig! 158
Gewaltrituale in Jugend- und Sportverbänden
Ursula Enders /Eckhard Pieper/Frederic Vobbe
Rechte von Mädchen und Jungen in Ferien- und
Trainingslagern 181
Ursachen sexualisierter Gewalt durch jugendliche
Täter 182
IV. Betroffene Mädchen und Jungen,
Mütter und Väter unterstützen 187
Sich als vertrauenswürdig erweisen 187
Das Gespräch mit dem Opfer
Ursula Enders/Ursula Reichling /Monika Wartenberg /Stephan Wittkampf
Ideale Vertrauenspersonen von Opfern 194
Sich nicht entmutigen lassen ... 195
Verhaltensauffälligkeiten betroffener Mädchen und Jungen
Sich selbst nicht vergessen! 198
Wenn Mütter und Väter erfahren, dass ihr Kind missbraucht wurde
"jetzt muss es endlich wieder gut sein!?" 205
Reaktionen von betroffenen Vätern
Ein Kind wurde sexuell missbraucht. Was kann ich tun? 208
Tipps für Mütter und Väter, Pädagoginnen und Pädagogen
Zwischen Charles Bronson und I-Aah 214
Wenn Jungen Opfer von Missbrauch in Institutionen werden
Thomas Schlingmann
V. Wenn die eigene Einrichtung zum Tatort wurde 219
"Traumatisierte Institutionen" 219
Wie Einrichtungen auf sexuelle Übergriffe und Missbrauch durch
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen reagieren
Institutionelle Dynamiken bei Missbrauch in den eigenen
Reihen 228
Was tun bei der Vermutung eines Missbrauchs? 243
Hilfen für alle Ebenen der Institution
Fachliche Standards bei sexualisierter Gewalt durch
Jugendliche 264
VI. Das ist kein Spiel! 267
Sexuelle Übergriffe unter Kindern
Doktorspiele oder sexuelle Übergriffe? 267
Regeln für "Doktorspiele" 270
Signale, bei denen Sie pädagogisch eingreifen
müssen! 284
Signale, bei denen Sie mit einer Beratungsstelle oder dem
Jugendamt kooperieren müssen! 285
Mobbing und sexuelle Übergriffe in einer
Kurklinik 287
Pädagogisches Vorgehen bei sexuellen Übergriffen
unter Kindern 290
Zum Umgang mit kindlicher Sexualität in
Institutionen 300
Aufklärungsbücher müssen die persönlichen Grenzen
der Kinder achten! 302
VII. Sichere Orte nirgendwo? 305
Fallbeispiele sexueller Ausbeutung in Institutionen
"Das darf doch nicht wahr sein!" 305
Sexueller Missbrauch durch den Rektor einer Grundschule
Dirk Bange/Ursula Enders/Stephan Wittkampf
Eine Schule stellt sich ihrer Verantwortung 311
Sexualisierte Gewalt durch Mitschüler
Ursula Enders/Eckhard Pieper
Einfach nur peinlich! 315
Sexuelle Übergriffe durch einen Seelsorger
VIII. Sichere Orte für Mädchen und Jungen 319
Schritt für Schritt 319
Wie Institutionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
schützen können
Wir achten Grenzen! 333
Institutionelle Absprachen und Dienstanweisungen zur Sicherung
eines grenzachtenden Umgangs im Schulalltag
Ursula Enders /Constanze Moths /Esther Romahn /llka Villier/Frederic
Vobbe
"Nein heißt NEIN!" und "Stopp heißt STOPP!" 340
Jedes Mädchen, jeder Junge hat das Recht, auf eine eigene Art
NEIN oder STOPP zu sagen!
SchönBlöd 344
Ein Bilderbuch über schöne und blöde Gefühle
Schlechte Gefühle gibt es nicht 349
Echt Klasse! 351
Interaktive Wanderausstellung für Grundschulen,
Pfarrgemeinden, Jugendzentren, Familienbildungsstätten
IX. Schutz vor sexualisierter Gewalt in den Medien 353
Einmal im Netz, immer im Netz 353
Cyber-Mobbing und sexualisierte Gewalt in den Medien durch
Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter aus Institutionen
Stopp Cyber-Mobbing! 361
"Ganz schön blöd!" 363
Zartbitter-Präventionstheater gegen Angstmache, Cyber-Mobbing
und sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Jungen im
Grundgschulalter
Fair ist cool! 366
Zartbitter-Präventionsworkshops gegen Mobbing, Angstmache
und sexuelle Übergriffe im Netz (für Mädchen und für Jungen der
Klassen 3-5)
dick it!2 369
Präventionstheater gegen Cyber-Mobbing und sexualisierte
Gewalt im Internet (Klasse 5-8)
Zartbitter-Materialien gegen sexuelle Übergriffe
in den Medien 371
Anhang 373
Zu schön, um wahr zu sein ... 373
Stellungnahme zur Studie des Kriminologischen
Forschungsinstituts Niedersachsen über das Ausmaß
sexuellen Missbrauchs
Literatur 388
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 398
Hilfreiche Adressen 402
Dank 404
Anmerkungen 406
 
 
 
Details
VerfasserInnenangabe: Ursula Enders (Hg.)
Jahr: 2012
Verlag: Köln, Kiepenheuer & Witsch
Systematik: PN.EM
ISBN: 978-3-462-04362-4
2. ISBN: 3-462-04362-5
Beschreibung: 1. Aufl., 408 S. : Ill.
Reihe: KiWi; 1230
Beteiligte Personen: Enders, Ursula
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturangaben
Mediengruppe: Buch