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Interaktion und Kommunikation bei Autismus-Spektrum-Störungen
Mit Komm!ASS zur Sprache führen
VerfasserIn: Funke, Ulrike
Verfasserangabe: Ulrike Funke
Jahr: 2020
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.LVA Funk / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 22.12.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
Autismus-Spektrum-Störungen sind Störungen der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung. Der ganzheitliche Therapieansatz "Komm!ASS" baut hierauf auf: Mithilfe spezifischer Reizsetzung, unter Berücksichtigung und Einbeziehung der besonderen Wahrnehmung der Betroffenen sollen gemeinsame Aufmerksamkeit erreicht und eine lebendige Interaktion ermöglicht werden.
Vielfältige Modalitätenwechsel und u. a. gemeinsames Gebärden helfen Menschen mit Autismus, bedeutungstragende Reize fokussieren zu können, um in der Umwelt und mit dem Kommunikationspartner zu agieren. Dies ist Grundlage für Kommunikation und Sprachanbahnung.
 
Inhaltsverzeichnis / / Vorwort . 11 / Ganz lieben Dank! 13 / / 1 Einführung 15 / 1.1 Was ist Wahrnehmung? 15 / 1.2 Jede Wahrnehmung ist einzigartig 15 / 1.3 Eine ganz besondere Wahrnehmung 16 / 1.4 Autismus-Spektrum-Störungen . 18 / / 2 Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung . 20 / 2.1 Das kinästhetische/propriozeptive Wahrnehmungssystem . 21 / 2.1.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des propriozeptiven Wahrnehmungssystems 22 / 2.1.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung . 24 / 2.2 Das vestibuläre Wahrnehmungssystem 25 / 2.2.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des vestibulären Wahrnehmungssystems . 25 / 2.2.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung . 26 / 2.3 Das taktile Wahrnehmungssystem 27 / 2.3.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des taktilen Wahrnehmungssystems 27 / 2.3.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung . 29 / 2.4 Das gustatorische Wahrnehmungssystem . 31 / 2.4.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des gustatorischen Wahrnehmungssystems 31 / 2.4.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung . 32 / 2.5 Das olfaktorische Wahrnehmungssystem 33 / 2.5.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des olfaktorischen Wahrnehmungssystems 33 / 2.5.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung . 34 / 2.6 Das visuelle Wahrnehmungssystem . 34 / / 2.6.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des visuellen Wahrnehmungssystems 35 / 2.6.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung 36 / 2.7 Das auditive Wahrnehmungssystem 37 / 2.7.1 Mögliche Symptome bei einer Störung des auditiven Wahrnehmungssystems . 38 / 2.7.2 Praktische Tipps: Übungen zur Verbesserung 40 / 2.8 Exkurs: Wahrnehmungsstörung im Hals-, Gesichts- und Mundbereich . 42 / 2.8.1 Nahrungsaufnahme 42 / 2.8.2 Mundhygiene 46 / 2.8.3 Stimmgebung 48 / 2.8.4 Artikulation und Mimik 49 / 2.9 (Auto-)Stimulationen . 54 / / 3 Isolierte Reizverarbeitung 55 / 3.1 Monowahrnehmen - reizkonstant . 56 / 3.2 Monowahrnehmung - reizoffen . 57 / 3.3 Zentrale Kohärenz 58 / 3.4 Exekutive Funktionen . 59 / / 4 Soziale Kompetenzen . 63 / 4.1 Erste Fokussierungen und erster Blickkontakt 63 / 4.2 Frühe soziale Interaktionen . 65 / 4.2.1 Mimik mit Blickkontakt 66 / 4.2.2 Erstes Turn-Taking und einfache (sprachliche) Imitationen . 67 / 4.2.3 Gemeinsame Aufmerksamkeit, gemeinsame Freude 69 / 4.2.4 Triangulationen 69 / 4.2.5 Selbstbewusstsein 70 / 4.3 Aufbauende soziale Interaktionen 72 / 4.3.1 Imitation und (Modell-)Lernen . 73 / 4.3.2 Symbolspiel 75 / 4.3.3 Theory of Mind 77 / 4.3.4 Selbstwirksamkeit 77 / 4.4 Sprachentwicklung . 78 / 4.4.1 Zeigegesten und Gesten 78 / 4.4.2 Spracherwerb 79 / / 5 Reizsetzung in der Therapie 83 / 5.1 Therapiebaustein: Spezifisch-sensorischer Input . 85 / 5.1.1 Auswahl des Reizes 87 / 5.1.2 Intensität und Dauer der Reizsetzung . 88 / / 5.1.3 Dynamische und hochfrequente Reizsetzung 89 / 5.1.4 Bewertung der erfolgten Reizsetzung 91 / 5.1.5 Umgang mit Autostimulationen und Stimming 92 / 5.1.6 Unpassende bzw. nicht entsprechende Reizgebung . 97 / 5.2 Therapiebaustein: Reizkopplung . 100 / 5.2.1 Reizgebung zur Erweiterung der Aufmerksamkeit 102 / 5.2.2 Reizwahrnehmung auf Impulse erweitern, die nicht im Fokus stehen . 103 / 5.3 Therapiebaustein: Variationen 105 / 5.3.1 Variationen im Therapieablauf 106 / 5.3.2 Variationen schützen vor Überforderung . 107 / 5.3.3 Variationen ermöglichen neue Schritte . 107 / 5.3.4 Variationen ermöglichen die Übertragung in den Alltag . 109 / / 6 Führen 111 / 6.1 Anleitung zum körperlichen Führen . 112 / 6.1.1 Einstieg in das Führen 114 / 6.1.2 Weiterer Verlauf beim Führen . 115 / 6.2 Führen der frühen Interaktionen . 116 / 6.2.1 Gemeinsame Aufmerksamkeit, gemeinsame Freude . 118 / 6.2.2 Mimik mit Blickkontakt 119 / 6.2.3 Turn-Taking und einfache Imitationen . 122 / 6.2.4 Selbstbewusstsein . 124 / 6.2.5 Wechsel der Aufmerksamkeit und Triangulation 128 / 6.3 Führen der aufbauenden sozialen Interaktionen . 129 / 6.3.1 Imitationen und Modelllernen 130 / 6.3.2 Den Anderen mit seinen Gedanken und Bedürfnissen wahrnehmen 132 / 6.3.3 Symbolspiel 134 / 6.3.4 Theory of Mind 136 / 6.3.5 Selbstwirksamkeit . 136 / 6.4 Weitere Zielsetzungen . 137 / 6.4.1 Neue Impulse zulassen, neue Dinge erleben 137 / 6.4.2 Warten lernen 139 / 6.4.3 Motorische Fähigkeiten stärken 140 / 6.5 Führen von Gesten 141 / 6.5.1 Gesten führen 141 / 6.5.2 Zeigegesten führen . 142 / / 7 Gebärden . 143 / 7.1 Auswahl der Gebärdensysteme 144 / 7.2 Auswahl des Gebärdenwortschatzes 144 / 7.3 Hilfen für die Einführung von Gebärden . 145 / 7.4 Gebärden erleichtern den Einstieg in die gesprochene Sprache 149 / / 8 Sprache und Sprachanbahnung 150 / 8.1 Hilfen für den Einstieg und die Festigung von Laut- und Sprachimitation 151 / 8.2 Auswahl der Laute und Worte 153 / 8.3 Stimmmodulationen 154 / 8.4 Visuelle und taktile Hilfen zur Lautbildung 155 / 8.5 Sprache, Sprechen und Handeln zeitgleich . 156 / 8.6 Mit Sprache führen 158 / / 9 Die ersten Stunden - der Einstieg in die Komm!ASS®-Therapie 161 / 9.1 Struktureller Ablauf einer Therapiestunde 161 / 9.2 Inhaltlicher Ablauf einer Therapiestunde . 162 / 9.3 Die erste Stunde 164 / 9.3.1 Erstkontakt mit dem Kind 165 / 9.3.2 Anamnese . 171 / 9.3.3 Aufklärung der Eltern 172 / 9.4 Dokumentation der (ersten) Stunde/n . 173 / 9.5 Therapieplanung . 174 / / 10 Entwicklungsverläufe 175 / 10.1 Neue Fähigkeiten zu Lasten von bereits Gelerntem 176 / 10.2 Neue Fähigkeiten führen zu neuen Belastungen 176 / 10.3 Bildung des Selbstbewusstseins und der Selbstwirksamkeit . 177 / 10.3.1 Aktive Abwehr . 178 / 10.3.2 Aktives gemeinsames Spiel . 179 / 10.3.3 Bedürfnisbefriedigung - das eigene Wohl steht im Fokus . 180 / 10.3.4 Provokation . 181 / 10.3.5 Schauspiel . 181 / 10.3.6 Explorations- und Entdeckerphase 182 / 10.3.7 Besondere Konfliktsituationen bei der Identitätsentwicklung . 185 / 10.4 Therapiedauer 187 / / 11 Ergänzungen für Therapeuten 189 / 11.1 Die ersten Stunden für den Therapeuten . 189 / 11.2 Multi-Tasking für Therapeuten 191 / 11.3 Therapeutenrituale 191 / / 11.4 Emotionale Therapiearbeit . 192 / 11.5 Belastende Therapiearbeit 193 / Nachwort 194 / Literaturverzeichnis . 196 / / Anhang / / Befundbogen 201 / Stichwortverzeichnis 213
Details
VerfasserIn: Funke, Ulrike
VerfasserInnenangabe: Ulrike Funke
Jahr: 2020
Verlag: Stuttgart, Verlag W. Kohlhammer
Systematik: PN.LVA
ISBN: 978-3-17-035673-3
2. ISBN: 3-17-035673-9
Beschreibung: 1. Auflage, 214 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Autismus, Kommunikationshilfe, Kommunikationstherapie, Sozialkompetenz, Wahrnehmungsförderung, Interaktion, Interpersonale Kommunikation, Zwischenmenschliche Beziehung, Autist, Attraktion <Psychologie>, Bindungstheorie <Psychologie>, Human relations, Mittelbare Kommunikation, Autism (eng), Autismus-Spektrum-Störung (Quasisynonym), Behinderung / Kommunikationshilfe, Gestützte Kommunikation, Sensorische Erziehung, Sinne / Wahrnehmungsförderung, Sinnesschulung, Soft Skills, Soziale Fertigkeit, Soziale Fähigkeit, Soziale Kompetenz, Unterstützte Kommunikation, Wahrnehmung / Förderung, Wahrnehmung / Training, Wahrnehmungstraining, Direkte Kommunikation (Kompakt B unter Kommunikation), Face-to-face-Kommunikation, Interpersonale Beziehung, Interpersonalität, Interpersonelle Kommunikation, Menschliche Beziehung, Mund-zu-Mund-Kommunikation, Personale Kommunikation, Persönliche Beziehung, Soziale Beziehung <Zwischenmenschliche Beziehung>, Zwischenmenschliche Begegnung, Zwischenmenschliche Beziehungen, Zwischenmenschliche Kommunikation, Asperger-Syndrom, Psychische Störung, Freundschaft, Kommunikation, Zweierbeziehung
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 196-197
Mediengruppe: Buch