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2.; Soziale Motive und soziale Einstellung
Verfasserangabe: hrsg. von Hans-Werner Bierhoff ; Dieter Frey. [Autoren: Dmitrij Agroskin ...]
Jahr: 2016
Übergeordnetes Werk: 6.; Sozialpsychologie
Bandangabe: 2.
Mediengruppe: Buch
nicht verfügbarnicht verfügbar
Exemplare
 ZweigstelleStandorteStatusFristVorbestellungen
 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HS Enzy / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 25.01.2022 Vorbestellungen: 1
Inhalt
Die grundlegenden Motive sozialen Verhaltens sowie soziale Einstellungen sind zentrale Themen der Sozialpsychologie. Mit 29 Beiträgen widmet sich der vorliegende Band diesen Bereichen. Führende Autorinnen und Autoren auf dem Gebiet stellen die Inhalte umfassend und differenziert dar. Die Kapitel behandeln zum einen die Hauptgebiete der sozialen Motive, wie Stress und Stressbewältigung, Kontrollwahrnehmung, Reaktanz, Aggression, Hilfsbereitschaft, Zivilcourage und intrinsische Motivation. Zum anderen werden grundlegende Theorien und Aspekte zu sozialen Einstellungen dargestellt, wie Balance- und Konsistenztheorie, Dissonanztheorie und Zwei-Prozess-Modelle der Informationsverarbeitung sowie Einstellungsänderung, Stereotype und Vorurteile und Werte. Weitere Themen sind Geschlechterrollen, Risikoverhalten, Bindung, interpersonale Attraktion und physische Attraktivität. Die Kapitel bieten somit einen aktuellen und mit einem Handlungsbezug versehenen Überblick über die relevanten Themen, Theorien und Methoden.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
Vorwort XXXIII
1 Kapitel: Intrinsische Motivation
Von Marie Hennecke und Veronika Brandstätter
1 Einführung und konzeptuelle Klärung 1
2 Definition intrinsischer und extrinsischer Motivation 1
3 Theoretische Verankerung und Ansätze 3
4 Zum Zusammenhang von intrinsischer und extrinsischer Motivation:
Der Korrumpierungseffekt 6
4 1 Die klassischen Experimente zum Korrumpierungseffekt
4 2 Aktuelle Erweiterung: Ist der Weg oder das Ziel im Fokus? 8
4 3 Erklärungen für den Korrumpierungseffekt 9
4 4 Unter welchen Bedingungen tritt der Korrumpierungseffekt (nicht)
auf? 11
5 Verwandte Konzepte 12
5 1 Flow 12
5 2 Interesse 13
5 3 Lern- versus Leistungsziele T5
5 4 Implizite Motive 16
6 Die Messung intrinsischer Motivation 17
7 Aktuelle Entwicklungen und Ausblick 19
8 Fazit 22
Literatur 23
2 Kapitel: Psychologische Reaktanz
Von Verena Graupmann, Daniela Niesta Kayser und Dieter Frey
1 Einführung und konzeptuelle Klärung 31
2 Theoretische Verankerung und Ansätze 33
XII Inhaltsverzeichnis
2 1 Reaktanz und Dissonanz 33
2 2 Reaktanz und Kontrolle 34
2 3 Reaktanz und Selbst 33
2 4 Formen von Reaktanz 36
2 4 1 Direkte Wiederherstellung der Freiheit 36
2 4 2 Indirekte Wiederherstellung der Freiheit 36
2 4 3 Aggression 36
3 Empirische Befunde: Klassische Studien 37
3 1 Weiner und Brehm (1966): Konsumentenverhalten 37
3 2 Brehm, Stires, Sensenig und Shaban (1966): Schallplatten 37
3 3 Heller, Pallak und Picek (1973): Bumerang-Effekt 37
3 4 Wicklund und Brehm (1967): Auswirkungen von Zensur 38
3 5 Driscoll, Davis und Lipetz (1972): Romeo-und-Julia-Efifekt 38
4 Neuere Ansätze 39
4 1 Autonomiebedürfnis und Reaktanz als Persönlichkeitsvariable 39
4 2 Interkulturelle Unterschiede in der Reaktanz 40
4 3 Abgrenzung zu Unfairnessreaktionen 42
4 4 Zielorientierung des Kommunikators einer Einschränkung:
Annäherungs- versus Vermeidungsorientierung 43
5 Angewandte Studien 44
5-1 Reaktanz am Verhandlungstisch 44
5 2 Erziehung 44
5 3 Zwischenmenschliche Beziehungen (forbidden fruit) 45
5 4 Gesundheitsbereich 45
5 5 Verminderung von Reaktanz 46
5 6 Vorteile von Reaktanz 47
6 Forschungsperspektiven für die Zukunft 47
Literatur 48
3 Kapitel: Das Bedürfnis nach Kontrolle als soziale Motivation Von Immo Fritsche, Eva Jonas und Dieter Frey
1 Kontrolle 54
2 Kontrollmotiv 56
2 1 Kontrolle beschäftigt und verändert uns: Kognitive, emotionale und behaviorale Auswirkungen wahrgenommener Kontrolle 57
2 2 Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden 60
2 3 Herstellung wahrgenommener Kontrolle und kompensatorische
Reaktionen auf Kontrollverlust 62
2 3 1 Illusorische Kontrolle 62
2 3 2 Reaktanz 63
2 3 3 Primäre und sekundäre Kontrolle 63
2 3 4 Gruppenbasierte und kompensatorische Kontrolle 64
2 4 Ist das Kontrollmotiv kulturübergreifend? 66
2 5 Unterscheidung von anderen Motiven 67
2 6 Kontrollwahrnehmung ist evolutionär adaptiv 69
2 7 Zusammenfassung 70
3 Kontrolle in Personen-Umwelt-Transaktionen 70
3 1 Transaktion zwischen Personen und ihrer physikalischen
Umwelt 71
3 2 Selbstkontrolle 72
3 3 Transaktionen zwischen Personen und ihrer sozialen Umwelt 72
3 4 "Selbstkontrolle" von Gruppen 74
3 5 Transaktion von sozialer und physikalischer Umwelt 75
3 6 Transaktion unterschiedlicher sozialer Umwelten: Beziehungen zwischen Gruppen 76
4 Schlussfolgerungen 78
Literatur 78
Inhaltsverzeichnis XIII
4 Kapitel: Sozialer Vergleich Von Katja Corcoran und Jan Crusius
1 Einleitung 87
2 Warum werden soziale Vergleiche durchgeführt? 88
2 1 Akkurate Selbsteinschätzung als Motiv für soziale Vergleiche 88
2 2 Ein positives Selbstbild und Selbstverbesserung als Motive für soziale Vergleiche 89
2 3 Automatizität sozialer Vergleiche 89
3 Mit wem werden soziale Vergleiche durchgeführt? 91
3 1 Ähnliche Vergleichsstandards 91
3 2 Aufwärts- und Abwärtsvergleiche 92
3 3 Routinestandards 93
4 Wie beeinflussen soziale Vergleiche die Selbstwahrnehmung, Emotion und Verhalten? 93
4 1 Assimilation und Kontrast durch selektive Zugänglichkeit von Wissen 94
4 2 Emotionale Konsequenzen von sozialen Vergleichen 97
5 Angewandte Perspektiven 97
5 1 Soziale Vergleiche und Gesundheit 98
5 2 Soziale Vergleiche mit medialen Standards 99
5 3 Soziale Vergleiche und das akademische Selbstkonzept 100
6 Schlussbemerkung 101
Literatur 102
XIV Inhaltsverzeichnis
5 Kapitel: Stress und Stressbewältigung Von Oliver T Wolf und Beate Ditzen
1 Einleitung 107
2 Was ist Stress? 107
3 Was passiert unter Stress im Körper? 108
4 Stressinduktion und Stressmessung 110
3 Akute und chronische Stresseffekte auf Gehirn und Verhalten 111
5 1 Akuter Stress und exekutive Funktionen 111
5 2 Akuter Stress und Langzeitgedächtnis 112
5 3 Wie chronischer Stress das Gehirn beeinflusst 114
6 Stressbewältigungsansätze 116
7 Forschungsperspektive 118
Literatur 119
6 Kapitel: Aggression und Gewalt Von Barbara Krähe
1 Einleitung 125
2 Definition und Messung 125
3 Theorien zur Erklärung aggressiven Verhaltens 127
3 1 Biologische Erklärungsansätze 127
3 2 Psychologische Erklärungsansätze 129
4 Personale Einflussgrößen und individuelle Unterschiede 133
4 1 Ärgerneigung und Aggressivität als Trait-Variablen 133
4 2 Feindseliger Attributionsstil 134
4 3 Selbstwertgefühl und Narzissmus 135
4 4 Geschlecht 136
5 Situative Einflussgrößen 137
5 1 Soziale Zurückweisung 138
5 2 Alkohol 139
5 3 Hitze 140
5 4 Gewaltdarstellungen in den Medien 141
6 Perspektiven künftiger Forschung 143
Literatur 144
Inhaltsverzeichnis XV
7 Kapitel: Mobbing: Zentrale Befunde und daraus ableitbare praktische Implikationen
Von Beate Schuster
1 Einführung und konzeptuelle Klärung 149
2 Theoretische Verankerung und Ansätze 150
3 Prävalenz 151
4 Theoretische Erklärungen 152
4 1 Täterpersönlichkeit - oder: "Die dunkle Seite von Beliebtheit" 152
4 2 Die Rolle der Situation - oder: Macht und Privilegien
korrumpieren 155
4 3 Die Rolle des organisationalen Rahmens - oder: "Reduziert den Stress" durch bessere Organisation und mehr Autonomie 156
4 4 Weitere klassische sozialpsychologische Beiträge 158
5 Folgen von Mobbing 158
6 Forschungsperspektive für die Zukunft 160
6 1 Forschung zu "mere exposure": Sichtbarkeit von Personen erhöhen 161
6 2 Forschung zu "Abwertung des Opfers": Vorsicht vor nicht bedachten "Nebenwirkungen" 162
7 Fazit 163
Literatur 164
8 Kapitel: Prosoziale Motivation Von Hans-Werner Bierhoff
1 Empathie als prosoziale Motivation 169
1 1 Unterscheidung von affektiver und kognitiver Empathie 170
1 2 Lernprozesse 170
1 3 Entwicklungsprozesse 172
1 4 Gelernt oder vererbt? 174
1 5 Messung der Empathie 175
1 5 1 Dispositionale Empathie 176
1 5 2 Vordispositionale Empathie 178
1 5 3 Alternative Messverfahren der Empathie 178
2 Empathie-Altruismus-Hypothese 179
2 1 Grundlagenforschung zur Empathie-Altruismus-Hypothese 179
2 2 Stimmungsmanagement oder Empathie? 182
XVI Inhaltsverzeichnis
2 3 Wahrgenommene Einheit mit dem Opfer als Alternative zu hoher Empathie 183
2 4 Die Lösung des Altruismus-Rätsels 186
3 Konsequenzen des prosozialen Verhaltens für die Helfer 187
3 1 Mortalität 187
3 2 Positive Stimmung 188
3 3 Berufstätigkeit 188
3 4 Wohlbefinden 189
3 5 Welche Merkmale charakterisieren eine zufriedenstellende
Freiwilligenarbeit? 191
4 Anwendungsmöglichkeiten 191
Literatur 192
9 Kapitel: Die Terror-Management-Theorie - Der Einfluss der Salienz der eigenen Sterblichkeit auf menschliches Erleben
und Verhalten
Von Eva Jonas, Immo Fritsche, Dmitrij Agroskin und Johannes Klacid
1 Einführung 199
2 Kernpostulate und grundlegende Befunde zur Wirkung der Angstpuffer 201
3 Forschungsparadigmen und zentrale Hypothesen 204
4 Das Zwei-Prozess-Modell: Proximale und distale Verteidigungsstrategien 205
5 Distale Reaktionen auf Mortalitatssalienz und Intergruppenprozesse 206
5 1 Favorisierung der Eigengruppe und deren Werte 206
5 2 Befürwortung gewaltsamer Interventionsmaßnahmen bei Konflikten 208
5-3 Der Einfluss salienter kultureller Normen und Selbstkategorisierungen 209
5 4 Protektive Faktoren gegen existenzielle Bedrohungen 211
6 Anwendungsperspektiven der Terror-Management-Theorie im Rahmen von Intergruppenkonflikten 214
7 Neurowissenschaftliche Studien zur Terror-Management-Theorie 218
8 Alternativerklärungen zur Terror-Management-Theorie 220
9 Eine Taxonomie der Verteidigungsreaktionen 226
10 Abschließende Betrachtungen 226
Literatur 227
Inhaltsverzeichnis XVII
10 Kapitel: Soziale Unterstützung Von Lisa Marie Warner
1 Soziale Integration und verschiedene Arten der sozialen Unterstützung 237
2 Wirkmodelle sozialer Unterstützung 239
2 1 Die Puffer-Hypothese 239
2 2 Das Haupteffekt-Modell 240
2 3 Die Wirkmechanismen 240
3 Empirische Befunde 242
3 1 Warum kann soziale Unterstützung auch schädlich sein? 242
3 2 Wie führt soziale Unterstützung zu den gewünschten positiven Effekten? 244
3 2 1 Geschlechtsunterschiede 244
3 2 2 Wie sieht effektive soziale Unterstützung aus? 245
3 3 Interventionsstudien 247
4 Forschungsperspektiven für die Zukunft 248
Literatur 249
11 Kapitel: Zivilcourage
Von Daniela Niesta Kayser, Dieter Frey, Fabian Kirsch,
Veronika Brandstätter und Maria Agthe
1 Einführung und konzeptuelle Klärung 255
1 1 Relevanz 255
1 2 Definition 256
2 Theoretische Verankerung und Ansätze 256
2 1 Untergruppen prosozialen Verhaltens: Abgrenzung und
Ähnlichkeiten 256
2 2 Situationen und Ziele von Zivilcourage 258
2 3 Prozessmodell der Hilfeleistung (Latane & Darley, 1970) 261
3 Empirische Befunde: Determinanten von Zivilcourage 263
3 1 Situative Faktoren 264
3-2 Persönlichkeitsdeterminanten 265
3 3 Modell zur Vorhersage von Zivilcourage 268
4 Förderung von Zivilcourage 269
4 1 Göttinger Zivilcourage-Training 270
4 2 "Faustlos": Gewaltpräventionsprogramm für Kinder und
Jugendliche 271
XVIII Inhaltsverzeichnis
4 3 Zürcher Zivilcourage-Training 272
4 4 "zammgrauft": Münchner Multiplikatorentraining 273
5 Fazit und Forschungsperspektive für die Zukunft 274
Literatur 275
12 Kapitel: Zufriedenheit und Glück
Von Elke Rohmann und Hans-Werner BierhofF
1 Einleitung 279
2 Wie kann Glück gemessen werden? 282
3 Positive Stimmung erweitert den Horizont und kann das Leben verlängern 285
3 1 Aufwärtsspirale positiver Stimmung 285
3 2 Leben glückliche Menschen länger als weniger glückliche? 288
4 Zwei Wege zum Wohlbefinden: Hedonismus und Eudämonismus 288
5 Flourishing 290
6 Auf und jenseits der hedonischen Tretmühle 291
6 1 Auswirkungen von Lottogewinnen und schweren Unfällen 292
6 2 Erkenntnisse aus Kulturvergleichen 294
7 Was ist die Rolle der Prosozialität für die Erzeugung von
Wohlbefinden? 296
8 Was macht Menschen glücklich? Die Rolle von Zielen und
Bedürfnissen 298
9 Wer ist glücklich: Die Rolle von Persönlichkeit, Temperament und genetischen Faktoren 299
10 Einkommen und Wohlstand 301
11 Sozialer Kontakt und Partnerschaft 303
11 1 Sozialer Kontakt 303
11 2 Partnerschaft 305
12 Nationale und kulturelle Unterschiede 308
13 Glücklicher = besser? 311...
Details
VerfasserInnenangabe: hrsg. von Hans-Werner Bierhoff ; Dieter Frey. [Autoren: Dmitrij Agroskin ...]
Jahr: 2016
Übergeordnetes Werk: 6.; Sozialpsychologie
Bandangabe: 2.
Systematik: PI.HS
ISBN: 978-3-8017-0564-0
2. ISBN: 3-8017-0564-1
Beschreibung: 1. Auflage, XXXIX, 901 S. : Ill., graph. Darst.
Fußnote: Literaturangaben.
Mediengruppe: Buch