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9 von 11
Psychologie der Aggression
warum Ursachen und Auswege so vielfältig sind
VerfasserIn: Nolting, Hans-Peter
Verfasserangabe: Hans-Peter Nolting
Jahr: 2015
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Mediengruppe: Buch
verfügbar (wo?)verfügbar (wo?)
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Inhalt
Nimmt die Gewalt in unserer Gesellschaft zu? Hat aggressives Verhalten immer mit zwischenmenschlichen Konflikten zu tun? Kann man aggressive Gefühle durch «rausschreien» kanalisieren? Wer Aggression und Gewalt verstehen möchte, muss sich von beliebten Vereinfachungen verabschieden. «Die» Aggression gibt es nicht: Ihre Erscheinungsformen reichen von Gewalt in der Ehe, Demütigungen per Internet und Kindesmisshandlungen bis hin zu Amokläufen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Gemeinsam ist ihnen das zielgerichtete Schädigen. doch die Motive, aus denen Menschen andere attackieren, differieren, und situative Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: So kann eine aggressive Gruppe aus ziemlich unaggressiven Personen bestehen. Hans-Peter Nolting beschäftigt sich jedoch nicht nur mit den Auslösern und Motiven für Aggression, sondern darüber hinaus auch damit, wie sich gewalttätiges Verhalten eindämmen und, wichtiger noch, wie es sich verhindern lässt. Wissenschaftlich fundiert, mit eindrucksvollen Beispielen und in klarer Sprache geschrieben ist «Psychologie der Aggression» ein Buch für alle, die sich umfassend und zugleich differenziert über dieses Thema informieren möchten.
 
"Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die an diesem Thema interessiert sind und sich einen wissenschaftlich fundierten Überblick verschaffen wollen. Es lässt sich bequem lesen, ist verständlich und gut geschrieben. Komplexe Sachverhalte werden anschaulich dargelegt, die Gedankengänge sind differenziert und ausgewogen.
Der Autor verarbeitet in seinem Text aktuelle Studien und Forschungsergebnisse, aber nicht alle werden bibliographiert. Für den Einsatz des Buches in der akademischen Lehre ist dieser Malus nicht ganz unwesentlich. Dennoch eignet es sich auch als Propädeutikum für Studierende pädagogischer, psychologischer und sozialwissenschaftlicher Studiengänge." socialnet.de  
 
AUS DEM INHALT
 
Vorwort 9
1 Immer wieder Diskussionsstoff 11
vi Misshandlungen, Mobbing, Massaker und, und ..11
Gibt es einen Trend zur Verrohung? 16
13 Die passenden Begriffe: Aggression? Gewalt?
Das Böse? 21
14 Hat "Aggression" nicht auch ihr Gutes? 29
2 Motive 35
2.1 Frustrationen, Konflikte, Ärger - die eigentlichen
Quellen? 35
2.2 Wo liegt der Gewinn? 42
2.3 Ist auch Angst ein Motiv? 47
2.4 Ist Rache süß? Wenn ja, warum? 49
2.5 Weh tun ohne Grund - einfach "aus Spaß"? 60
2.6 Psychische Bremsen: die Gegenmotive 65
2.7 Worin besteht die "Banalität des Bösen"? 71
3 Personen 75
3.1 Gibt es besonders aggressive Altersstufen? 75
3.2 Sind Männer aggressiver als Frauen? 80
3.3 Einzelne: Welche Menschen sind hochaggressiv? 87
3.4 Kompensieren aggressive Menschen
Minderwertigkeitsgefühle? 101
3.5 Wie entsteht hohe Aggressivität? 104
3.6 Ein besonderer Fall: Amok in der Schule 113
4 Gruppen 121
4.1 Beispiel: Jugendgewalt 121
4.2 Was ist in Gruppen anders? 127
4.3 Psychologische Seiten von Krieg und Völkermord 134
4.4 Wie können friedfertige Menschen
zu Massenmördern werden? 143
5 Umgebungsfaktoren 157
5.1 Gesellschaftliche und ökonomische Faktoren 157
5.2 Medien: Gewaltfilme, Killerspiele, Cybermobbing 163
5.3 Akute Situationsfaktoren: von Alkohol bis Vollmond 173
6 Die großen Linien im Überblick 179
6.1 Was ist angeboren, was ist erworben? 179
6.2 Person, Situation, Beziehung - worauf kommt es an? 187
6.3 Synthese von Grundaspekten
am Beispiel der Kindesmisshandlung 190
6.4 Leitfaden zur Einschätzung realer Fälle 194
7 Was kann man tun?
Systematik der Ansatzpunkte 197
8 Aggressionsreduktion in persönlichen Bereichen 203
8.1 Boxen, Rausschreien etc- kann man
aggressive Gefühle "kanalisieren"? 203
8.2 Wie sieht gutes Ärgermanagement aus? 210
8.3 Konfliktgespräche ohne Vorwürfe - geht das? 218
8.4 Kindererziehung: Kommt es aufs Grenzensetzen an? 226
8.5 Wie lässt sich Mobbing in der Schule eindämmen? 237
8.6 Wie lässt sich Mobbing am Arbeitsplatz eindämmen? 246
9 Problemfälle: Prävention und Therapie 253
9.1 Kinder: von frühester Vorbeugung bis Therapie 253
9.2 Ein Experiment mit narzisstischen Jugendlichen 262
9.3 Wie ein Spitzenkonzept Jugendliche
vorm Gefängnis rettet 265
9.4 Ambulante Therapien bei Erwachsenen: drei Beispiele 275
9.5 Behandlung von Straftätern in der Haft 280
9.6 Wie heilsam ist die "heilsame Strafe"? 285
10 Feindseligkeiten zwischen Gruppen vermindern 297
10.1 Psychologische Aspekte von Konfliktlösung
und Versöhnung 297
10.2 Was tun gegen Antipathie und Vorurteile? 304
Literaturhinweise 313
Sachwortregister 327
Personenregister 331
Details
VerfasserIn: Nolting, Hans-Peter
VerfasserInnenangabe: Hans-Peter Nolting
Jahr: 2015
Verlag: Reinbek bei Hamburg, Rowohlt
Systematik: PI.HLM
ISBN: 978-3-498-04625-5
2. ISBN: 3-498-04625-X
Beschreibung: 1. Aufl., 332 S.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 313 - [325]
Mediengruppe: Buch