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Astronomie vor Galilei
[die Himmelsscheibe von Nebra ; arabische Sternkunde ; von Ptomeläus zu Kopernikus]
Verfasserangabe: [Götz Hoeppe, Red. dieser Ausg.]
Jahr: 2006
Verlag: Heidelberg, Spektrum der Wissenschaft
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
Arabische Astronomen und steinzeitliche SternguckerWenn von der Himmelsscheibe von Nebra, dem steinzeitlichen Sonnenobservatorium in Sachsen-Anhalt oder arabischen Astronomen des Mittelalters die Rede ist, wird klar: lange bevor Galilei mit seinem kleinen Teleskop die Himmelskunde revolutionierte, machte die Erforschung des Kosmos gewaltige Fortschritte. Mit dem bloßen Auge, simplen Messgeräten und Schreibgerät bewaffnet, entwarfen die Forscher der Antike und des Mittelalters genaue Kalender, berechneten den Durchmesser der Erde sowie zukünftige Finsternisse und spekulierten über den Ursprung und die Struktur des Universums.
Archäologen, Historiker und Geodäten erkennen, dass unser modernes Weltbild ohne diese Grundlage kaum entstehen konnte. Wie spannend die Astronomie mit bloßem Auge noch heute ist, erfahren Ethnologen auf den Inseln der Südsee.
Im Dossier "Astronomie vor Galilei" hat Spektrum der Wissenschaft ein buntes Panorama der frühen Astronomie zusammengetragen, die immer wieder mit Religion, politischer Macht und dem Alltag der Menschen verknüpft war.
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
Der geschmiedete Himmel 6
Die Himmelsscheibe von Nebra ist die älteste bekannte Darstellung der Gestirne - und diente in der Bronzezeit vermutlich als Kalender
 
Die Sonne im Visier der Jungsteinzeit 14
Eine Ringanlage in Sachsen-Anhalt erweist sich als das älteste bekannte Sonnenobservatorium. Kürzlich wurde es rekonstruiert
 
Die Weltkarte des Klaudios Ptolemäus - geodätisch entzerrt 16
Verzerrungen auf alten Karten sind nicht immer ein Hinweis auf die Ungenauigkeit antiker Landvermesser
 
Ein Gelehrter, den das Abendland übersah 22
Der ruhelose Universalgelehrte Al-Biruni bereiste den Nahen Osten und erreichte sogar Indien. Dabei machte er die genauesten astronomisch-geodätischen Beobachtungen seiner Zeit
 
Physik am Rande des Irrsinns 30
Lange vor Galilei führte der arabische Forscher Alhazen aufschlussreiche Experimente zur Optik und Astronomie durch
 
Die islamische Periode der Astronomie 38
Während des Mittelalters erlebte die Himmelskunde in islamischen Ländern eine erstaunliche Blüte
 
Arabisches am Sternhimmel 48
Mehr als 200 Sterne tragen arabische Namen. Deren Geschichte ist voller skurriler Missverständnisse
 
Der schwierige Weg von Ptolemäus zu Kopernikus 54
Muslimische Astronomen haben nicht nur die Texte griechischer Philosophen überliefert, sondern auch die kopernikanische Wende unseres Weltbilds mit eigenen Forschungen vorbereitet
 
Die Planetentafeln des Abraham Zacuto 62
Im 15. Jahrhundert schuf dieser jüdische Astronom ein Tabellenwerk, das die Seemacht von Spanien und Portugal stärkte
 
Astronomie und Geografie an der Wende zur Neuzeit 70
Die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus ermunterte Gelehrte dazu, das astronomische Weltbild zu revolutionieren
 
Leben mit den Sternen in Papua-Neuguinea 77
Die Manus, Inselbewohner in Ozeanien, nutzen bis heute Mond und Sterne als Kalender und Navigationshilfe
Quelle: (www.spektrum.de)
Details
VerfasserInnenangabe: [Götz Hoeppe, Red. dieser Ausg.]
Jahr: 2006
Verlag: Heidelberg, Spektrum der Wissenschaft
Systematik: NN.S
ISBN: 3-938639-32-6
Beschreibung: 1. Aufl., 98 S. : zahlr. Ill.
Beteiligte Personen: Hoeppe, Götz [Red.]
Mediengruppe: Buch