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Wozzeck
an opera in three acts and fifteen scenes
Verfasserangabe: Libretto and music by Alban Berg. The Hamburg Philharmonic State Orchestra. Conducted by Bruno Maderna. The Chorus of the Hamburg State Opera. Chorus master: Helmut Fellmer. Director: Gyula Trebitsch. Singers: Toni Blankenheim ; Richard Cassilly ... Prod. on behalf of NDR
Jahr: 2007 (1970)
Verlag: Halle (Saale), Arthaus Musik
Mediengruppe: DVD
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: TT.KM.03 Berg / College 5a - Szene / Sammlung Duffek Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Historical studio production from the Hamburg State Opera, recorded in 1970. - Nach dem Dramenfragment "Woyzeck" von Georg Büchner. - Artistic director: Rolf Liebermann. Directed for TV by Joachim Hess. - Sprache: dt., Untertit.: engl., dt., französ., span., italien., Menü-Sprache: engl., dt., französ., span.
Details
VerfasserInnenangabe: Libretto and music by Alban Berg. The Hamburg Philharmonic State Orchestra. Conducted by Bruno Maderna. The Chorus of the Hamburg State Opera. Chorus master: Helmut Fellmer. Director: Gyula Trebitsch. Singers: Toni Blankenheim ; Richard Cassilly ... Prod. on behalf of NDR
Jahr: 2007 (1970)
Verlag: Halle (Saale), Arthaus Musik
Systematik: TT.KM.03
Interessenkreis: Ab 6 Jahren, Sammlung Duffek
Altersfreigabe: 6
Beschreibung: 1 DVD-Video (NTSC, Ländercode 0, DVD-9, ca. 106 Min.) : farb., mono, Bildformat 4:3 + 1 Beiheft
Fußnote: Diese Verfilmung von Alban Bergs "Wozzeck" fasziniert durch die konstant ansteigende Dramatik vom ersten Ton bis zum letzen Akkord. Auch die Besetzung könnte nicht besser sein, um sich diese erste abendfüllende atonale Oper zu erschließen. Klar und deutlich in Bild und Sprache ist dieser Film aus dem Jahr 1970 zu Recht ein Klassiker. Georg Büchners Sozialtragödie Woyzeck um die Zukunftslosigkeit von armen, ausgebeuteten Menschen und die Gnadenlosigkeit des Militärlebens fand durch Alban Berg eine kongeniale Umsetzung. Der Komponist hatte 1914 die Wiener Erstaufführung des Dramas gesehen, war sofort fasziniert und begann mit der Komposition einer Oper auf der Basis von Büchners Text. Seine eigenen Kriegserlebnisse vertieften sein Interesse an der Vertonung, die sich aber noch bis 1922 hinzog. Mittels Atonalität und Elementen der Zwölftontechnik fand Berg eindringliche Klänge, die Todesvisionen, Eifersucht, innere Not und Aussichtslosigkeit expressiv verdeutlichen. Gegen erhebliche Widerstände fand die Uraufführung 1925 in Berlin unter Erich Kleiber statt und etablierte die Oper sofort als progressives Meisterwerk. Der einfache Soldat Wozzeck ist arm, ungebildet und hat mit der hübschen Marie, die er sehr liebt, ein uneheliches Kind. Um an Geld zu kommen, verdingt er sich als Versuchskaninchen bei einem Test des Doktors: Er darf nur Hülsenfrüchte essen. Von seinem Hauptmann wird er moralisch wegen des unehelichen Kindes getadelt, Wozzeck weist als Entschuldigung auf seine Armut hin. Mit der Zeit wird Wozzeck zunehmend sonderbarer, ihn quälen bedrohliche Visionen von Weltuntergang, Gewalt und Tod. Marie erliegt derweil dem Werben des feschen Tambourmajors. Als Wozzeck davon erfährt und sie beim Tanz mit dem Tambourmajor beobachtet, wird er von seinen Visionen überwältigt. Er provoziert den Rivalen, es kommt zu einer Prügelei. Schließlich ersticht Wozzeck Marie bei einem abendlichen Spaziergang. Bei dem Versuch, sich in einem Teich das Blut abzuwaschen, ertrinkt er.
Mediengruppe: DVD