X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


6 von 56
Letzte Gedanken
VerfasserIn: Poincaré, Henri
Verfasserangabe: Henri Poincaré. Mit einem Geleitw. von Wilhelm Ostwald. Mit einem erl. Nachw. von Wilhelm Sohst. [Übers. von Karl Lichtenecker]
Jahr: 2003
Verlag: Berlin, Xenomos
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.T Poin / College 3x - Magazin: bitte wenden Sie sich an die Infotheke Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Letzte Gedanken ist eine Zusammenstellung verschiedener Texte Poincarés, die bei seinem Tode im Jahre 1912 noch nicht veröffentlicht waren. Wilhelm Ostwald besorgte bereits im Jahre 1913 die deutsche Übersetzung dieser Texte aus dem Nachlass und stattete die Ausgabe mit einem Geleitwort aus. Zitat aus diesem Buch: "Fassen wir zwei denkende Wesen ins Auge, die uns ähnlich sind und die Welt in zwei verschiedenen Zeitpunkten beobachten, die beispielsweise durch Millionen von Jahren voneinander getrennt sind, so wird jeder dieser beiden Denker sich eine Wissenschaft auf­bauen, die ein System der von den beobachteten Tatsachen abgeleiteten Gesetze darstellen wird. Es ist wahrscheinlich, daß diese beiden Wissenschaften außerordentlich verschieden geartet sein werden, und in diesem Sinne würde man sagen können, daß die [Natur-]Gesetze sich verändert haben. So groß aber auch die Abweichungen wären, man könnte sich stets eine Intelligenz von gleicher Art wie die unsere, aber von tieferem Einblick oder längerer Lebensdauer vor­stellen, die imstande wäre, einen Zusammenhang her­zustellen, und beide Forschungsergebnisse in einer einzigen Formel zu vereinigen. Diese würde beide näherungsweisen und bruchstückhaften Formeln ganz in sich enthalten, zu denen die beiden er­wähnten Forscher in der kurzen Zeitspanne, die ihnen zu Gebote stand, gekommen waren. Für diesen Geist werden die Gesetze sich nicht geändert haben, die Wissenschaft wird ihm unwandelbar erscheinen, lediglich die beiden Forscher wird er als unvollkommen unterrichtet hinstellen." --- Jules Henri Poincaré (* 29. April 1854 in Nancy; † 17. Juli 1912 in Paris) war ein bedeutender französischer Mathematiker, theoretischer Physiker, theoretischer Astronom und Philosoph. Er galt in seiner Wirkungszeit in den letzten beiden Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts und danach als einer der bedeutendsten Mathematiker, worin ihm zu seiner Zeit nur in Deutschland David Hilbert Konkurrenz machte, und zusätzlich noch als führender theoretischer Physiker und Astronom.
Details
VerfasserIn: Poincaré, Henri
VerfasserInnenangabe: Henri Poincaré. Mit einem Geleitw. von Wilhelm Ostwald. Mit einem erl. Nachw. von Wilhelm Sohst. [Übers. von Karl Lichtenecker]
Jahr: 2003
Verlag: Berlin, Xenomos
Systematik: PI.T
ISBN: 3-936532-27-3
2. ISBN: ISBN 3-936532-24-
Beschreibung: Dt. Ausg., Neuaufl. der 1. Aufl. 1913 der Akad. Verl.-Ges., Leipzig, VIII, 160 S.
Originaltitel: Dernières pensées <dt.>
Mediengruppe: Buch