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35 von 49
Selbstbestimmt Sterben
was es bedeutet ; was uns daran hindert ; wie wir es erreichen können
VerfasserIn: Borasio, Gian Domenico
Verfasserangabe: Gian Domenico Borasio
Jahr: 2014
Verlag: München, Beck
Mediengruppe: Buch
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Inhalt
(I-14/14-C3) (GMK ZWs / SC)
selbst bestimmt sterben ist ein Buch, das zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Leben und zum Sterben anregt. Es bietet keine Patentrezepte - wohl aber konkrete Hinweise darauf, wie man sich auf die letzte Lebensphase so vorbereiten kann, dass sie den eigenen Wünschen entspricht. Gian Domenico Borasio erläutert in klar verständlicher Sprache, worauf es auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Lebensende wirklich ankommt. Die öffentliche Debatte über das Lebensende wird auf unverantwortliche Weise auf die Frage nach Euthanasie bzw. Suizidhilfe reduziert. Dabei betreffen diese Möglichkeiten, aus dem Leben zu scheiden, selbst dort wo sie gesetzlich erlaubt werden, nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Was ist aber mit der riesengroßen Mehrheit an Menschen, für die es nicht darum geht, den eigenen Todeszeitpunkt selbst bestimmen zu wollen? Was bedeutet "selbstbestimmtes Sterben" in der modernen Gesellschaft? Und was hat es mit all diesen verwirrenden Begriffen auf sich, die durcheinandergebracht werden: aktive, passive, indirekte Sterbehilfe, Behandlungsabbruch, Suizidhilfe und so weiter? Der Autor schöpft aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Betreuen und Begleiten von Schwerstkranken und Sterbenden, um mit vielen weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen. Ausgehend von den neuesten wissenschaftlichen Studien führt das Buch den Leser Schritt für Schritt dazu, seine ganz eigenen Vorstellungen über das Lebensende zu entwickeln, und beschreibt Mittel und Wege, um diesem Ziel - trotz aller Hindernisse - möglichst nahe zu kommen.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Vorwort 9
Teil 1: Was heißt hier "Sterbehilfe"?
1 Was heißt hier "Sterbehilfe"?
Eine merkwürdige Debatte 14
Irrationalität am Lebensende: Die Missachtung der
demographischen
Entwicklung 14 - Politik: Fehlanzeige
18 - Historischer Rückblick 19 - Die Palliativmedizin
als Gegenbewegung 22 - Lagerdenken und
reflexhafte Reaktionen 24 - Voraussetzungen für eine
vernünftige Diskussion 25
2 "Passive Sterbehilfe" und medizinische Indikation 27
Fallbeispiel 27 - Definition und Rechtslage 28 -
Medizinische
Indikation 29 - Patientenwille 34 - Der
Sonderfall: das Wachkoma 35 - Bisherige Erfahrungen
39 - Praktische Bedeutung 40
3 "Indirekte Sterbehilfe" und palliative Sedierung 47
Fallbeispiel 47 - Definition und Rechtslage 50 - Bisherige
Erfahrungen 51 - Praktische Bedeutung 54 -
Palliative Sedierung 55 - Sedierung in der Terminalphase
57
6 Inhalt
4 "Aktive Sterbehilfe" und Tötung ohne
Verlangen 61
Fallbeispiel 61 - Definition und Rechtslage 63 - Bisherige
Erfahrungen: Holland und Belgien 65 - Praktische
Bedeutung 67 - Tötung ohne Verlangen 68 -
Euthanasie bei Kindern? 69
5 Neue Begriffe (und ihre Tücken) 73
Empfehlung für eine neue Begrifflichkeit 75 - Entscheidung
des Bundesgerichtshofs im "Fall Putz" 76 -
Was Worte mit uns machen 79 - Internationale Begrifflichkeiten
81 - Bitte nicht mehr von "Selbstmord"
reden 82
6 Assistierter Suizid und freiwilliger Verzicht
auf Nahrung und Flüssigkeit 85
Fallbeispiel 85 - Definition und Rechtslage 87 - Abgrenzung
zur Tötung auf Verlangen 89 - Bisherige
Erfahrungen:
Schweiz und Oregon 91 - Praktische
Bedeutung
95 - Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und
Flüssigkeit 97
7 Brauchen wir den ärztlich assistierten Suizid?
Ein Vorschlag für eine gesetzliche Regelung eines
marginalen
Phänomens 100
Die wichtigste Begründung: Den Blick frei machen 100 -
Was spricht für eine gesetzliche Regelung? 102 - Was sagen
die Zahlen? 103 - Ziele des Gesetzesvorschlags 105 -
Zusammenfassung des Gesetzesvorschlags 106 - Die
Gegenargumente: Recht auf Leben, Angst vor Störung
des Arzt-Patienten-Verhältnisses, Angst vor sozialem
7
Druck auf gefährdete Menschen, vor Verschlechterung
der Palliativversorgung und vor Suizidzunahme 109 -
Ausblick 114
Teil 2: Was heißt hier "Selbstbestimmung"?
8 Was heißt hier "Selbstbestimmung"? Versuch einer
Annäherung 116
Jeder Mensch stirbt anders 117 - Versuch einer Definition
120 - Die juristische Bedeutung 123 - Die Bedeutung
für die Ärzte: Autonomie im Dialog 124 -
Die Bedeutung für die Patienten 126 - Schlussbemerkung
129
9 Keiner stirbt für sich allein -
Psychosoziale, kulturelle und spirituelle Aspekte
der Selbstbestimmung 131
Der Ausweg 131 - Die Familie ist wichtiger 134 - Ambivalenz:
Ein großes Hindernis 136 - Der Wunsch,
eine Spur zu hinterlassen 138 - Glaube versetzt
Schmerzen
140 - Ohne Kommunikation keine Selbstbestimmung
142 - Schlussbemerkung 144
10 Vorsorge für das Lebensende -
Jenseits der Patientenverfügung 146
Fallbeispiel 146 - Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
148 - Bisherige Erfahrungen 151 - Grenzen
der Patientenverfügung 152 - Warum es doch Sinn
macht 156 - Das Konzept des Advance Care Planning
159
8 Inhalt
11 Die Rolle der Gesundheitsindustrie - Cui bono? 161
Fallbeispiel 161 - Der Grundfehler des Gesundheitssystems
162 - Finanzielle Fehlanreize 164 - Die echten
Verstöße gegen die Menschenwürde 167 - Zielgerichtete
Arzt-Patienten-Kommunikation 174 - Was wir
brauchen: Eine hörende Medizin 175
12 Fürsorge und Selbstbestimmung:
Ein Vermittlungsversuch 179
Fürsorge durch Aufklärung 179 - Selbstbestimmung
und Souveränität 185 - Schlussbemerkung 186
Danksagung 189
Anmerkungen 191
Bildnachweis 205
Liste nützlicher Websites 206
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Borasio, Gian Domenico
VerfasserInnenangabe: Gian Domenico Borasio
Jahr: 2014
Verlag: München, Beck
Systematik: PI.YT, I-14/14
ISBN: 978-3-406-66862-3
2. ISBN: 3-406-66862-3
Beschreibung: 1. Aufl., 208 S. : Ill.
Mediengruppe: Buch