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Halluzinogene
psychische Grenzzustände in Forschung und Psychotherapie
VerfasserIn: Leuner, Hanscarl
Verfasserangabe: Hanscarl Leuner. Mit einem Beitr. von Werner Janzarik
Jahr: 1981
Verlag: Bern [u.a.], Huber
Mediengruppe: Buch
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 Vorbestellen Zweigstelle: 07., Urban-Loritz-Pl. 2a Standorte: PI.HPO Leun / College 3f - Psychologie / Psychologie Status: Verfügbar Frist: Vorbestellungen: 0
Inhalt
Neben therapeutischen Anwendungen führte Leuner auch Grundlagenforschung zu verschiedenen Themen mit normalen Freiwilligen und Patienten durch. Hier ist nicht der Platz, um die Breite seines Forschungsbemühens im Bereich der Halluzinogene zu skizzieren, aber hier ist eine Liste der wesentlichen Projekte: Die Bewußtseinsstörungen bei experimentellen Psychosen; Die toxische Ekstase in transkultureller Perspektive; Die therapeutischen Mechanismen der psycholytischen Therapie; Die orale Regression unter dem Einfluß von Halluzinogenen (Dissertation von FernandezCerdeno 1964); Das Mutterleibs und Geburtsmotiv in der experimentellen Psychose (Dissertation von Schmeling 1965); Internationaler Überblick der Evaluationsstudien zur psycholytischen Therapie (Dissertation von Mascher 1966);
Studien zur klinischen Sicherheit und zur Psychopathologie der Psilocybinderivate CZ74 und CEY19 (Dissertation von Baer 1967); Die Verwandtschaft von geringdosierten experimentellen Psychosen und der beginnenden Schizophrenie (Dissertation von Schönfelder 1967); Chromosomenstudien bei PsilocybinPatienten; Probleme des Mißbrauchs von LSD; Die Bedeutung der halluzinogenen Erfahrung für die Religionspsychologie (Buch von Josuttis/Leuner 1972); Katamnestische Effektivitätsstudien der psycholytischen Patienten in der Abteilung von Leuner (Dissertation von Mascher 1966 und Dissertation von SchultzWittner 1989);
Erfahrungsinhalte der analen Phase in der psycholytischen Therapie (Dissertation von Adler 1981); Traumartige Erfahrungen unter der Wirkung des Anästhetikums Ketamin (Dissertation von Bolle 1985); Psychotrope Effekte und therapeutischer Gebrauch des Phenetylamins DMMPEA (LE25) (Dissertationsprojekt von Schlichting 1985).
 
 
 
Die meisten dieser Forschungen wurden in internationalen Journalen sowie in Leuners Monographie "Halluzinogene" (1981) veröffentlicht. Von besonderer Bedeutung für die Zukunft sind wahrscheinlich Leuners sorgfältige Studien über die Effektivität psycholytischer Therapie und die Einführung der kurzwirkenden Substanzen CZ74 (ein Psilocybinderivat) und LE25 (ein Phenethylamin). Beide Substanzen sind einfach in der Anwendung und produzieren nahezu keine Nebenwirkungen. Sie erscheinen somit als ideale Substanzen für zukünftige Anwendungen der psycholytischen Therapie. Leuners Anliegen, MDMA in psychotherapeutischen Studien anzuwenden, wurde 1985 vom deutschen Gesundheitsministerium abgewiesen.
 
 
 
 
 
 
/ AUS DEM INHALT: / / /
 
 
 
Statt eines Vorwortes . . . 7
Inhaltsverzeichnis 13
Einführung
Einige persönliche Betrachtungen zum Thema 17
Anhang
Wissenschaftliche Veranstaltungen, die sich der durch
Halluzinogene unterstützten Psychotherapie widmeten
(1959-1973) 29
Lexikalischer Überblick
Die Stellung halluzinogener Substanzen im Rahmen der
Psychopharmakologie 31
Kapitel 1
Historische Wurzeln und die "magischen Pflanzen" . . . . 47
1.1. Einleitung 47
1.2. Hinweise 49
1.3. Die toxische Ekstase im subarktischen und eurasischen
Raum 51
1.4. Toxische Ekstasetechniken im süd- und mittelamerikanischen
Raum 67
1.5. Die moderne Erforschung und Anwendung der toxischen
Ekstase 79
1.6. Zusammenfassung 86
13
Kapitel 2
Psychiatrische und psychopathologische Grundlagenforschung
89
2.1. Einleitung 89
2.2. Die Bedeutung der experimentellen Psychose für
die psychiatrische Forschung 93
2.3. Grundzüge einer konditional-genetischen Psychopathologie
am Beispiel der experimentellen Psychose
109
2.4. Simulation der beginnenden Schizophrenie durch
unterschwellige Halluzinogendosis und der Einfluß
sozialer Bedingungen 129
2.5. Experimentelle Psychose und schizophrene Verlaufsgestalt.
Von WERNER JANZARIK 153
2.6. Verhaltensforschung und experimentelle Psychose 162
Kapitel 3
Religionspsychologie und die psychedelische Therapie . 173
3.1. Einleitung 173
3.2. Religiöses Erleben durch Halluzinogene beim modernen
Menschen 177
3.3. Versuch einer tiefenpsychologischen Interpretation 189
3.4. Aspekte der psychedelischen Therapie und ihre
Resultate 203
Kapitel 4
Halluzinogene in der tiefenpsychologisch fundierten
Psychotherapie 219
4.1. Einleitung 219
4.2. Die psycholytische Therapie 224
4.3. Considerations concerning psychedelic and psycholytic
therapies 247
4.4. Das Erleben der oralen Regression unter Einfluß
von Halluzinogenen 266
4.5. Ein Beispiel aus der Praxis der psycholytischen
Therapie zum Thema der oralen Regression . . . . 281
14
4.6. Die Psychotherapie zweier Fälle mit Hilfe der psycholytischen
Behandlung:
^ Der Fall Heinrich F 287
Der Fall Elf riede J 306
Kapitel 5
Halluzinogene und Kreativität 332
5.1. Einleitung ..'. 332
5.2. Wie kann der kreative Prozeß durch Halluzinogene
gefördert werden? 339
Kapitel 6
Gefahren unter unkontrollierten (mißbräuchlichen) und
kontrollierten Bedingungen 356
6.1. Einleitung 356
6.2. Über den Mißbrauch von LSD-25 369
Kapitel 7
Theoretischer Exkurs 387
Anhang I
Verzeichnis der Publikationen des Autors über Halluzinogene
396
Anhang II
Gesetzliche Regelung über den Gebrauch halluzinogener
Substanzen für Forschungszwecke und Therapie in der
Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und in Österreich
399
Literaturverzeichnis 404
Quellenhinweise 433
Sachregister 435
 
 
 
 
 
Details
VerfasserIn: Leuner, Hanscarl
VerfasserInnenangabe: Hanscarl Leuner. Mit einem Beitr. von Werner Janzarik
Jahr: 1981
Verlag: Bern [u.a.], Huber
Systematik: PI.HPO
ISBN: 3-456-80933-6
Beschreibung: 458 S. : Ill
Beteiligte Personen: Janzarik, Werner
Sprache: ger
Fußnote: Literaturverz. S. 404 - 432
Mediengruppe: Buch