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Behavioral Finance
verhaltenswissenschaftliche Finanzmarktforschung im Lichte begrenzt rationaler Marktteilnehmer
Verfasserangabe: Rolf J. Daxhammer, Máté Facsar
Jahr: 2017
Verlag: Konstanz, UVK
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: GW.WF Daxh / College 6e - Wirtschaft Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / Seit über 50 Jahren dominiert die neoklassische Kapitalmarkttheorie unser Verständnis für die Abläufe an Finanzmärkten. Sie hat eine Vielzahl von Theorien und Konzepten (z.B. Portfoliotheorie, Capital Asset Pricing Model oder Value-at-Risk) hervorgebracht und basiert auf der Annahme eines streng rationalen Homo Oeconomicus. / / Das vorliegende Buch möchte Studierenden und Praktikern die Türe öffnen zu einer neu entstehenden, verhaltenswissenschaftlichen Sicht auf die Finanzmärkte in der ein realitätsnäherer Homo Oeconomicus Humanus an den Märkten agiert. Er setzt bei der Entscheidungsfindung begrenzt rationale Heuristiken ein und lässt sich von emotionalen Einflüssen lenken. / / Die Autoren schlagen zunächst den Bogen von der neoklassischen Sicht der Finanzmärkte zur Behavioral Finance. Anschließend werden spekulative Blasen, von der Tulpenmanie bis zur Subprime Hypothekenblase, als Anzeichen für begrenzte Rationalität an Finanzmärkten ausführlich vorgestellt. Danach stehen die Heuristiken bei Anlageentscheidungen an Wertpapiermärkten im Vordergrund. Die dadurch ausgelösten Verzerrungen werden entsprechend ihrer Risiko-/Renditeschädlichkeit im Rahmen des RRS-Index® eingeordnet. Abschließend werden Beispiele für die Anwendung der Behavioral-Finance-Erkenntnisse im Wealth Management und Corporate Governance diskutiert und es wird ein Blick auf aktuelle Entwicklungen der Neuro-Finance und Emotional Finance geworfen. In dieser Auflage neu hinzugekommen ist Financial Nudging, einer besonders vielversprechenden Anwendung von Behavioral Finance-Erkenntnissen /
 
AUS DEM INHALT: / Vorwort zur zweiten Auflage 5 / Vorwort zur ersten Auflage 5 / Einleitung 9 / Abschnitt I - Der Homo Oeconomicus im Zentrum der Neoklassik 19 / 1 Die neoklassische Kapitalmarkttheorie als Grundlage rationalen Verhaltens 19 / 1.1 Entwicklung der wirtschaftswissenschaftlichen Sichtweisen 20 / 1.2 Entscheidungstheorien und Konzepte der Neoklassik 26 / 1.2.1 Konzept des Homo Oeconomicus nach Adam Smith 26 / 1.2.2 Random Walk Theory nach Louis Bachelier 27 / 1.2.3 Erwartungsnutzentheorie von Morgenstern und von Neumann 32 / 1.2.4 Informationsverarbeitung nach Bayes 36 / 1.2.5 Effizienzmarkthypothese nach Eugene Fama 39 / Zusammenfassung 45 / 2 Grenzen der neoklassischen Kapitalmarkttheorie 47 / 2.1 Modelle der neoklassischen Kapitalmarkttheorie 47 / 2.1.1 Portfolio Selection Theory nach Harry Markowitz 47 / 2.1.2 Capital-Asset-Pricing-Modell nach William Sharpe 54 / 2.1.3 Arbitrage Pricing Theory als Alternative zum CAPM 59 / 2.2 Bewertungsansätze als Basis finanzwirtschaftlicher Entscheidungen 61 / 2.2.1 Fundamentale Wertpapieranalyse 61 / 2.2.2 Charttechnische Analyse 67 / 2.3 Alte vs. neue Realität der Schwarze Schwan 72 / Zusammenfassung 76 / Schlussbetrachtung Abschnitt I 77 / Abschnitt II - Wiederkehrende Spekulationsblasen ausgelöst vom Homo Oeconomicus Humanus 79 / 3 Das Investorenverhalten aus Sicht der Behavioral Finance 79 / 3.1 Ausgangspunkt und Zielsetzung der Behavioral Finance 79 / 3.1.1 Begriff der Rationalität im Zuge der Paradigmenerweiterung 82 / 3.1.2 Abkehr von der Erwartungsnutzentheorie Begrenzte Rationalität 86 / 3.2 Betrachtungswechsel im Rahmen der Behavioral Finance 89 / 3.2.1 Vergleich der neoklassischen mit der verhaltensorientierten Ökonomie 89 / 3.2.2 Untersuchungsmethoden der Behavioral Finance 92 / 3.2.3 Der Investor im Wandel der Zeit 96 / Zusammenfassung 98 / 4 Spekulationsblasen als Zeichen für Marktanomalien 101 / 4.1 Ursachen für die Entstehung und Verstärkung von Spekulationsblasen 101 / 4.1.1 Herdentrieb 104 / 4.1.2 Grenzen der Arbitrage 107 / 4.2 Anatomie von Spekulationsblasen nach Kindleberger/Minsky 111 / 4.3 Detailbetrachtung Spekulationsblasen und Kapitalmarktanomalien 115 / 4.3.1 Bedeutung von Spekulationsblasen für Volkswirtschaften 116 / 4.3.2 Arten von Spekulationsblasen 117 / 4.3.3 Arten von Kapitalmarktanomalien 120 / Zusammenfassung 127 / 5 Historische Spekulationsblasen im Überblick 129 / 5.1 Markteigenschaften als Auslöser von Spekulationsblasen 130 / 5.2 Beispiele für bedeutende Spekulationsblasen 132 / 5.2.1 Die Tulpenmanie von 1636 133 / 5.2.2 Die John-Law-Spekulationsblase von 1716 136 / 5.2.3 Die Südseespekulationsblase von 1720 138 / 5.2.4 Der Börsenboom und -crash von 1929 142 / 5.2.5 Die Dotcom-Spekulationsblase ab 1997 144 / 5.2.6 Die US-Subprime-Kreditkrise ab 2007 147 / 5.2.7 Multiple Spekulationsblasen nach der Subprime Kreditkrise (ab 2012) 152 / 5.3 Hinweise auf Spekulationsblasen im Private Equity 160 / Zusammenfassung 167 / Schlussbetrachtung Abschnitt II 168 / Abschnitt III Der Homo Oeconomicus Humanus im Informations- und Entscheidungsprozess 169 / 6 Phasen der Entscheidungsfindung 169 / 6.1 Der Informations- und Entscheidungsprozess im Überblick 169 / 6.1.1 Informationswahrnehmung 171 / 6.1.2 Informationsverarbeitung/-bewertung 175 / 6.1.3 Investitionsentscheidung 177 / 6.2 Basis der Entscheidungsfindung aus Sicht der Behavioral Finance 179 / 6.2.1 Entscheidungsfindung auf Basis der Prospect Theory 179 / 6.2.2 Merkmale der Bewertungsfunktionen 183 / 6.2.3 Bewertung von Wertpapieren auf Basis der Prospect Theory 187 / Zusammenfassung 192 / 7 Begrenzte Rationalität bei der Informationswahrnehmung 193 / 7.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 196 / 7.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (u.a. Verfügbarkeits-heuristik) 196 / 7.1.2 Fehleinschätzung von Informationen (u.a. selektive Wahrnehmung) 203 / 7.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs Herdenverhalten 209 / 7.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken 211 / Zusammenfassung 213 / 8 Begrenzte Rationalität bei der Informationsverarbeitung 215 / 8.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 216 / 8.1.1 Fehleinschätzung von Wahrscheinlichkeiten (u.a. Ambiguitätsaversion) 217 / 8.1.2 Fehleinschätzung von Informationen - Konservatismus 224 / 8.1.3 Fehleinschätzung der objektiven Realität (u.a. mentale Buchführung) 227 / 8.1.4 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Selbstüberschätzung) 232 / 8.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs Umkehr der Risikobereitschaft 238 / 8.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken 240 / Zusammenfassung 242 / 9 Begrenzte Rationalität bei der Investitionsentscheidung 245 / 9.1 Heuristiken kognitiven Ursprungs 246 / 9.1.1 Fehleinschätzung der objektiven Realität Selektive Entscheidung 246 / 9.1.2 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Selbstattribution) 248 / 9.2 Heuristiken emotionalen Ursprungs 251 / 9.2.1 Fehleinschätzung der objektiven Realität (u.a. Reueaversion) 251 / 9.2.2 Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten (u.a. Reueaversion) 261 / 9.3 Einschätzung der Risiko-/Renditeschädlichkeit betrachteter Heuristiken 267 / 9.4 Überblick im Informations- und Entscheidungsprozess betrachteter Heuristiken 269 / Zusammenfassung 271 / Schlussbetrachtung Abschnitt III 273 / Abschnitt IV Anwendungsbereiche und Weiterentwicklung der Behavioral Finance 275 / 10 Anwendung der Behavioral Finance in der Anlageberatung 275 / 10.1 Überblick über begrenzt rationales Verhalten in der Anlageberatung 277 / 10.2 Umgang mit Heuristiken in der Anlageberatung 282 / 10.2.1 Heuristiken während der Informationswahrnehmung 284 / 10.2.2 Heuristiken während der Informationsverarbeitung/-bewertung 287 / 10.2.3 Heuristiken während der Investitionsentscheidung 290 / Zusammenfassung 294 / 11 Anwendung der Behavioral Finance in der Unternehmensführung 295 / 11.1 Overconfidence bei unternehmerischen Investitionsentscheidungen 295 / 11.2 Ausschüttungspolitik aus Sicht der Behavioral Finance 301 / 11.3 Initial Public Offerings aus Sicht der Behavioral Finance 306 / 11.4 Corporate Governance aus Sicht der Behavioral Finance 309 / 11.5 Equity Premium Puzzle 314 / Zusammenfassung 315 / 12 Financial Nudging verhaltenswissenschaftliche Ansätze für bessere Finanzentscheidungen 317 / 12.1 Libertärer Paternalismus 317 / 12.1.1 Entscheidungsarchitektur 318 / 12.1.2 Wahlfreiheit & Paternalismus 319 / 12.1.3 Arten und Merkmale des Nudging 320 / 12.1.4 Kritik am libertären Paternalismus 325 / 12.2 Financial Nudging/Finanzielle Nudgingansätze 328 / 12.2.1 Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen des Financial Nudging 329 / 12.2.2 Kredite 330 / 12.2.3 Kreditkarten 332 / 12.2.4 Hypotheken 334 / 12.2.5 Altersvorsorge 335 / 12.2.6 Aktien und Anleihen 339 / Zusammenfassung 342 / 13 Weiterentwicklung der Behavioral Finance Blick in die Zukunft 343 / 13.1 Grenzen der Behavioral Finance 343 / 13.2 Entstehung der Neuro-Finance/Neuroökonomie 345 / 13.2.1 Erforschung des menschlichen Gehirns 347 / 13.2.2 Entscheidungsprozesse aus Sicht der Neuro-Finance 351 / 13.3 Entstehung der Emotional Finance 358 / 13.3.1 Emotionen als Grundlage für Investitionsentscheidungen 359 / 13.3.2 Interpretation von Marktbewegungen aus Sicht der Emotional Finance 364 / Zusammenfassung 369 /
Details
VerfasserInnenangabe: Rolf J. Daxhammer, Máté Facsar
Jahr: 2017
Verlag: Konstanz, UVK
Systematik: GW.WF
ISBN: 978-3-86764-696-3
2. ISBN: 3-86764-696-1
Beschreibung: 2., überarbeitete und erweiterte Auflage, 410 Seiten : Illustrationen
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. [383]-401
Mediengruppe: Buch