X
  GO
Ihre Mediensuche
Suche
Zweigstelle
Medienart


7 von 11
Traumapädagogik in der Schule
pädagogische Beziehungen mit schwer belasteten Kindern und Jugendlichen
VerfasserIn: Zimmermann, David
Verfasserangabe: David Zimmermann
Jahr: 2016
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PN.UE Zimm / College 3e - Pädagogik Status: Entliehen Frist: 02.11.2021 Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Kinder und Jugendliche, die Extremerfahrungen wie Gewalt, wiederkehrende Trennungen oder Flucht erlitten haben, stellen für PädagogInnen eine besondere Herausforderung dar. Die traumatischen Erfahrungen spiegeln sich in den pädagogischen Beziehungen wider, die durch eine erhebliche emotionale Beteiligung und Belastung der Betroffenen, Peers und Fachkräfte gekennzeichnet sind. / / David Zimmermann beschreibt mithilfe sonder- und psychoanalytisch-pädagogischer Theorien sowie intensiver forschungsbasierter Falldarstellungen die genauen Merkmale traumatisch beeinträchtigter pädagogischer Beziehungen. Hierbei muss nicht nur das vergangene Leid der Kinder und Jugendlichen bedacht werden, sondern auch ihre aktuellen zwischenmenschlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen, die die Grundlage ihres Erlebens darstellen. Mit dieser Verknüpfung von Forschung und Praxis lassen sich zentrale Elemente gelingender traumapädagogischer Arbeit in der Schule herausarbeiten. Abschließend werden Schlussfolgerungen für LehrerInnenbildung und die Institutionsgestaltung aufgezeigt.
 
Inhalt
 
1. Beziehungstraumatisierte Kinder
und Jugendliche, reflexive Professionalität
und soziale Rahmenbedingungen 9
1.1 In medias res oder: Ist geteiltes Leid doppeltes Leid? 9
1.2 Soziale Rahmung von massiv gestörter Entwicklung 12
1.2.1 »Rohe Bürgerlichkeit« und emotional-soziale Deprivation 12
1.2.2 Optimierung von Kindheit und emotional-soziale Verwahrlosung 14
1.2.3 Professionalisierung im Kontext von Prekarisierung
und Leistungsdruck 18
1.3 Belastungserfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit
emotional-sozial beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen 21
1.4 Perspektiven einer traumasensiblen, psychoanalytischen
Pädagogik - Die Schwerpunkte dieses Buchs 24
 
2. Können wir dich noch aushalten? 27
Beziehungs- und institutionelle Aspekte
einer Pädagogik bei schwerer emotional-sozialer
Beeinträchtigung
2.1 Wie nennen wir das Kind?
Terminologische (Un-)Schärfen im Verständnis
schwerer emotional-sozialer Beeinträchtigungen 27
 
2.2 Kinder und Jugendliche mit schweren emotional-sozialen
Beeinträchtigungen in der Institution Schule 34
2.3 Pädagogische Konzeptbildungen 37
 
3. Die Kategorie »Trauma« als Beitrag zur Theorie-
und Praxisentwicklung einer Pädagogik
bei emotional-sozialer Beeinträchtigung 43
3.1 Das Unbekannte Bekannte 43
3.2 Das problematische Verhältnis von Traumatherapie
und Traumapädagogik 46
3.3 Pädagogik und Beziehung 49
3.4 Trauma als Beziehungsstörung 53
34.1 Die Zerstörung innerer Objekte 53
3.4.2 Die belasteten äußeren Beziehungen 58
3.4.3 Das Zusammenwirken von Rahmenbedingungen
und traumatischer Objektwelt 62
 
4. Beziehungen gestalten und Forschen 67
Zugänge, Nutzen und Grenzen
von traumapädagogischer Forschung
4.1 Die Problematik quantitativer Traumaforschung 67
4.2 Qualitative Forschung zur Traumatisierung 71
4.3 Zum Verständnis traumatisierter pädagogischer
Beziehungen - Zugänge des aktuellen Forschungsprojekts 73
 
5. Interaktionsgeschichten traumatisch
beeinflusster Beziehungen in der Schule 79
5.1 Interaktionsgeschichte I 79
5.1.1 Rahmenbedingungen 79
5.1.2 Themenfeld I: Früher Verlust, emotionale Vernachlässigung
und simplifizierende Erklärungen 80
5.1.3 Themenfeld II: Das (Un-)Haltbare der ambivalenten
Beziehungsanfragen 83
 
5.1.4 Themenfeld III: Handlungsdruck und Triangulierung 87
5.1.5 Themenfeld IV: Die Inszenierung einer reinen, schützenden
Gemeinschaft 89
5.1.6 Schlussgedanken 94
5.2 Interaktionsgeschichte II 95
5.2.1 Rahmenbedingungen 95
5.2.2 Themenfeld I: Verbotene Irritationen, Unsicherheiten
und die Folgen für die Beziehungsgestaltungen 96
5.2.3 Themenfeld II: Leistung und Rückzug 101
5.2.4 Schlussgedanken 105
5.3 Interaktionsgeschichte III 106
5.3.1 Rahmenbedingungen 106
5.3.2 Themenfeld I: Bedrohliche Empathie 106
5.3.3 Themenfeld II: Ambivalente Bezogenheit 110
5.3.4 Themenfeld III: Erschwerte Triangulierung 115
5.3.5 Schlussgedanken 119
5.4 Interaktionsgeschichte IV 120
5.4.1 Rahmenbedingungen 120
5.4.2 Biografische Informationen 121
5.4.3 Die Fantasie der dyadischen Beziehung
und die Infantilisierung der Interaktion 123
5.4.4 Dissoziation, Angst und Trennung 129
5.4.5 Schlussgedanken 133
 
6. Beziehungsaspekte mit traumatisierten Kindern
und Jugendlichen in intensiv-
und inklusivpädagogischer Förderung 135
Konzeptualisierungen als Ergebnis qualitativer
Forschung
6.1 Die Einzigartigkeit der Interaktionsgeschichten 135
6.2 Von der Interaktionsgeschichte
zum übergreifenden Themenfeld 138
 
63 Themenfeld I: Bedrohliche Beziehungsgestaltung
und Nicht-Integrierbarkeit traumatischer Erfahrung 143
6.3.1 Die Rekonstruktion des Themenfelds 143
6.3.2 Traumatisch bedingte Beziehungsanfragen
und ihre Nicht-Integrierbarkeit 145
6.3.3 Wechselseitige Fremdheit 149
6.3.4 Abschließende Überlegungen zum Themenfeld 151
6.4 Themenfeld II: Emotionale Belastung als Bedingungsfeld
von Grenzverletzungen in der pädagogischen Interaktion 153
6.4.1 Rekonstruktion des Themenfelds 153
6.4.2 Enge Beziehungen, regressive Muster
und zerbrechende Interaktionen 156
6.4.3 Fehlendes Sinnverstehen und Grenzüberschreitung
durch Entwertung und Trennung 158
6.4.4 Sehr engagierte Fachkräfte, unaushaltbare Emotionen
und die Verletzung des geschützten Raums 161
6.4.5 Abschließende Überlegungen zum Themenfeld 163
 
7. Ausblick 165
Reflexionsfähigkeit als zentraler Aspekt
von Professionalisierung in der Arbeit
mit schwer belasteten Kindern und Jugendlichen
7.1 Emotionale Ressourcen von Lehrkräften
und die pädagogische Beziehung 165
7.2 Einblicke in die Begleitforschung 168
7.3 Effekte traumapädagogischer Lehrkräftefortbildung 170
7.3.1 Qualitative Untersuchung: Vertiefung der Beziehungsarbeit
statt didaktischer und verhaltensmodifikatorischer Überladung? 170
7.3.2 Quantitative Studie: Erhöhte Selbstwirksamkeit
als Effekt traumapädagogischer Fortbildung? 175
7.4 Ist Fortbildung hilfreich? 180
 
Literatur 185
Details
VerfasserIn: Zimmermann, David
VerfasserInnenangabe: David Zimmermann
Jahr: 2016
Verlag: Gießen, Psychosozial-Verlag
Systematik: PN.UE
ISBN: 3-8379-2585-4
2. ISBN: 978-3-8379-2585-2
Beschreibung: Originalausgabe, 200 Seiten : Illustrationen
Schlagwörter: Jugend, Kind, Lehrer, Posttraumatisches Stresssyndrom, Psychisches Trauma, Psychopathologie, Schule, Schüler, Traumapädagogik, Dozent, Lehramt, Lehrerin, Psychiatrie, Pädagoge, Schulkind, Schülerin, Child (eng), Childhood (eng), Children (eng), Jugend <12-20 Jahre>, Jugendalter, Jugendliche, Jugendlicher, Kinder, Kindesalter, Kindheit, Kindschaft, Lehrkraft <Lehrer>, PTB, PTBS, PTSD, Pathopsychologie, Posttraumatic psychoreactive stress syndrome, Posttraumatic stress disorder, Posttraumatisch-psychoreaktives Stresssyndrom, Posttraumatische Belastungsreaktion, Posttraumatische Belastungsstörung, Psychische Traumatisierung, Psychosoziale Traumatologie, Psychotrauma, Schulart, Schulen, Schulform, Schuljugend, Schulmann, Schulmeister, Schulsystem, Schulwesen, Teenager, Trauma / Psychische Belastung, Adoptivkind, Ausländisches Kind, Berufsbildende Schule, Bildungseinrichtung, Erwachsenes Kind, Findelkind, Geschichtslehrer, Junge, Kind <4-10 Jahre>, Lebensalter, Lebensalter , Medizin, Mitschüler, Mädchen, Männliche Jugend, Psychologie, Pädagogischer Beruf, Sportlehrer, Stress-Syndrom, Trauma, Verdingkind, Volksschullehrer, Weibliche Jugend, Weiterführende Schule, Wildes Kind, Zweitgeborenes
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 185-200
Mediengruppe: Buch