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Von der Angst, Psychoanalytiker zu sein
das Durcharbeiten der phobischen Position
VerfasserIn: Zwiebel, Ralf
Verfasserangabe: Ralf Zwiebel
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPE Zwie / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
VERLAGSTEXT: / / Das Buch beschreibt auf gleichsam mikropsychologische Weise die innere Arbeitsweise des Analytikers vor dem Hintergrund unbewusster Ängste, Schuld- und Schamgefühle. Das Durcharbeiten dieser "phobischen Position" wird zu seiner zentralen Aufgabe und ist Voraussetzung einer förderlichen analytischen Arbeit mit dem Patienten.Die psychoanalytisch-therapeutische Situation wird in der gegenwärtigen wissenschaftlichen Diskussion zunehmend in ihrem bipersonalen Beziehungscharakter verstanden und reflektiert. Der lange Zeit eher unterschätzte Beitrag des Analytikers zur Gestaltung, Entwicklung, aber auch zur Blockierung dieser Beziehung rückt stärker ins Zentrum des Interesses. Zwiebel zeigt, dass innere Vorgänge beim Analytiker von Konflikten und Defiziten beeinflusst und beeinträchtigt sein können. Sie tragen zum defensiven Umgang des Analytikers in der analytischen Situation bei und verdichten sich manchmal zu einer phobischen Position, die den Therapieverlauf und damit die Entwicklung des Patienten blockiert. Das Buch reflektiert die Erfahrungen des Autors von über 30 Jahren klinisch-psychoanalytischer Praxis. Es beschreibt sehr detailliert mit klinischen Illustrationen die innere Arbeitsweise des Analytikers, seine verschiedenen, aber im Kern widersprüchlichen Haltungen, Aufgaben und Funktionen, sowie die von Ängsten determinierte phobische Position. Es mündet in dem Postulat einer unermüdlich notwendigen Durcharbeitung der zentralen Angst, Psychoanalytiker zu werden, zu sein und zu bleiben.
 
REZENSION: / / / "Der Autor hat mit seinem Buch Mut bewiesen, die verletzlichen, geschwächten und "verrückten" Anteile von Therapeuten anzusprechen und zu beleuchten, wie mit ihnen umgegangen werden kann. Seinen eigenen Anspruch, klar und anschaulich zu schreiben, hat er erfüllt. Überrascht hat allerdings, dass dieses Buch trotz der enormen Brisanz des Themas, das letztlich ja auch zu Fragen von Macht und Machtmissbrauch in der Psychotherapie führt, teilweise etwas angestrengt wirkt. Hier spürt man wohl die außerordentliche Mühsal, die der Blick auf die eigenen Ängste und Schwachstellen hervorruft." aerzteblatt.de - Vera Kattermann
 
AUS DEM INHALT: / / I. Einführende Bemerkungen / II. Über die seelische Arbeit des Analytikers in der analytischen Situation / 1. Einleitung / 2. Über die analytische Position, oder: Ein Ort der Ortlosigkeit / 3. Über professionelle Selbstreflexion, oder: Das Konzept des "Inneren Analytikers" / 4. Über problematische Situationen, oder: Der "gestörte" Analytiker / 5. Transformation durch multiple Bifokalität, oder: Das interkontextuelle Denken / III. Über die Rolle der Angst in der seelischen Arbeit des Analytikers / 1. Einleitung / 2. Kontexte der Angst / 3. Die innere Arbeitsweise aus der Sicht der Konfliktdynamik, oder: Der "gehemmte" Analytiker / 4. Die Bedeutung des "Spiel- und Freiraums", oder: Der "verletzte" Analytiker / 5. Identitätstheoretische Perspektive und die innere Arbeitsweise, oder: Das drohende "Verschwinden" des Analytikers / IV. Von der Angst, Psychoanalytiker zu sein: Das Durcharbeiten der phobischen Position / Literaturverzeichnis
Details
VerfasserIn: Zwiebel, Ralf
VerfasserInnenangabe: Ralf Zwiebel
Jahr: 2007
Verlag: Stuttgart, Klett-Cotta
Systematik: PI.HPE
ISBN: 978-3-608-94476-1
2. ISBN: 3-608-94476-1
Beschreibung: 1. Aufl., 222 S. : graph. Darst.
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverz. S. 215 - 222
Mediengruppe: Buch