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Hass
die Rückkehr einer elementaren Gewalt
VerfasserIn: Glucksmann, André
Verfasserangabe: André Glucksmann
Jahr: 2005
Verlag: München ; Wien, Nagel und Kimche
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 20., Pappenheimg. 10-16 Standorte: PI.T Glucks Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Der Hass ist längst nicht mehr nur das Kennzeichen fanatischer Splittergruppen. Stattdessen bestimmt er das Denken und Handeln ganzer Volksbewegungen. In gut humanistischem Glauben vertrauen wir darauf, der Hass lasse sich durch Verständnis und Vernunft überwinden. Damit betrügen wir uns nur selbst. André Glucksmann trifft mit Hass so prägnant wie provokant ins Herz unserer modernen Gesellschaft. - In seinem im Oktober 2004 erschienenen Buch Le Discours de la haine (Hass) vertritt er nach einem im Spiegel erschienenen Interview mit Romain Leick[3] folgende Kernthesen: „Ideologien sind das Alibi des Hasses.“ „Um seine Zerstörungskraft zu entfalten, muss Hass kollektiv werden.“ „Ideologien können der Kollektivierung des Hasses dienen, sind aber nicht dessen Ursache.“ Das gelte ebenso für Religionen. Wenn die Ideologien widerlegt oder besiegt sind, verschwände also keineswegs der Hass. Erst durch die Beherrschung des Todestriebs, der Mordinstinkte und der Begierden würden Terror und Hass eingedämmt. „Eine Zivilisation gründet sich nicht unbedingt auf das gemeinsam angestrebte Beste, sondern auf die Ausgrenzung, die Tabuisierung des Bösen.“ Als erfolgversprechenden Kampf gegen das Böse sieht er z. B. den Irak-Krieg der USA. Viele Demokratien verhielten sich zu zurückhaltend im Vertrauen darauf, dass sich „das Gute“ mit „dem Fortschritt“ von selbst durchsetze.
Details
VerfasserIn: Glucksmann, André
VerfasserInnenangabe: André Glucksmann
Jahr: 2005
Verlag: München ; Wien, Nagel und Kimche
Systematik: PI.T
ISBN: 3-312-00360-1
Beschreibung: 284 S.
Originaltitel: Le discours de la haine <dt.>
Mediengruppe: Buch