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Übertragung und Gegenübertragung im therapeutischen Prozess
VerfasserIn: Bettighofer, Siegfried
Verfasserangabe: Siegfried Bettighofer
Jahr: 2016
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPE Betti / College 3f - Psychologie Status: Entliehen Frist: 01.02.2022 Vorbestellungen: 0
Inhalt
In diesem praxisorientierten Buch entwickelt der Autor einen intersubjektiven und relationalen Ansatz, in dem ein modernes Konzept von Übertragung und Gegenübertragung dargestellt wird. So entsteht eine umfassende Sichtweise der bewussten und unbewussten Beziehung zwischen Therapeut und Patient. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, wie Therapeut und Patient in gemeinsamer Interaktion zur Entstehung der jeweiligen Übertragungsbeziehung und zu Enactments beitragen. Das Buch zeigt bewährte Wege auf, Konflikte im Rahmen einer Beziehungskonflikttherapie wirkungsvoll zu bearbeiten. Es eröffnet Analytikern neue Perspektiven, die therapeutische Beziehung zu ihren Klienten mit Lebendigkeit, Natürlichkeit und Authentizität zu gestalten./ AUS DEM INHALT: / / / Vorwort 9 / 1 Die hilfreiche Beziehung in der Psychoanalyse 13 / 2 Das ursprüngliche Übertragungskonzept 17 2.1 Übertragung als Störung der Realitätswahrnehmung 17 2.2 Übertragung als Regression 18 2.3 Übertragung als Verschiebung 18 2.4 Übertragung als Projektion 19 2.5 Übertragung als einseitiger Vorgang - der Analytiker als passive Projektions?äche 20 / 3 Ansätze zu einem erweiterten Konzept von Übertragung und Gegenübertragung 27 3.1 Die Subjektivität des Analytikers 27 3.1.1 Beobachten ist das Herstellen von Bedeutungen 28 3.1.2 Die Person des Analytikers 31 3.1.3 Der Therapeut und seine Werthaltungen und Konzepte 32 3.2 Übertragung - die Aktivierung innerer Schemata des Patienten 43 3.2.1 Die Beschaffenheit der inneren Schemata 48 3.2.2 Entstehung der inneren Schemata - der Ein?uss der Säuglings- und Kleinkindforschung 49 3.2.3 Strukturelle Regression 54 3.2.4 Transgenerationale Weitervermittlung innerer Schemata 55 3.2.5 Die Aktualisierung der generalisierten Interaktionsschemata in der therapeutischen Beziehung 55 3.3 Die Interaktion zwischen Therapeut und Patient 56 3.3.1 Der Ein?uss des Analytikers auf die Übertragung 56 3.3.1.1 Die Einladung des Patienten zum Dialog und die Antwortbereitschaft des Therapeuten 56 3.3.1.2 Vom spiegelnden zum aktiven Analytiker 59 3.3.1.3 Der aktive Anteil des Analytikers an der Entwicklung der therapeutischen Beziehung 64 3.3.1.4 Die therapeutische Beziehung als zirkulärer Prozess 65 3.3.1.5 Die Eigenübertragung des Analytikers 69 3.3.1.6 Agieren und Mitagieren der Übertragung 72 3.3.1.7 Übertragungswiderstand und Gegenübertragungswiderstand - Von der Psychodynamik zur Interaktion des Widerstandes 78 3.3.2 Die latente szenische Übertragungs- Gegenübertragungs-Beziehung - die reale Inszenierung des Traumas in der therapeutischen Beziehung 82 3.3.2.1 Die direkte Antwort in der Gegenübertragung 82 3.3.2.2 Die latente Übertragung als Inszenierung 85 3.3.2.3 Exkurs: Zur Theorie des therapeutischen Veränderungsprozesses 90 3.3.2.4 Die Wahrnehmung des Analytikers durch den Patienten und das Bedürfnis nach Beziehungsde?nition 92 3.4 Die therapeutische Situation als Kommunikationssystem 102 3.4.1 Der Kontext bestimmt die Interaktion erheblich mit 103 3.4.2 Exkurs: Einige Ergebnisse aus der Psychotherapieforschung - die nonverbale Angleichung zwischen Therapeut und Patient 103 3.4.3 Unbewusste Interaktionsregeln zwischen Therapeut und Patient 106 3.5 Übertragung und genuine Objektbeziehung 108 / 4 Psychoanalyse als Beziehungskon?ikttherapie 114 4.1 Der Analytiker als neues Objekt 114 4.2 Zwei Grunddimensionen der therapeutischen Beziehung - der Analytiker als Umwelt und als Objekt 115 4.2.1 Der Analytiker als Umwelt 115 4.2.1.1 Empathie als entwicklungsfördernde Hintergrundbedingung 119 4.2.1.2 Brüche in der therapeutischen Beziehung 121 4.2.2 Der Analytiker als Objekt 125 4.2.3 Das Verhältnis von Hintergrundbeziehung und objektaler Übertragung 125 4.3 Widerstand 128 4.3.1 Angst vor Retraumatisierung - Ist jeder Widerstand auch ein Übertragungswiderstand? 129 4.3.2 Der Beitrag des Analytikers zur Überwindung von Widerständen - Widerstandsanalyse als interpersonelles Geschehen 130 4.3.3 Die Bedeutung von Deutungen 131 4.3.4 Die Deutung der Aktualgenese eines Übertragungswiderstands 133 4.4 Die Aktualgenese im Hier und Jetzt der Übertragung 136 4.4.1 Die frühe und direkte Übertragungsanalyse 137 4.4.1.1 Aktives Aufgreifen von Übertragungsanspielungen und -auslösern 139 4.4.1.2 Die Verarbeitung von Übertragungsauslösern durch den Patienten 141 4.4.2 In der Übertragung bleiben - in der Übertragung halten 142 4.4.2.1 Probeweise Übernahme der Projektionen des Patienten 144 4.4.2.2 Mitagieren der zugewiesenen Rolle - Arbeit in der Übertragung 146 4.4.2.3 Klärung von Enactments in der Übertragung 149 4.4.3 Lassen sich Inszenierungen durch die direkte Übertragungsanalyse verhindern? 151 4.5 Abstinenz oder gibt es nützliche Aspekte des Agierens? 152 4.5.1 Der Mut zur Authentizität: Die natürliche Affektivität und die spontane Geste des Therapeuten 157 4.5.2 Ein intersubjektiver Neutralitätsbegriff - Neutralität durch re?ektiertes Mitagieren 160 4.5.3 Inszenierung und Mitteilung der Gegenübertragung 161 / Literatur 164 / Stichwortverzeichnis 181 / Personenverzeichnis 184 /
Details
VerfasserIn: Bettighofer, Siegfried
VerfasserInnenangabe: Siegfried Bettighofer
Jahr: 2016
Verlag: Stuttgart, Kohlhammer
Systematik: PI.HPE
ISBN: 978-3-17-030523-6
2. ISBN: 3-17-030523-9
Beschreibung: 5., überarbeitete und erweiterte Auflage , 187 Seiten : Illustrationen
Sprache: Deutsch
Fußnote: Literaturverzeichnis: Seite 164 - 179
Mediengruppe: Buch